Archiv der Kategorie: Bericht

„Prosit Neujahr!“

4 mal haben die Musiker unseres Landespolizeiorchesters in diesem Jahr zum Neujahrskonzert aufgespielt.
In Wittenberge, Schwarzheide, Ludwigsfelde und Potsdam.

Unter dem Motto „Die Berliner Operette lebt“ erklangen schwungvolle, bekannte und beliebte Melodien. Bekannt, beliebt und charmant auch die Solistin Ute Beckert. Für sie war es ein leichtes das Publikum um ihren Finger zu wickeln und es für selbiges zu einem besonderen Genuss werden zu lassen.

4 mal ein Konzert gespielt, da konnten wir in Potsdam schon sehen und hören, dass es unserem LPO leichtflüssig von den Pulten ging. Spielfreude „Ja“ und ein Lächeln im Gesicht, dass das Konzert beim Publikum ankommen wird, da es ja schon 3 mal begeistert hat.

4 mal waren die Konzerte auch gut besucht. Ein Erfolg für den Veranstalter?!? Wenn man nach dem finanziellen Aspekt fragt, liegt man falsch. Die Aufgaben des LPO liegen immer noch und jetzt erst recht im Bereich der Prävention. Und Prävention lässt sich nicht in Geld messen.

4 mal ein Programm aufgeführt, welches eindringlich auch so von uns vom Orchester gewünscht wurde. Ein unterhaltsames, abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm. Ein wenig mehr „Show“ auf der Bühne hätten wir schon erwartet. Denn Spaß und Comedy kann unser LPO und damit auch den letzten von den Sitzen reißen und für das nächste Konzert gewinnen.

4 mal „Prosit Neujahr“ und mit abgewandelten Worten des Landesrechnungshofes – weiter so beim LPO!

Als Freundeskreis stehen wir gern hinter euch und auch für neue Aufgaben bereit. Wir können, wir wollen, wir werden!!!

Für unser Konzert in Potsdam bleibt noch als Wehmutstropfen, dass die Werbung in der Polizei für dieses Konzert längst nicht ausgeschöpft war. Wo waren die Pressebeiträge? Das Publikum will längst nicht mehr nur wissen wann und wo unser LPO spielt, sie wollen mehr wissen. Dieses Meer an Informationen wollen wir gern für das nächste Konzert in die Waagschale werfen!

Prosit Neujahr! … auf ein musikalisches Jahr für unser LPO mit vielen begeisterten Zuschauern, sowie Gesundheit und Glück — die man auch nicht finanziell messen kann.

Einmal mit Sahne

Seit Wochen fieberten das Orchester und der Freundeskreis, aber auch viele Fans einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis entgegen – Fans sowohl des Landespolizeiorchesters Brandenburg als auch eines großen Künstlers und Entertainers, des leider nicht mehr unter uns Lebenden weilenden Udo Jürgens. Unter dem Motto „Aber bitte mit Sahne…“ legte Chefdirigent Christian Köhler noch mal einen richtigen Knaller auf.

IMG_0248

Am Sonntag, dem 17. April 2016 war es so weit: Das große Finale der Konzertsaison 2015/2016 im Potsdamer Nikolaisaal. Alle waren in großer Vorfreude: auf unser Orchester, auf das Konzertprogramm und auf den Solisten Dietmar Veauthier alias Udo Jürgens. Der erste „Sahne-Mix“ sollte uns erfreuen, wir waren von Kopf bis Fuß auf Udo eingestellt.

Der verteilte Programmflyer löste zunächst bei einigen Konzertbesuchern eine kleine Hysteriebremse: Bis zur Pause kein Udo Jürgens?! Was hat sich der Orchesterleiter mit seiner künstlerischen Kreativität denn dabei gedacht? Hier zitieren wir den Moderator Thomas Petersdorf sinngemäß: Christian Köhler wollte bewusst „nicht gleich Hit auf Hit, sondern möchte sein Publikum ein wenig vorbereiten, die erwartungsvollen Gäste in die richtige Stimmung versetzen“. Und das gelang dem Orchester dann auch, spätestens beim Titel „76 Trombones“, begann das Publikum schon, wenn auch verhalten, mitzuklatschen.

IMG_0268

Auch der Freundeskreis-Vorsitzende, unser Jörg Kramer, hatte im ersten Teil seinen „Auftritt“. Gewollt oder spontan? Dazu wird sich keiner äußern – ist auch nebensächlich. Entscheidend seine nicht nur hier geltende Aussage, dass immer, wenn es mal klemmt, der Freundeskreis einspringt und so auch den „weißen Bademantel“ für Udo zur zweiten Hälfte organisieren wird.

In der zweiten Hälfte, der Dietmar Veauthier- alias Udo Jürgens-Show, wurden alle, Musiker und Fans, entschädigt – verwöhnt – begeistert – mitgerissen! Es war pure Lebensfreude, ob „Merci Cherie“, „Ein ehrenwertes Haus“, „Und immer, immer wieder geht die Sonne auf“, „Mit 66 Jahren“ oder „Griechischer Wein“ und besinnlich mit „Was wichtig ist“. Dietmar Veauthier, Freunde nennen ihn Didi, schaffte es alle in seinen Bann zu ziehen. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der ganze Nikolaisaal stand, mitsang, mitklatschte.

IMG_0284Wie heißt es so treffend: Nur wer dabei war, kann mitreden! Und es wurde noch viel nach der dritten Zugabe im Foyer geredet. Es war ein „Ausnahmekonzert“.

 Als Freundeskreis organisieren wir gern Konzerte unseres Orchesters, so dass dieses weiterhin Botschafter und Sympathieträger der Polizei und des Landes Brandenburg sein kann. Lasst uns gemeinsam noch viele Konzerte veranstalten, um allen Brandenburgern Lebensfreude und kulturelle, musikalische Genüsse bieten zu können. Sie haben es sich verdient und wir möchten gern unseren Teil dazu beitragen.
Vorstand des Freundeskreises LPO Brandenburg e. V.

Ohne Krimi …

Die PI Dahme-Spreewald organisierte am 11.03.2016 das dritte Seniorenpräventionsprogramm. Unter dem bekannten Titel „Ohne Krimi geht die Mimi“ musizierte unser Landespolizeiorchester Brandenburg Melodien berühmter Kriminalfilme. Die Kollegen Quitschke und Sauer (Polizeidirektion Süd, PI Dahme-Spreewald informierten die anwesenden Senioren und „Senioritas'“ zum Thema Haussicherung, Gewinnspielversprechungen und dem Enkeltrick. Thomas Petersdorf, als Moderator, ging auch auf die gefährliche Seite des Polizeiberufes ein und erinnerte an Martin Heinze. Für den gleichnamige Fond wurden Spenden gesammelt.

Thomas Petersdorf

 

Ein gelungenes Weihnachtskonzert

veranstaltet vom “Freundeskreis des LPO Brandenburg e, V.”

Drittes Adventswochenende, Freitagabend – ist nicht zu befürchten, dass viele Freunde unseres Landespolizeiorchesters eigene, vielleicht familiäre Festlichkeiten planen oder besuchen würden? Andererseits wussten wir jedoch um die herausragenden Qualitäten unserer hervorragenden Musiker unter der Leitung des Chefdirigenten, Christian Köhler, vertrauten der Wirkung einer emsigen Werbung und glaubten an unser Stammpublikum. Hinzu kam die angekündigte Erweiterung des künstlerischen Angebots um zwei Vokalensembles, was in der Weih-nachtszeit seit jeher sehr populär ist.

IMG_0085

Bei einem gut gefüllten Saal und einer wieder gelungenen Dekoration begann das Orchester mit gewaltiger Musik. Sie wurde uns durch Christian Köhler verständlich erläutert. Zu Melodien aus Scaramouche zeigte der Solist, Dietmar Jähnke, auf dem Euphonium sein ganzes Können. Viel Beifall war der Lohn.

Danach wurde die Lücke der großen Bühne gefüllt, mit dem Männerchor der “Berliner Liedertafel” unter Leitung von Vincent Jaufmann. Der Vorsitzende unseres Freundeskreiseses, Jörg Kramer, ist Präsident dieses Vereins, aufgrund dessen wir den wunderbaren Klangkörper auch mal in Potsdam hören durften. Mit ihren ersten Darbietungen „Tochter Zion“, das „Trommlerlied“ und “Stille Nacht” begeisterten sie durch Stimmengewalt, vor allem aber durch die ganz leise vorgetragenen Passagen das gesamte Publikum. Vor der Pause wurden wir mit der Suite aus “Schwanensee” sehr feierlich zum üblichen Glas Sekt geleitet.

IMG_2078

Die zweite Hälfte erweiterte sich mit dem Gastchor der Berliner Liedertafel, dem „Chor der ehemaligen Akademikerinnen der Universität Tartu“ der estländischen Hauptstadt Tallinn unter der Leitung von Triin Koch. Schöne Stimmen und eine andere Welt der Liedkunst konnte nur begeisternd aufgenommen werden.

Mit der Musik aus dem Weihnachtsklassiker “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” gewann unser LPO wieder mal alle Sympathien.

