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Der Fernseh- und UKW-Turm Berlin

Monatstreff November 2014

Dank tatkräftiger Unterstützung und großem Einsatz eines Mitgliedes unseres Freundeskreises gelang es Dr. Gerhard Zobel (84) für einem Vortrag über die Planung und den Bau des Berliner Fernsehturms am Alexanderplatz zu gewinnen. Wir waren alle sehr auf seine Ausführungen zur Bauentwicklung in der frühen Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gespannt.

Zur Person: Nach einem dreijährigen Studium zum Ingenieur für Hochbau arbeitete Dr. Zobel von 1952 bis 1959 als Statiker und als Prüfingenieur für Statik im VEB Hochbauprojektierung Potsdam. Ein sechsjähriges Fernstudium an der TU Dresden schloss er planmäßig 1960 mit dem Diplom für Konstruktiven Ingenieurbau (Dipl.-Ing.) ab.

Dr. Zobel
Dr. Gerhard Zobel © Freundeskreis

Ab 1959 bis 1983 arbeitete er im  Rundfunk- und Fernsehtechnischen  Zentralamt der Deutschen Post in Adlershof als Statiker für hohe funktechnische Bauwerke. Das sind kleine bis größere Türme aus Stahl oder Stahlbeton, aber auch Antennen und Antennenträger aus Stahl. Werden diese aus Stahlseilen gehalten heißen sie Funkmaste, sonst Funktürme. Einer der ersten Funktürme steht in Berlin.

Diese Bauwerke sind vor allem meteorologischen Einflüssen ausgesetzt und müssen entsprechend den Belastungen aus Wind, Sonne und Vereisung statisch berechnet werden. Die Belastungsbestimmung infolge Vereisung war schließlich auch Dr. Zobels Promotionsthema, das er in einem dreijährigen außerplanmäßigen Verfahren 1972 nebenberuflich abschloss.

Nach einer kurzen allgemeinen Information über Türme und deren Funktion gab uns Dr. Zobel einen Überblick über die damalige Fernsehversorgung auf dem Territorium der DDR. Sodann erhielten wir, illustriert durch DIA-Aufnahmen, eine sehr interessante und kompetente Darstellung über die Errichtung des Fernseh- und UKW-Turms Berlin. Wobei Dr. Zobel nicht ohne einen gewissen Stolz verkündete, dass es während der gesamten Bauzeit keinen tödlichen Unfall gegeben hat, und dass das Planziel zur Fertigstellung des Turms, zum 20. Parteitag der DDR im Jahre 1969, erreicht wurde.

Beschreiben kann man unsere Begeisterung, unsere volle Aufmerksamkeit nicht. Wir waren von den Bildberichten und den dazu erklärenden Worten des Herrn Dr. Zobel gefesselt.

Für die Zukunft muss man hoffen, dass der Fernsehturm wieder in ein akzeptables Sanierungsprogramm integriert wird und noch sehr lange ein Wahrzeichen der Stadt Berlin bleiben kann.

Sommer, Sonne und ein Strauss bunter Melodien

11. Juni 2013, volle Sonne ab den frühen Morgen! Das Landespolizeiorchester Brandenburg wurde zur 20. Seniorenwoche eingeladen und sie spielten unter dem Thema: “Sommer, Sonne und ein Strauss bunter Melodien”.

Toll, was unser junger und beliebter Dirigent Christian Köhler als Programm zusammenstellte.

Viel Applaus vom Publikum bekamen die in wissender Leichtigkeit von Christian vorgetragenen Redebeiträge zu den Musikstücken. Ich fand seine allgemeine Lockerheit besonders gut. Ein tosender Beifall zum Schluß zeigte ganz offen, welch ein schönes Erlebnis das ganze Konzert war.

Und was war von dem wunderbaren Konzert das schönste Stück für mich? Der “Forster Rosengarten-Marsch”! Diesen wird das Landespolizeiorchester am 25. August 2013 sicherlich wieder darbringen. Denn dann tritt das LPO in Forst zu “100 Jahre Ostdeutscher Rosengarten Forst” oder “100 Jahre Rosenträume an der Neiße” auf.

Auf bald und herzliche Grüße,
Eure Susann Herms

Queen in der Philharmonie

Liebe Freunde der Musik von QUEEN,

darf ich Sie auf ein außerordentliches und ebenso wirkungsvolles Event aufmerksam machen, das am 30.10.2012 in der Berliner Philharmonie abläuft (MusikAdler)?!

