Archiv der Kategorie: Bericht

Eine große Party

Liebe Freundinnen und Freunde der konzertanten Blasmusik, 

wer nicht dabei sein konnte hat ein Ausnahmekonzert  verpasst. Der Nikolaisaal in Potsdam war gut ausgelastet und das LPO Brandenburg bot unter der Leitung seines Dirigenten Christian Köhler ein Programm, das den Namen Jubiläumsgala verdiente. Bis zur Pause bot das Orchester Melodien aus den zurückliegenden 20 Jahren seit der Zusammenlegung der beiden Polizeiorchester Brandenburgs, Frankfurt/Oder und Potsdam.
 
Nach der Pause übernahm der junge Entertainer und Gesangssolist Michael Heller die Regie – das Orchester begleitete ihn bei einer Reihe von Songs aus bekannten Musicals, wie Starlight Express, Der Glöckner von Notre Dame und vielen anderen großen Interpreten. Dabei tanzte er auf der Bühne so elegant und mitreißend, dass der Saal im wahrsten Sinne bebte. Standing Ovation war der Dank an einen begnadeten Künstler.
 
Hier ein paar fotografische Einblicke in dieses Konzert:

 

Liebe Mitglieder des Freundeskreises,

die Jubiläumsgala ist vorbei und ich muss sagen: In 7 Jahren habe ich so eine ausgelassene Stimmung im Nikolaisaal nicht erlebt. Es war weniger ein Konzert oder eine Gala, gerade im zweiten Teil war es ja eine große Party.

Im Namen des LPO Brandenburgs, im Namen von Michael Heller und auch von mir ganz persönlich, herzlichen Dank dem Freundeskreis für die Veranstaltung dieses Events, das uns allen lange im Gedächtnis bleiben wird.  Ihr alle habt dieses Konzert zu etwas ganz besonderem und einmaligen gemacht.

Beste Grüße, Ihr/Euer
Christian Köhler

 

Das nächste Konzert dieses wunderbaren Ensembles sollte man sich schon mal vormerken. Es findet ausnahmsweise einmal an einem Donnerstag statt, und zwar 
am 15. November 2018, 19:00 Uhr 
im Nikolaisaal Potsdam

Motto: Solo für das Landespolizeiorchester

Das LPO Brandenburg ehrt seine Solisten und Hans Ahrens
Herzliche Grüße,
Jörg Kramer

Rhythmus im Blut — Das Neujahrskonzert 2018

Unter dem Motto “ Rhythmus im Blut “ fand am 25.02.2018 das Neujahrskonzert des LPO Brandenburg, veranstaltet durch den Freundeskreis des LPO, unter der Leitung seines Chefdirigenten Christian Köhler statt.

Das LPO unter der Leitung seines Chefdirigenten Christian Köhler

Mit schwungvollen Rhythmen, aber manchmal auch besinnlichen Tönen, begeisterte das Orchester das Publikum. Dieses dankte dem LPO mit tosendem Beifall. Viel zu schnell war die erste Hälfte des Konzertes vergangen. Das lateinamerikanische Festival mit Titeln wie Copacabana, Spain, Carioca, Tico-Tico waren ebenso stimulierend wie die Herb Albert Selection mit dem fantastischen Solo-Trompeter Scott Reynolds.

Solo-Trompeter Scott Reynolds und das LPO

Nach einer kleinen Pause trat dann die Potsdamer a-capella Boy-Group, „Das Hohe C“ unter Leitung von Jan Lehmann auf. Mit voll aus dem Leben gegriffenen Liedern, wie Lauch, Homebanking, König von Potsdam – oder vielleicht auch nur dem Nikolaisaal – und Er gehört zu mir trafen sie vielfach den Nerv der Konzertbesucher und brachten so manchen zum Schmunzeln, Lachen und freudigen Mitklatschen. Zu Recht tragen sie in ihrem Namen Das Hohe C. Waren in ihren Titeln doch viele hohe Töne zu hören. Aber auch Basstöne (Probier’s mal mit ´nem Bass) kamen nicht zu kurz, versteht man dabei ja auch die Texte besonders gut. Sie durften nicht die Bühne ohne Zugabe verlassen. Das zeigte uns, dem Publikum hat der Konzertbeitrag der Boy-Group gefallen.

