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Sommerfest​ des Freundeskreises und des LPO Brandenburg 2017

Dieser Tag wurde in allen Bereichen ein Erlebnis, ein sehr schöner Nachmittag. