Alle Beiträge von Joerg Kramer

Der Freundeskreis im Herbst 2015

Die Aktivitäten dieses Quartals begannen am 1. September mit der „Blasmusik im Biergarten“, zu welchem die „Kleine Blasmusik“ des LPO Brandenburg, wie üblich, sehr gekonnt und unterhaltsam, im „Stadtwächter“ aufspielte.

Schade, dass das diesjährige Herbstkonzert im Nikolaisaal am 13. September so miserabel besucht war. Die Musik unter dem Motto „Das LPO im Märchenzauber“ riss die Anwesenden geradezu von den Sitzen, und die Musiker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christian Köhler gaben ihr Bestes. Alle Beteiligten müssen verstärkt daran arbeiten, bei solchen Anlässen den Nikolaisaal zu füllen.

Im Oktober 2015 stand ein Tagesausflug nach Kloster Neuzelle auf dem Programm. Die kurzweilige Busahrt führte uns an diesem „Goldenen Oktobertag“ (06.10.)  in den Südosten von Brandenburg, in den staatlich anerkannten Erholungsort Neuzelle im Landkreis Oder-Spree, der vor allem durch das Kloster Neuzelle bekannt ist.

Bei einer spannenden Führung durch das Kloster erfuhren wir viele Details über die Geschichte des Klosters und der ganzen Gegend. „Barockwunder Brandenburgs“ nennt man die 1268 vom meißischen Markgrafen Heinrich dem Erlauchten gegründete und später barockisierte Klosteranlage in Neuzelle.

Nach so viel Information war ein großer Appetit gewachsen, der bei einer Verkostung diverser, sehr schmackhafter Biersorten und dem reichhaltigen Verzehr von Schmalzstullen gestillt wurde.

Am frühen Nachmittag bestiegen wir gestärkt wieder den Bus und traten die Heimreise an. Unterwegs lernten wir noch eine idyllische Liegenschaft, die Schwerzkoer Mühle, im Tal der Dorche im Naturpark Schlaubetal gelegen, kennen. Dort wurden wir mit leckerem Kuchen und einem gefühlten Hektoliter Kaffee versorgt.

Gegen 18.30 Uhr wurden wir von unserer rührigen Organisatorin des Ausflugs, unserer Susann Herms in Potsdam verabschiedet. Ihr gebührt ein großes Lob und die Anerkennung der Mitreisenden. Alles klappte wie am Schnürchen und alle haben sich wohl und gut umsorgt gefühlt. Susann und ihre Helferin, Rita Winkens, haben sich um den Zusammenhalt des Freundeskreises wieder einmal sehr verdient gemacht.

Zu berichten ist noch vom „Bunten Herbstfest der Polizeimusik“ auf der Bismarck-Höhe in Werder. Ausrichter dieser gelungenen Veran-staltung war der Shanty Chor der WSP Brandenburg; mit von der Par-tie war ein Vokal-Ensemble der Polizei Duisburg, der Entertainer Peter Buchheim und natürlich unser Landespolizeiorchester, diesmal unter Leitung von Jürgen Bludowsky. Der Saal war knackend voll und das Publikum von den verschiedenen Darbietungen hingerissen. Eine gelungene Veranstaltung.

Dank und Anerkennung für den rührigen Shanty Chor!

 

Das Alte ist vergangen – das Neue angefangen…

Noch wenige Wochen trennen uns von der „Jahresend-Rallye“ mit den (hoffentlich) besinnlichen Weihnachtstagen, der Zeit „zwischen den Jahren“ und dem Jahreswechsel ins Neue Jahr 2016.

Zum Jahresabschluss werden wir noch einmal nachdenklich. Viele von uns werden diese Phase des zu Ende gehenden Jahres nutzen, um für sich und ihre Familien, für Freunde und gesellschaftliches Umfeld zu reflektieren, ob das zurückliegende ein gutes oder ein weniger erfolgreiches Jahr gewesen ist. Sie werden abwägen und planen, um das Neue Jahr besser und erfolgreicher zu gestalten.

Was wird uns das neue Jahr bringen? Denn jedes neue Jahr ist mit Hoffnungen verbunden, endet jedoch zumeist mit der Einsicht: Die Welt dreht sich, der Wahn regiert und der Egoismus ist uns Beispiel. Der Schein leuchtet grell und dem Sein bleibt nur ein Schattendasein.