Das Hohe C – Jan, Daniel, Klaus und Karim

Abschließend erfreute uns noch einmal das Landespolizeiorchester mit Lateinamerikanischen Tänzen, Mambo Inn und Gloria Estefan-Höhepunkten. Mit großer Begeisterung bedankte sich das altersmäßig stark gemischte Publikum, unter ihnen auch Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke, beim Orchester, welches auch nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen wurde und uns abschließend die „Brandenburg-Hymne“ zelebrierte.

Thomas Petersdorf moderiert das LPO

Gern hätte man dem LPO sowie seinem gut aufgestellten und unterhaltsamen Moderator Thomas Petersdorf weiter zugehört. Da der nächste Veranstalter schon vor den Türen wartete, war dies leider nicht mehr möglich.

Großer Betrieb im Voyer

Rundherum war es ein äußerst gelungenes Konzert. Das wünschen wir uns auch für das Konzert am 15. April 2018, 18.00 Uhr.

Silvia Zander

Alles Musical

Alles Musical — Unter diesem Motto stand das Herbstkonzert des Freundeskreises des Landespolizeiorchesters Brandenburg am 24.09.2017 im Nikolaisaal Potsdam. Beschwingt, heiter, manchmal auch besinnlich spielten die Musiker unter der kompetenten Leitung von Christian Köhler Werke aus zwölf bekannten Musicals. Dem Orchester konnte man den Spaß und die Freude am Spiel der Titel wahrlich ansehen. Beeindruckend war der Gesang der Gesangssolistin Eileen Manneck. Mit ihrer bezaubernden Stimme sang sie sich in die Herzen der Zuschauer. Leider wurde sie gelegentlich klanglich vom Orchester geradezu erdrückt, was sie dann besonders herausforderte. Kurzweilig, humorvoll und sehr beredt führte Thomas Petersdorf durch das Programm. Viel zu schnell verging die Zeit, doch ohne eine Zugabe ließen die zahlreichen Zuschauer, unter ihnen der Landtagsabgeordnete Ingo Senftleben, das Orchester nicht von der Bühne.
Alles Musical - Das Landespolizeiorchester Brandenburg unter der Leitung von Christian Köhler
Alles Musical – Das Landespolizeiorchester Brandenburg unter der Leitung von Christian Köhler

Unser Vorsitzender, Jörg Kramer, schrieb dem Orchesterleiter im Anschluss an das Konzert folgende Zeilen:

„Lieber Christian, es war ein tolles Konzert! Den Applaus und vielfältig anerkennende Worte im Anschluss habe ich wohlwollend zur Kenntnis genommen. Hab vielen Dank für Deine aufopfernde Leistung und Dein beispielhaftes Dirigat. Dem gesamten Orchester, der wunderbaren Eileen Manneck und dem herzerfrischenden Moderator Thomas Petersdorf sei gedankt für die herausragende Disziplin, die sich mit Professionalität und großartiger Musikalität verband. Bitte übermittle diesen Dank an alle Mitwirkenden. Nehmt es Eurer Polizeiführung nicht übel, dass sie sich zum wiederholten Male diesem Kunstgenuss aus den eigenen Reihen entzogen haben. Sie wissen nicht, was sie tun!“

Vielen Dank allen, die zu diesem tollen Konzert beigetragen haben.

Während des Konzertes haben Besucher einen Antrag auf Mitgliedschaft im Freundeskreis des Polizeiorchesters gestellt. Wir freuen uns schon jetzt auf ihr Mitwirken in unserem Kreis.

Silvia Zander

„Prosit Neujahr!“

4 mal haben die Musiker unseres Landespolizeiorchesters in diesem Jahr zum Neujahrskonzert aufgespielt.
In Wittenberge, Schwarzheide, Ludwigsfelde und Potsdam.

Unter dem Motto „Die Berliner Operette lebt“ erklangen schwungvolle, bekannte und beliebte Melodien. Bekannt, beliebt und charmant auch die Solistin Ute Beckert. Für sie war es ein leichtes das Publikum um ihren Finger zu wickeln und es für selbiges zu einem besonderen Genuss werden zu lassen.