Ein Medley bekannter Weihnachtslieder, “Weihnachtszauber” unter Mitwirkung des LPO, der “Berliner Liedertafel”, dem „Tallinner Frauenchor” und stellenweise des Publikums bildete dann den Schluss- und Höhepunkt eines wunderbaren, vorweihnachtlichen Konzertabends, der mit sehr viel Beifall und herrlichen Blumensträußen beendet wurde.

IMG_0081In freudiger Erwartung können wir uns nun auf das Neujahrskonzert am 24. Januar 2016 um 11 Uhr im Nikolaisaal unter dem Titel “Ein tierisches Vergnügen” einstellen.

Susann Herms

 

Landespolizeiorchester Konzert mit Lerneffekt

Zur musikalischen Kriminalitätsvorbeugung lud das Landespolizeiorchester Brandenburg Senioren der Stadt Eberswalde ein. Im Saal des Familiengartens konnten die zahlreich erschienen Gäste sich vom Können des 44-köpfigen Ensembles bezaubern lassen. Im Fokus des Konzertes stand die Prävention von Übergriffen auf Senioren. Mithilfe von kleinen Sketchen spielten die Beamten besondere Gefahrensituationen nach und gaben Tipps, wie Straftaten erkannt und vermieden werden können.

Taschendiebe suchen sich gerne belebte Orte, wie Marktplätze oder Weihnachtsmärkte und nutzen das Gedränge, um an ihre Beute zu gelangen. Oftmals beobachten sie das Opfer über einen längeren Zeitraum, um anschließend Kontakt aufzunehmen. Sie rempeln an, verwickeln in Gespräche oder bieten überschwänglich Hilfe an. Die Stadt Eberswalde erkennt in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit und will Senioren gemeinsam mit dem Polizeiorchester informieren. Der so genannte „Enkeltrick“ richtet sich explizit gegen Senioren und kann für die Opfer schwerwiegende Folgen haben. Die Täter rufen meist ältere und allein lebende Senioren an und melden sich mit Sätzen wie : „Rate mal, wer hier Spricht..“ oder ähnlichen Formulierungen. Dadurch erfahren die Betrüger Namen aus der Verwandtschaft des Opfers und geben sich als diese aus. Anschließend spielen die Täter eine Notsituation vor, um an Wertgegenstände oder Bargeld zu gelangen. Aufklärende Konzerte wie dieses sind weiterhin in Planung, um die Bevölkerung für solche Themen zu sensibilisieren. Denn Prävention ist nicht nur Aufgabe der Beamten im Alltag.

Mit freundlicher Genehmigung von ODF – Fernsehen für Ostbrandenburg; Bericht/Kamera/Schnitt: Nicolina Monahova http://www.odftv.de/news_barnim/Kriminalitaetsvorbeugung-23788.html

 

Emil und die Detektive

Am 3. November 2015, verwandelte sich das Friedrich-Wolf-Theater in Eisenhüttenstadt in ein großes Klassenzimmer. Für 600 Schülerinnen und Schüler aus Eisenhüttenstadt und Umgebung begann ein ganz besonderer Unterrichtstag. Das Sachgebiet Prävention der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) hatte gemeinsam mit vielen fleißigen Helfern diesen Vormittag vorbereitet.

Aber was stand auf dem Stundenplan? Dazu später mehr.

Zuerst betraten die Schülerinnen der 5. Und 6. Klassen erwartungsvoll das Theater und den Zuschauerraum. Wie in der Schule die Pausenglocke, so kündigte der Gong des Theaters den Beginn der Unterrichtsstunde an.

Erstaunt entdeckten alle Zuschauer ein Orchester auf der Bühne. Nein, nicht irgendein Orchester, sondern…?

Auf der Bühne präsentierte sich das Landespolizeiorchester Brandenburg unter der Leitung seines Chefdirigenten Christian Köhler.

Bevor nun die besondere Schulstunde beginnen konnte, begrüßte die Bürgermeisterin der Stadt Eisenhüttenstadt, Frau Püschel, die Gäste und das Orchester.

Nun zum Geschehen.

Die Geschichte ist schnell erzählt.

Auf dem Stundenplan stand die Geschichte von „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner.

Emil, der Junge aus Neustadt, der allein zu seiner Großmutter nach Berlin fährt und dem im Zug von einem Unbekannten eine ganze Menge Geld geklaut wird.

In Berlin allein und ohne Geld angekommen, findet Emil schnell Freunde und gemeinsam mach sie den Dieb ausfindig und können ihn der gerechten Strafe zuführen.