 

Im Jahr 2001 komponierte Tolga Kashif eine Sinfonie, die auf der Musik der legendären Gruppe Queen basiert. Die Uraufführung fand 2002 in London mit dem Royal Philharmonic Orchestra statt. Das Album war in vielen Klassikcharts unter den ersten drei Plätzen zu finden. Bei dem Werk handelt es sich nicht um eine einfache Aneinanderreihung von Queen-Songs, die von einem sinfonischen Orchester interpretiert werden. Vielmehr entstand ein eigenständiges fünfsätziges Werk. Musikalische Elemente aus Hits wie „Bohemian Rapsody“, „Bicycle“, „We are the Champions“ oder „Who wants to live forever“ verbinden sich zu einem völlig neuen Klangerlebnis. Das Arrangement für symphonisches Blasorchester des Niederländers Erik Somers verstärkt dieses Erlebnis zu einer neuen majestätischen Form. Sie begeistert ein breites Publikum – vom Klassikliebhaber bis zum Rock-Fan. Mit der Musik der Rockgruppe Queen wird ein genreübergreifendes und unterschiedliche Zielgruppen ansprechendes Konzert-Event geboten.

Am 30. Oktober dieses Jahres wird dieses großartige Werk in der Berliner Philharmonie vom Landespolizeiorchester Brandenburg unter der Leitung unseres jungen Orchesterleiters, Christian Köhler, aufgeführt. Es handelt sich dabei um eine Kooperationsveranstaltung des Freundeskreises des LPO Brandenburg und des Chorverbands Berlin. Der Chorverband Berlin wird zusammen mit der Berliner Liedertafel ca. 350 Sängerinnen und Sänger aufbieten, die gemeinsam mit dem Orchester in der Berliner Philharmonie dieses spektakuläre Stück aufführen. Die Proben und der Kartenvorverkauf laufen auf Hochtouren, und wir sind sicher, dass dieses Konzert im Großraum Berlin eines der großen kulturellen Highlights in diesem Jahr werden wird.

Im ersten Teil des Konzerts werden Kinder und Jugendliche zusammen mit dem exzellenten Berufsblasorchester der Brandenburger Polizei mit oscarprämierter Filmmusik Gänsehaut pur erzeugen. Der Übergang zum zweiten Teil deutet dann schon die QUEEN-Songs an, denn auch sie haben Filmmusikgeschichte geschrieben.

Die Schirmherrschaft für dieses großartige Event haben Ministerpräsident Matthias Platzeck und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit übernommen. Der Reinerlös der Veranstaltung fließt gemeinnützigen Organisationen, u.a. dem Weißen Ring, der Arbeiterwohlfahrt, der Volkssolidarität zu.

Alle Fans von Queen und Freddie Mercury sind herzlich willkommen

Karten für 30,-, 25,- und 20,- Euro können bei mir geordert werden.

Jörg Kramer
Karl-Marx-Straße 12
12043 Berlin
030 6271000
praesident@berliner-liedertafel.de
freundeskreis-lpo.bb@email.de

Frühlingskonzert im Nikolaisaal Potsdam

Potsdam, 29.04.2012 – Haben wir alles vorbereitet? Es ist Konzerttag. Die Anspannung steigt. Lampenfieber! Gut, dass nicht wir auf die Bühne müssen. Das Frühlingskonzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg im Nikolaisaal Potsdam steht auf dem Programm. Für Fragen wie „wird das Haus voll werden (…)“ und „wird die Künstlerin gut angenommen werden“ ist kein Platz mehr.

Die Proben des Landespolizeiorchesters Brandenburg mit der Solistin Ines Agnes Krautwurst hinterließen ein spürbares, nicht zu verleugnendes Knistern. Vor allem wenn sich die leisen, souligen Töne mit der Kraft des Big Band Sounds vereinen.

Unter der Orchesterleitung von Christian Köhler wird das Publikum mit dem ersten Titel in den Bann genommen. Geschickt leitet Köhler sein Orchester und das anwesende Publikum durch den Abend. Neben bekannten Klassikern von Gershwin zeigte Köhler Freude am Experiment mit “Godzilla Eats Las Vegas” und stieß damit auf große Begeisterung bei den Zuhörern. Es bedurfte des Auftritts von Ines Agnes Krautwurst, um dies noch zu steigern. Ihre facettenreiche, kraftvolle Stimme überzeugte und der fast ausverkaufte Nikolaisaal lag ihr zu Füßen!

Der Abend schloss mit  einem Vorblick auf die „QUEEN SYMPHONY“ am 30. Oktober in der Berliner Philharmonie. Einem glücklichen, total erschöpften und stolzen Christian Köhler blieb nur eine mögliche Zusammenfassung des Konzerts: „Es hat mir Spaß gemacht, mit dem Orchester zu musizieren, da sie mit mir auf einer Wellenlänge geschwommen sind, ich in viele bewegte Augen sehen konnte und ich die Pessimisten eines Besseren überzeugen konnte, (…).“

Susann Herms

vom Vorstand des Freundeskreises