4 mal ein Konzert gespielt, da konnten wir in Potsdam schon sehen und hören, dass es unserem LPO leichtflüssig von den Pulten ging. Spielfreude „Ja“ und ein Lächeln im Gesicht, dass das Konzert beim Publikum ankommen wird, da es ja schon 3 mal begeistert hat.

4 mal waren die Konzerte auch gut besucht. Ein Erfolg für den Veranstalter?!? Wenn man nach dem finanziellen Aspekt fragt, liegt man falsch. Die Aufgaben des LPO liegen immer noch und jetzt erst recht im Bereich der Prävention. Und Prävention lässt sich nicht in Geld messen.

4 mal ein Programm aufgeführt, welches eindringlich auch so von uns vom Orchester gewünscht wurde. Ein unterhaltsames, abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm. Ein wenig mehr „Show“ auf der Bühne hätten wir schon erwartet. Denn Spaß und Comedy kann unser LPO und damit auch den letzten von den Sitzen reißen und für das nächste Konzert gewinnen.

4 mal „Prosit Neujahr“ und mit abgewandelten Worten des Landesrechnungshofes – weiter so beim LPO!

Als Freundeskreis stehen wir gern hinter euch und auch für neue Aufgaben bereit. Wir können, wir wollen, wir werden!!!

Für unser Konzert in Potsdam bleibt noch als Wehmutstropfen, dass die Werbung in der Polizei für dieses Konzert längst nicht ausgeschöpft war. Wo waren die Pressebeiträge? Das Publikum will längst nicht mehr nur wissen wann und wo unser LPO spielt, sie wollen mehr wissen. Dieses Meer an Informationen wollen wir gern für das nächste Konzert in die Waagschale werfen!

Prosit Neujahr! … auf ein musikalisches Jahr für unser LPO mit vielen begeisterten Zuschauern, sowie Gesundheit und Glück — die man auch nicht finanziell messen kann.

Einmal mit Sahne

Seit Wochen fieberten das Orchester und der Freundeskreis, aber auch viele Fans einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis entgegen – Fans sowohl des Landespolizeiorchesters Brandenburg als auch eines großen Künstlers und Entertainers, des leider nicht mehr unter uns Lebenden weilenden Udo Jürgens. Unter dem Motto „Aber bitte mit Sahne…“ legte Chefdirigent Christian Köhler noch mal einen richtigen Knaller auf.

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Am Sonntag, dem 17. April 2016 war es so weit: Das große Finale der Konzertsaison 2015/2016 im Potsdamer Nikolaisaal. Alle waren in großer Vorfreude: auf unser Orchester, auf das Konzertprogramm und auf den Solisten Dietmar Veauthier alias Udo Jürgens. Der erste „Sahne-Mix“ sollte uns erfreuen, wir waren von Kopf bis Fuß auf Udo eingestellt.

Der verteilte Programmflyer löste zunächst bei einigen Konzertbesuchern eine kleine Hysteriebremse: Bis zur Pause kein Udo Jürgens?! Was hat sich der Orchesterleiter mit seiner künstlerischen Kreativität denn dabei gedacht? Hier zitieren wir den Moderator Thomas Petersdorf sinngemäß: Christian Köhler wollte bewusst „nicht gleich Hit auf Hit, sondern möchte sein Publikum ein wenig vorbereiten, die erwartungsvollen Gäste in die richtige Stimmung versetzen“. Und das gelang dem Orchester dann auch, spätestens beim Titel „76 Trombones“, begann das Publikum schon, wenn auch verhalten, mitzuklatschen.

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Auch der Freundeskreis-Vorsitzende, unser Jörg Kramer, hatte im ersten Teil seinen „Auftritt“. Gewollt oder spontan? Dazu wird sich keiner äußern – ist auch nebensächlich. Entscheidend seine nicht nur hier geltende Aussage, dass immer, wenn es mal klemmt, der Freundeskreis einspringt und so auch den „weißen Bademantel“ für Udo zur zweiten Hälfte organisieren wird.