Das Streben und Tun der Menschen war und ist widersinnig. Reichtum und Privilegien werden verehrt. Armut wird als Schuld gewertet. Politiker nennen sich christlich und sozial. Zugleich, so der öffentliche Eindruck, gilt all ihr Tun die Wege zu ebnen, auf denen die Leibeigenschaft versteckt hinter dem Recht und dem Gesetz wieder eingeführt werden kann.

Die zunehmende Verelendung der kleinen Leute und die Kinderarmut wird zumeist mit hochtrabenden Worten und leeren Versprechen begegnet, Taten, die folgen sollen, werden von den Lobbyisten torpediert.

Frage Dich trotzdem: „Was macht mich glücklich?“, und mögliche Antworten könnten mit ganz großen Worten lauten wie „Frieden“, „Freiheit“, „Harmonie“ oder „Visionen haben“. Und es gehören kleine Worte dazu, bescheidene Glücksmomente wie „ein satter Bauch“ und „chillen“, „Kinderlachen“ und „Heimatluft“ oder auch „Sehnsucht“. Ja, selbst das Unerfüllte kann glücklich machen.

Lasse die Gedanken weiter schweifen, über den Tag hinaus, in das neue Jahr hinein: Was auch immer in der Zukunft liegt – es wird Momente des Glücks geben!

 

Alles Gute!
Jörg Kramer

Sonderkonzert: Ein Nachmittag für Hans Ahrens

Liebe Freunde der konzertanten Blasmusik,

das nachfolgend empfohlene Konzertvorhaben ist wirklich das Größte, was das Landespolizeiorchester Brandenburg in diesem Jahr zu bieten hat. Ich rate dringend, sich mit dem Anlass und dem Inhalt dessen zu befassen, was derzeit in Vorbereitung ist und am 21. Februar zur Ausführung kommt.

Samstag, 21. Februar 2015 | 16:00 Uhr
Nikolaisaal / Großer Saal | Veranstalter: Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg e.V

EIN NACHMITTAG FÜR HANS AHRENS
Musikalische Erinnerungen an einen „Großen“ Potsdamer Komponisten und Arrangeur

Am 13. November 2014 verstarb plötzlich und unerwartet der ehemalige Solotrompeter des Polizeiorchesters Potsdam, der Komponist und Arrangeur, Ehrenmitglied des Freundeskreises des Landespolizeiorchesters Brandenburg,

Hans Ahrens.

Seine musikalische Laufbahn begann am Konservatorium in Rostock. Nach erfolgreichem Musikstudium wurde er 1952 als Solotrompeter im Polizeiorchester Potsdam eingestellt. Seine hervorragenden musikalischen Fähigkeiten waren Grundlagen, ihn als Leiter der Big-Band, der Combo und anderer kleiner Besetzungen des Orchesters tätig zu sein. Schon in den fünfziger Jahren stellte er seine großen kompositorischen Fähigkeiten in den Dienst des Orchesters. Er hatte ein Gespür für außergewöhnliche klangvolle Instrumentationen. Die Vermittlung von gefühlvollen Stimmungen, humorvollen Ausdrucksweisen und großartigen künstlerischen Ideen in seinen Werken sind für ihn kennzeichnend. Nicht nur im Land Brandenburg, sondern auch im vereinten Deutschland und im Ausland war er als Komponist und Arrangeur erfolgreich tätig. Im Polizeiorchester war er ein großes Vorbild bei seinen Musikerkollegen. Disziplin, Bereitschaft und ständiges Streben nach höheren musikalischen Leistungen waren beispielhaft und damit Ansporn für jeden Musiker.

Das Orchester und der Freundeskreis werden sein Andenken als Musiker, Kollege und Freund des Polizeiorchesters stets in Ehren halten.

Gäste: Ute Beckert (Sopran) | Prof. Jörg Wachsmuth (Tuba) | Potsdamer Männerchor e.V.
Dirigenten: Christian Köhler | Jürgen Bludowsky | Peter Brünsing | Ronald Reuter
Moderation: Thomas Petersdorf

Vorgesehenes Programm (Änderungen vorbehalten; alle Musikstücke wurden von Hans Ahrens komponiert oder arrangiert!):