Mit viel Aufmerksamkeit verfolgten die kleinen Detektive im Saal das Geschehen auf der Bühne.

Einerseits wurde die Geschichte des Erzählers durch die Musik des Orchesters untermalt. Andererseits übernahmen die Musiker selbst das Geschehen, indem sie mit spannenden Klängen und der ganzen Wucht der Instrumente eine musikalische Spannung erzeugten.

Ziel dieser besonderen Unterrichtsstunde war, wie Schütze ich mich vor Diebstählen, wie verhalte ich mich gegenüber fremden und wie erlerne ich den Umgang mit / Verzicht auf Gewalt.

Die 600 Mädchen und Jungen erlebten einen spannenden, interessanten und lehrreichen Vormittag.
Am Schluss der Veranstaltung wurde das Orchester stürmisch gefeiert.

 

Mit freundlicher Genehmigung übernommen von
PIOSFF Böttcher, Bernd , 3. November 2015 14:40

1. Konzertsonntag der Saison 2015/2016

Das Konzert zur Saisoneröffnung 2015/2016 am 13. September im Potsdamer Nikolaisaal trug den Titel “Der Herr der Ringe” – das LPO im Märchenzauber. Es wurde Musik aus Disney-Märchenfilmen und Originalkompositionen und damit ein sehr modernes Programm angekündigt dar. Damit öffnete unser junger Dirigent, Christian Köhler, neue und für das übliche Stammpublikum ungewohnte Musikebenen. Der größere Teil unseres Freundeskreises blieb dem Konzert bedauerlicherweise fern; schade, denn auch diese Musik hätte vielen gefallen. Andererseits kamen neue Publikumsschichten erstmals zu einem LPO-Konzert und ließen unverhohlen ihre Begeisterung erkennen.

Kinder- und Jugendchor der Singakademie Potsdam unter Leitung von Konstanze Lübeck
Kinder- und Jugendchor der Singakademie Potsdam unter Leitung von Konstanze Lübeck

Als Mitwirkende trat passend zur Thematik der Kinder- und Jugendchor der Singakademie Potsdam unter Leitung von Konstanze Lübeck auf. Das war ein großer Zugewinn für den Abend. Der Chor gehört zu den führenden Jugendchören im Land Brandenburg und tritt auch international erfolgreich auf. Das Publikum war begeistert.

Von den musikalischen Darbietungen des Orchesters löste vor allem die Filmmusik aus “Fluch der Karibik” Begeisterungsstürme aus. Dieses rasante Musikstück war bereits am 4. September im Übungsraum Eiche unter dem Dirigat der Studentin Ulrike Popp zu hören. Ihre Leistung wurde von den anwesenden Fachkräften und Prüfern mit „sehr gut“ bewertet. Auch dafür ein Lob an den auszubildenden Dozenten Christian Köhler.

Orchester
Dirigent, Christian Köhler und das LPO

Die etwas ausführlichere „Einweisung“ des Publikums auf die Sinfonie No.1 „Der Herr der Ringe“ von Johan de Meij durch den Dirigenten war für das Verständnis der Komposition sehr bedeutsam und ist positiv angenommen worden.

Erfreulich war, dass für dieses Konzert ein gut formulierter, hinweisender und werbender Bericht in der MAZ vom 11. September stand. Christian Köhler gab sich viel Mühe, umfassend auf die Inhalte des Konzert zu verweisen.

Susann Herms
Vorstand des Freundeskreises

Das Pfingstkonzert 2015 –  ein Genuss für jeden Gast

verAlle Stühle im Mövenpick-Garten waren besetzt, die Sonne begann ihre Wärme zu entfalten, die Akteure in den blauen Uniformen sammelten sich und nahmen unter der vorsorglich aufgespannten Zeltplane Platz: Das traditionelle Pfingstkonzert des Landespoli-zeiorchesters Brandenburg konnte beginnen. Nur einer fehlte noch, und schon brauste Beifall auf, als der Chefdirigent Christian Köhler seinen Platz am Pult einnahm, kurz den Taktstock hob und mit einem fulminanten Feuerwerk wunderbarer Melodien dem Profi-Ensemble ein zauberhaftes Programm entlockte.

Landespolizeiorchester Brandenburg beim Pfingstkonzert im Mövenpick an der Historischen Mühle, Potsdam.
LPO Brandenburg beim Pfingstkonzert 2015 an der Historischen Mühle, Potsdam.