In der zweiten Hälfte, der Dietmar Veauthier- alias Udo Jürgens-Show, wurden alle, Musiker und Fans, entschädigt – verwöhnt – begeistert – mitgerissen! Es war pure Lebensfreude, ob „Merci Cherie“, „Ein ehrenwertes Haus“, „Und immer, immer wieder geht die Sonne auf“, „Mit 66 Jahren“ oder „Griechischer Wein“ und besinnlich mit „Was wichtig ist“. Dietmar Veauthier, Freunde nennen ihn Didi, schaffte es alle in seinen Bann zu ziehen. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der ganze Nikolaisaal stand, mitsang, mitklatschte.

IMG_0284Wie heißt es so treffend: Nur wer dabei war, kann mitreden! Und es wurde noch viel nach der dritten Zugabe im Foyer geredet. Es war ein „Ausnahmekonzert“.

 Als Freundeskreis organisieren wir gern Konzerte unseres Orchesters, so dass dieses weiterhin Botschafter und Sympathieträger der Polizei und des Landes Brandenburg sein kann. Lasst uns gemeinsam noch viele Konzerte veranstalten, um allen Brandenburgern Lebensfreude und kulturelle, musikalische Genüsse bieten zu können. Sie haben es sich verdient und wir möchten gern unseren Teil dazu beitragen.
Vorstand des Freundeskreises LPO Brandenburg e. V.

Ohne Krimi …

Die PI Dahme-Spreewald organisierte am 11.03.2016 das dritte Seniorenpräventionsprogramm. Unter dem bekannten Titel „Ohne Krimi geht die Mimi“ musizierte unser Landespolizeiorchester Brandenburg Melodien berühmter Kriminalfilme. Die Kollegen Quitschke und Sauer (Polizeidirektion Süd, PI Dahme-Spreewald informierten die anwesenden Senioren und „Senioritas'“ zum Thema Haussicherung, Gewinnspielversprechungen und dem Enkeltrick. Thomas Petersdorf, als Moderator, ging auch auf die gefährliche Seite des Polizeiberufes ein und erinnerte an Martin Heinze. Für den gleichnamige Fond wurden Spenden gesammelt.

Thomas Petersdorf

 

Ein gelungenes Weihnachtskonzert

veranstaltet vom “Freundeskreis des LPO Brandenburg e, V.”

Drittes Adventswochenende, Freitagabend – ist nicht zu befürchten, dass viele Freunde unseres Landespolizeiorchesters eigene, vielleicht familiäre Festlichkeiten planen oder besuchen würden? Andererseits wussten wir jedoch um die herausragenden Qualitäten unserer hervorragenden Musiker unter der Leitung des Chefdirigenten, Christian Köhler, vertrauten der Wirkung einer emsigen Werbung und glaubten an unser Stammpublikum. Hinzu kam die angekündigte Erweiterung des künstlerischen Angebots um zwei Vokalensembles, was in der Weih-nachtszeit seit jeher sehr populär ist.

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Bei einem gut gefüllten Saal und einer wieder gelungenen Dekoration begann das Orchester mit gewaltiger Musik. Sie wurde uns durch Christian Köhler verständlich erläutert. Zu Melodien aus Scaramouche zeigte der Solist, Dietmar Jähnke, auf dem Euphonium sein ganzes Können. Viel Beifall war der Lohn.

Danach wurde die Lücke der großen Bühne gefüllt, mit dem Männerchor der “Berliner Liedertafel” unter Leitung von Vincent Jaufmann. Der Vorsitzende unseres Freundeskreiseses, Jörg Kramer, ist Präsident dieses Vereins, aufgrund dessen wir den wunderbaren Klangkörper auch mal in Potsdam hören durften. Mit ihren ersten Darbietungen „Tochter Zion“, das „Trommlerlied“ und “Stille Nacht” begeisterten sie durch Stimmengewalt, vor allem aber durch die ganz leise vorgetragenen Passagen das gesamte Publikum. Vor der Pause wurden wir mit der Suite aus “Schwanensee” sehr feierlich zum üblichen Glas Sekt geleitet.