  • Ouvertüre zu „Egmont“, Ludwig van Beethoven; Rumänischer Tanz, Grigora Dinicu; The Second Waltz, Dimitri Schostakowitsch; Die Tänzerin von Sevillia, Carl Grunow, Solist: Uwe Wolf (Xylophon);
  • Granada, Augustin Lara; In der Straße wohnst du, Frederick Loewe; aus My Fair Lady, Frederick Loewe, Solistin: Ute Beckert (Sopran); Sanssouci-Polka, Johann Strauß;
  • Im Rosengarten von Sanssouci, Herms Niels, Solistin: Ute Beckert (Sopran); Fliegermarsch, Nico Dostal; Ein frohes Singen, (Volksliederpotpourri mit dem Potsdamer Männerchor);
  • Märkische Heide, Paul Linke u. Gustav Büchsenschütz (Potsdamer Männerchor); Mit klingendem Spiel (Marschmedley); Gershwin-Medley; Somewhere aus „West Side Story“,
  • Leonard Bernstein, Solistin: Ute Beckert (Sopran); Bert Kaempfert-Medley; Adieu, mein kleiner Gardeoffizier, Robert Stolz, Solistin: Ute Beckert (Sopran);
  • Czardas (Solo für Tuba), Vittorio Monti, Solist: Prof. Jörg Wachsmuth; Marsch des Freundeskreises, Hans Ahrens; In Treue fest, Carl Teike;
  • Marsch der Feuerwehr, Hans Ahrens; Kriminelles – Potpourri; Glenn Miller-Medley; Morning At Seven, James Last; Amacing Grace

Das Konzertprogramm wird im Wechsel von den Dirigenten Christian Köhler, Jürgen Bludowsky, Peter Brünsing und Ronald Reuter dirigiert und von Thomas Petersdorf moderiert.

Jörg Wachsmuth auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=HJDUp2PlT2s
Ute Beckert auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=ydsSnvYLVkA

Sie können ein absolutes Ausnahmekonzert miterleben, wenn Sie sich rechtzeitig um Karten bemühen!

TICKETS: 0331-28 888 28 oder über vibus.de
Preise: 22,40 € | 20,20 € | 17,90 € | 15,70 € | 5,60 €

 

Zum Downlad: Veranstaltungsplakat Hans Ahrens

Havelländische Musikfestspiele 2014

Open-Air Konzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg
Samstag, 23. August 2014 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Einlass ab 15:00 Uhr

Eintritt 20,00EUR VVK
Abendkasse 23,00EUR

Und wir bieten noch mehr:
Am 23. August 2014 chartert der Freundeskreis des Landespoli-zeiorchesters e.V. einen modernen Reisebus und lädt die Mitglieder und deren Freunde ein, unser Orchester beim Konzert im „Domstiftsgut Mötzow“ zu begleiten, das dort im Rahmen der havelländischen Musikfestspiele zwei Stunden lang mit beliebten Melodien auftritt. Davor gönnen wir uns ein Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen (Selbstzahler). Zwischendurch nutzen wir einen Rundgang zum Bauerngarten, zum Streichelzoo und zum Einkauf von hofeigenen Produkten. Dabei stellen wir unseren Verein und unsere Arbeit für das LPO Brandenburg vor. Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

  • 10.30 Uhr Abfahrt vom Hauptbahnhof Potsdam mit Bus
  • 12.00 Uhr Mittags-Buffet in Mötzow (14,50EUR)
  • 13.00 Uhr Rundgang durch den Domstift
  • 15.00 Uhr Kaffeegedeck (3,70EUR)
  • 16.00 Uhr Konzert des LPO Brandenburg (15,00EUR)
  • 18.30 Uhr Rückfahrt nach Potsdam

Interessierte Nachzügler können sich noch bei Susann Herms (o196 24258672) anmelden oder auf die Nachrückerliste setzen lassen.

Zur Information für Wissbegierige:
Erstmalig erwähnt im Jahre 1204 in den Dokumenten des Doms zu Brandenburg blickt das Gut auf eine lange Geschichte zurück. In den ersten Jahrhunderten seines Bestehens wurde das Gut durch die Kirche unter der Aufsicht eines Hofmeisters bewirtschaftet. Aufzeichnungen belegen, dass hier um 1656 900 Schafe, 120 Rinder und 100 Schweine lebten. Auch Getreide wurde angebaut. August von Schönborn war von 1717-1729 der erste Pächter des Domstiftgutes. Von 1859 bis 1945 übernahmen Friedrich Sander und seine Nachkommen die Pacht. Er war es auch, der 1894 das noch heute genutzte Gutshaus errichtet hat. Um einer Zwangsenteignung durch die sowjetische Militäradministration zu entgehen, die alle Güter mit mehr als einhundert Hektar Fläche betraf, übernahm der Dom nach Ende des II. Weltkrieges die Eigenbewirtschaftung der Kirchenbetriebe.

Seid alle herzlich willkommen – und überlegt nicht zu lange!

Herzliche Grüße
Jörg Kramer