Das Alte ist vergangen – das Neue angefangen…

Noch wenige Wochen trennen uns von der „Jahresend-Rallye“ mit den (hoffentlich) besinnlichen Weihnachtstagen, der Zeit „zwischen den Jahren“ und dem Jahreswechsel ins Neue Jahr 2016.

Zum Jahresabschluss werden wir noch einmal nachdenklich. Viele von uns werden diese Phase des zu Ende gehenden Jahres nutzen, um für sich und ihre Familien, für Freunde und gesellschaftliches Umfeld zu reflektieren, ob das zurückliegende ein gutes oder ein weniger erfolgreiches Jahr gewesen ist. Sie werden abwägen und planen, um das Neue Jahr besser und erfolgreicher zu gestalten.

Was wird uns das neue Jahr bringen? Denn jedes neue Jahr ist mit Hoffnungen verbunden, endet jedoch zumeist mit der Einsicht: Die Welt dreht sich, der Wahn regiert und der Egoismus ist uns Beispiel. Der Schein leuchtet grell und dem Sein bleibt nur ein Schattendasein.

Das Streben und Tun der Menschen war und ist widersinnig. Reichtum und Privilegien werden verehrt. Armut wird als Schuld gewertet. Politiker nennen sich christlich und sozial. Zugleich, so der öffentliche Eindruck, gilt all ihr Tun die Wege zu ebnen, auf denen die Leibeigenschaft versteckt hinter dem Recht und dem Gesetz wieder eingeführt werden kann.

Die zunehmende Verelendung der kleinen Leute und die Kinderarmut wird zumeist mit hochtrabenden Worten und leeren Versprechen begegnet, Taten, die folgen sollen, werden von den Lobbyisten torpediert.

Frage Dich trotzdem: „Was macht mich glücklich?“, und mögliche Antworten könnten mit ganz großen Worten lauten wie „Frieden“, „Freiheit“, „Harmonie“ oder „Visionen haben“. Und es gehören kleine Worte dazu, bescheidene Glücksmomente wie „ein satter Bauch“ und „chillen“, „Kinderlachen“ und „Heimatluft“ oder auch „Sehnsucht“. Ja, selbst das Unerfüllte kann glücklich machen.

Lasse die Gedanken weiter schweifen, über den Tag hinaus, in das neue Jahr hinein: Was auch immer in der Zukunft liegt – es wird Momente des Glücks geben!

 

Alles Gute!
Jörg Kramer