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Die zweite Hälfte erweiterte sich mit dem Gastchor der Berliner Liedertafel, dem „Chor der ehemaligen Akademikerinnen der Universität Tartu“ der estländischen Hauptstadt Tallinn unter der Leitung von Triin Koch. Schöne Stimmen und eine andere Welt der Liedkunst konnte nur begeisternd aufgenommen werden.

Mit der Musik aus dem Weihnachtsklassiker “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” gewann unser LPO wieder mal alle Sympathien.

Ein Medley bekannter Weihnachtslieder, “Weihnachtszauber” unter Mitwirkung des LPO, der “Berliner Liedertafel”, dem „Tallinner Frauenchor” und stellenweise des Publikums bildete dann den Schluss- und Höhepunkt eines wunderbaren, vorweihnachtlichen Konzertabends, der mit sehr viel Beifall und herrlichen Blumensträußen beendet wurde.

IMG_0081In freudiger Erwartung können wir uns nun auf das Neujahrskonzert am 24. Januar 2016 um 11 Uhr im Nikolaisaal unter dem Titel “Ein tierisches Vergnügen” einstellen.

Susann Herms

 

Landespolizeiorchester Konzert mit Lerneffekt

Zur musikalischen Kriminalitätsvorbeugung lud das Landespolizeiorchester Brandenburg Senioren der Stadt Eberswalde ein. Im Saal des Familiengartens konnten die zahlreich erschienen Gäste sich vom Können des 44-köpfigen Ensembles bezaubern lassen. Im Fokus des Konzertes stand die Prävention von Übergriffen auf Senioren. Mithilfe von kleinen Sketchen spielten die Beamten besondere Gefahrensituationen nach und gaben Tipps, wie Straftaten erkannt und vermieden werden können.

Taschendiebe suchen sich gerne belebte Orte, wie Marktplätze oder Weihnachtsmärkte und nutzen das Gedränge, um an ihre Beute zu gelangen. Oftmals beobachten sie das Opfer über einen längeren Zeitraum, um anschließend Kontakt aufzunehmen. Sie rempeln an, verwickeln in Gespräche oder bieten überschwänglich Hilfe an. Die Stadt Eberswalde erkennt in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit und will Senioren gemeinsam mit dem Polizeiorchester informieren. Der so genannte „Enkeltrick“ richtet sich explizit gegen Senioren und kann für die Opfer schwerwiegende Folgen haben. Die Täter rufen meist ältere und allein lebende Senioren an und melden sich mit Sätzen wie : „Rate mal, wer hier Spricht..“ oder ähnlichen Formulierungen. Dadurch erfahren die Betrüger Namen aus der Verwandtschaft des Opfers und geben sich als diese aus. Anschließend spielen die Täter eine Notsituation vor, um an Wertgegenstände oder Bargeld zu gelangen. Aufklärende Konzerte wie dieses sind weiterhin in Planung, um die Bevölkerung für solche Themen zu sensibilisieren. Denn Prävention ist nicht nur Aufgabe der Beamten im Alltag.

Mit freundlicher Genehmigung von ODF – Fernsehen für Ostbrandenburg; Bericht/Kamera/Schnitt: Nicolina Monahova http://www.odftv.de/news_barnim/Kriminalitaetsvorbeugung-23788.html

 

Emil und die Detektive

Am 3. November 2015, verwandelte sich das Friedrich-Wolf-Theater in Eisenhüttenstadt in ein großes Klassenzimmer. Für 600 Schülerinnen und Schüler aus Eisenhüttenstadt und Umgebung begann ein ganz besonderer Unterrichtstag. Das Sachgebiet Prävention der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) hatte gemeinsam mit vielen fleißigen Helfern diesen Vormittag vorbereitet.

Aber was stand auf dem Stundenplan? Dazu später mehr.

Zuerst betraten die Schülerinnen der 5. Und 6. Klassen erwartungsvoll das Theater und den Zuschauerraum. Wie in der Schule die Pausenglocke, so kündigte der Gong des Theaters den Beginn der Unterrichtsstunde an.

Erstaunt entdeckten alle Zuschauer ein Orchester auf der Bühne. Nein, nicht irgendein Orchester, sondern…?

Auf der Bühne präsentierte sich das Landespolizeiorchester Brandenburg unter der Leitung seines Chefdirigenten Christian Köhler.