Zahlreiche Mitglieder des Freundeskreises hatten sich eingefunden und unters Publikum gemischt. Toll! Mitglieder des Vorstandes überreichten dem Restaurantdirektor des “Mövenpicks”, dem großzügigen Sponsor unseres Förderkreises, Herrn Thomas Prange, die Urkunde zur “Ehrenmitgliedschaft”. Von der Ehrung zeigte er sich überrascht, aber auch außerordentlich erfreut. Genau vor 15 Jahren eröffnete Herr Prange das Mövenpick-Restaurant und das LPO war, damals unter Leitung von Peter Brünsing, der erste kulturelle Höhepunkt.

Neben der professionell und gleichermaßen empathisch dargebrachten Musik und der leidenschaftlichen Mitwirkung des Orchesters und seiner Solisten ist besonders die Moderation durch Thomas Petersdorf hervorzuheben. Mit geistreichen und unterhaltsamen Textbeiträgen schaffte er es, das Publikum über Wesentliches zu informieren und zwischen den Musikstücken mitzureißen. Es war eine Wonne, ihm zuzuhören. Seine verbindenden Worte waren humorig, manchmal sehr witzig, über- bzw. unterschritten aber niemals die Grenze zum Geschmacklosen.

Mit diesen Stücken brachten Christian Köhler und sein Orchester das Publikum in Pfingststimmung und in eine nahezu zweistündige Euphorie: “Gut Brandenburg allwege”, “Frisch auf!”, “Granada”, “Children of Sanchez”, “Radetzky-Marsch”, “Dirty Dancing”, “Florentiner Marsch”, “Alte Kameraden”, “Frühlingseinzug” und zum Schluss die “Märkische Heide”.

Wir freuen uns bereits auf das Pfingstfest 2016 und das dazugehörende Pfingstkonzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg.

Susann Herms
Mitglied im Vorstand des Freundeskreises

Bericht vom Neujahrskonzert am 01.02.2015

Tanzen – nichts als Tanzen! Das war die Devise der Neujahrs-Matinee unseres Landespolizeiorchesters Brandenburg unter der Leitung seines Chefdirigenten Christian Köhler. Er hatte sich vorgenommen, mit Musik und Rhythmus seine Zuhörer zu einer Einheit verschmelzen zu lassen, bei ihnen Glücksgefühle, Ekstase und Rauschzustände auszulösen. Mit Wiener Ballmusik, Rhythmen aus Lateinamerika, Tarantellas aus dem italienischen Süden, Flamencofeuer aus Spanien war ihm und seinen 40 (krankheitsgeschwächten) Musikern das durchaus gelungen.

Als besonderes Highlight stand das Konzert für Klarinette und Orchester von Artie Shaw auf dem Programm. Varvara Venetikitou, seit 2012 Mitglied des LPO Brandenburg, spielte mit allen Fasern ihres zierlichen Körpers und erzeug- te auf ihrem Instrument die höchsten Töne sowie die schnellsten und eindrucksvollsten Tonfolgen. Die Klarinettenvirtuosin stammt aus Thessaloniki, studierte u.a. an der UdK Berlin und ist griechische Nationalpreisträgerin in ihrem Fach mit Engagements bei allen bedeutenden griechischen Sinfonieorchestern sowie an der Nationaloper Athen. Es war rundum ein hoher Genuss!
Das Konzert schloss mit dem Radetzky-Marsch und der „Brandenburg-Hymne“, der „Märkischen Heide“.

— der Freundeskreis

Kommentar zum Weihnachtskonzert 2014

Welche Gedanken bewegen die Besucher vor dem Beginn eines Weihnachtskonzerts des LPO? Sicher werden sie sehr unterschiedlich sein, besonders wenn man von den Altersunterschieden der Besucher ausgeht.“

Ja, nun ist das Weihnachtskonzert des Jahres 2014 Geschichte! Doch ich denke, sagen zu können: „Es war einzigartig, was das Programm insgesamt enthielt und wie es Emotionen auslöste! Kindheitserinnerungen wurden bei mir wach, als in hervorragender Weise durch Wort und Klang die Beziehung zur Weihnachtsgeschichte interpretiert wurde.

Alles, ja alle diese spannenden und erlebnisreichen Weihnachtskonzerte, basieren auf großem Können aller Mitwirkenden unter der Leitung des äußerst engagierten Dirigenten, Christian Köhler. Auch den Potsdamer Vokalistinnen gebührt meine hohe Anerkennung.

Ich denke, dass der nicht enden wollende Applaus der Zuhörer als ein beredtes Zeugnis für die hohe Qualität aller Musiker, deren Leitung und des Veranstalters gewertet werden kann.

Für mich war der Besuch des Weihnachtskonzerts eine wunderbare Einstimmung auf das Fest.

— Christel Ponz, Mitglied des Freundeskreises LPO BB