25 Jahre Freundeskreis

Am 15. November 1994 wurde der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg e. V. gegründet.

25 Jahre voller Erinnerungen, Zusammenhalt, Freude, musikalischer Höhepunkte sowie Veränderungen und vor allem aber stetiger Hingabe für die gemeinsamen Ziele des Freundeskreises.

Der junge Vorstand bedankt sich vor allem bei unseren über 100 Mitgliedern, von denen einige aufgrund ihres Alters die Konzerte nicht mehr besuchen können und dennoch treue Begleiter sind und als Freunde dem Landespolizeiorchester verbunden bleiben.

Dem „alten Vorstand“, der den Verein zuverlässig und zielbewusst durch die vergangenen Jahre geführt hatte, ist ein besonderer Dank für alle Tätigkeiten im Sinne der Gemeinnützigkeit, für die Mitglieder und das Landespolizeiorchester sowie dem Pflichtgefühl und der Ausdauer bei der Leitung des Freundeskreises mit allen Höhen und durch alle Anstrengungen geschuldet.

Wir sind stolz und dankbar für die folgenden wertvollen Worte des Ministers des Innern und für Kommunales im Land Brandenburg, Karl-Heinz Schröter und des ehemaligen Staatssekretärs des Brandenburgischen Innenministeriums, Herrn Eike Lancelle anlässlich unseres Jubiläums.

Foto: MIK Brandenburg

Liebe Mitglieder des Freundeskreises,
liebe Musikbegeisterte,


was ist ein Freund? Ein Ratgeber, ein Förderer, ein Kritiker, ja – manchmal auch ein Ärgernis. In jedem Fall aber ist ein Freund, eine Freundin, ein Gefährte. Es gibt hunderte von Sinnsprüchen über die Freundschaft, von Demokrit bis Mark Zuckerberg haben schon viele darüber sinniert. Ich halte es mit einem ganz einfachen Satz: „Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft!“


Der Freundeskreis ist seit einem viertel Jahrhundert der treue Gefährte an der Seite unseres Landespolizeiorchesters Brandenburg (LPO). Als eingetragener Verein fühlt sich der Freundeskreis den Traditionen der deutschen und internationalen Blasmusik verbunden, und dies mit außerordentlicher Leidenschaft und großer Begeisterung. Ohne die Unterstützung bei der Vorbereitung und Organisation von unzähligen Konzerten des Landespolizeiorchesters Brandenburg, wäre dieses außergewöhnliche Ensemble heute nicht weit über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt.

Die Mitglieder des Freundeskreises sind seit 25 Jahren mit ganzem Herzen bei der Musik. Sie tun dies in ihrer Freizeit und mit vollem Einsatz. Mit ihrer Arbeit sind sie Förderer und Forderer zugleich. Auch Ihnen ist es zu verdanken, dass unser Landespolizeiorchester seit vielen Jahren den Spagat zwischen verschiedensten Musikstilen und Geschmäckern schafft.

Dieses Orchester kann so viel mehr als Marschmusik. Filmmusiken und Musicalmelodien haben Einzug gehalten. Mit dem LPO gibt es inzwischen fast nichts, was es nicht gibt: Gala-konzerte, Partynächte, sogar Wunschkonzerte. Machen Sie sich selbst ein Bild davon, besuchen Sie eines der vom Freundeskreis veranstalteten Konzerte. Ganz bestimmt spielt das Orchester auch in Ihrer Nähe.

Für ihren unermüdlichen Einsatz, für ihre Zeit, Kraft und Geduld möchte ich den Mitgliedern des Freundeskreises von Herzen Danke sagen. Ohne Ihre Unterstützung wäre unser Landespolizeiorchester Brandenburg heute nicht eines der bundesweit am stärksten nachgefragten Orchester aller Länderpolizeien. Alles Gute für Sie!

Karl-Heinz Schröter
Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

Foto: privat

Meine erste „Begegnung“ mit dem Landespolizeiorchester hatte ich Ende 1999, wenn auch nur auf Aktenebene, da es auf der langen Streichliste im Rahmen der Haushaltskonsolidierung stand.

Grund genug, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Die folgenden Begegnungen bei Gesprächen, Proben und Konzerten verliefen positiv und machten deutlich, dass dem durch Streichen oder drastisches Kürzen erzielbaren monetären Nutzen ein erheblicher immaterieller Schaden gegenüberstehen würde. Hierum musste es in den politischen Diskussionen gehen.

Es war das Orchester selbst, das mit Unterstützung des Freundeskreises und anderer Fürsprecher den Großteil der Überzeugungsarbeit leistete, indem es vielen der politischen Entscheidungsträger bei Konzerten in Stadt und Land (!) und zahlreichen Diskussionen nicht nur Kompetenz und Engagement bewies, sondern auch seine Unverzichtbarkeit als bürgernahes Bindeglied zur Bevölkerung, als musikalischer Botschafter in eventfernen Regionen und als polizeiliches Integrationselement. Dies gilt nach meiner Überzeugung auch heute noch.


Wenn also Dank zu sagen ist dem Orchester als überzeugendem Kämpfer in eigener Sache und seinen damaligen und heutigen politischen Befürwortern, so gilt dies nicht minder für die treuen Freunde und Unterstützer der Brandenburger Polizei uns seines Orchesters, die im Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg e. V. organisiert sind.

Jede gute Unternehmung und Einrichtung bedarf – neben der eigenen Kompetenz und Begeisterung – der opferbereiten, wohlmeinenden und sachkundigen Begleitung durch Gleichgesinnte, die jeweils nach Lage der Dinge zur Beratung, zur Ermutigung, zur Unterstützung und vielen anderen mehr berufen sind.

Diese Aufgaben leistet der Freundeskreis seit nunmehr 25 Jahren in vorbildlicher Weise. Hieraus, auf die erlebten Höhen und die bewältigten Rückschläge, darf der Freundeskreis stolz sein.

Der ihm gewidmete Festakt würdigt seine Verdienste in bestmöglicher Weise. An ihm teilzunehmen ist für mich Anlass zu großer Freude, zumal er ein Wiedersehen und -hören mit dem Landespolizeiorchester bringt, dem meine Frau und ich nicht nur für viele schöne Konzerterlebnisse zu danken haben, sondern über allem auch für die großartige Aufführung von Kol Nidrei, Solo für Cello und Orchester, von Max Bruch anlässlich meiner Verabschiedung in den Ruhestand.


Ich grüße die Damen und Herren des Freundeskreises in herzlicher Verbundenheit und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute. In diese Wünsche schließe ich ebenso herzlich das Landespolizeiorchester und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brandenburger Polizei ein.


Ihr Eike Lancelle