Bevor nun die besondere Schulstunde beginnen konnte, begrüßte die Bürgermeisterin der Stadt Eisenhüttenstadt, Frau Püschel, die Gäste und das Orchester.

Nun zum Geschehen.

Die Geschichte ist schnell erzählt.

Auf dem Stundenplan stand die Geschichte von „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner.

Emil, der Junge aus Neustadt, der allein zu seiner Großmutter nach Berlin fährt und dem im Zug von einem Unbekannten eine ganze Menge Geld geklaut wird.

In Berlin allein und ohne Geld angekommen, findet Emil schnell Freunde und gemeinsam mach sie den Dieb ausfindig und können ihn der gerechten Strafe zuführen.

Mit viel Aufmerksamkeit verfolgten die kleinen Detektive im Saal das Geschehen auf der Bühne.

Einerseits wurde die Geschichte des Erzählers durch die Musik des Orchesters untermalt. Andererseits übernahmen die Musiker selbst das Geschehen, indem sie mit spannenden Klängen und der ganzen Wucht der Instrumente eine musikalische Spannung erzeugten.

Ziel dieser besonderen Unterrichtsstunde war, wie Schütze ich mich vor Diebstählen, wie verhalte ich mich gegenüber fremden und wie erlerne ich den Umgang mit / Verzicht auf Gewalt.

Die 600 Mädchen und Jungen erlebten einen spannenden, interessanten und lehrreichen Vormittag.
Am Schluss der Veranstaltung wurde das Orchester stürmisch gefeiert.

 

Mit freundlicher Genehmigung übernommen von
PIOSFF Böttcher, Bernd , 3. November 2015 14:40

1. Konzertsonntag der Saison 2015/2016

Das Konzert zur Saisoneröffnung 2015/2016 am 13. September im Potsdamer Nikolaisaal trug den Titel “Der Herr der Ringe” – das LPO im Märchenzauber. Es wurde Musik aus Disney-Märchenfilmen und Originalkompositionen und damit ein sehr modernes Programm angekündigt dar. Damit öffnete unser junger Dirigent, Christian Köhler, neue und für das übliche Stammpublikum ungewohnte Musikebenen. Der größere Teil unseres Freundeskreises blieb dem Konzert bedauerlicherweise fern; schade, denn auch diese Musik hätte vielen gefallen. Andererseits kamen neue Publikumsschichten erstmals zu einem LPO-Konzert und ließen unverhohlen ihre Begeisterung erkennen.

Kinder- und Jugendchor der Singakademie Potsdam unter Leitung von Konstanze Lübeck
Kinder- und Jugendchor der Singakademie Potsdam unter Leitung von Konstanze Lübeck

Als Mitwirkende trat passend zur Thematik der Kinder- und Jugendchor der Singakademie Potsdam unter Leitung von Konstanze Lübeck auf. Das war ein großer Zugewinn für den Abend. Der Chor gehört zu den führenden Jugendchören im Land Brandenburg und tritt auch international erfolgreich auf. Das Publikum war begeistert.

Von den musikalischen Darbietungen des Orchesters löste vor allem die Filmmusik aus “Fluch der Karibik” Begeisterungsstürme aus. Dieses rasante Musikstück war bereits am 4. September im Übungsraum Eiche unter dem Dirigat der Studentin Ulrike Popp zu hören. Ihre Leistung wurde von den anwesenden Fachkräften und Prüfern mit „sehr gut“ bewertet. Auch dafür ein Lob an den auszubildenden Dozenten Christian Köhler.

Orchester
Dirigent, Christian Köhler und das LPO

Die etwas ausführlichere „Einweisung“ des Publikums auf die Sinfonie No.1 „Der Herr der Ringe“ von Johan de Meij durch den Dirigenten war für das Verständnis der Komposition sehr bedeutsam und ist positiv angenommen worden.

Erfreulich war, dass für dieses Konzert ein gut formulierter, hinweisender und werbender Bericht in der MAZ vom 11. September stand. Christian Köhler gab sich viel Mühe, umfassend auf die Inhalte des Konzert zu verweisen.

Susann Herms
Vorstand des Freundeskreises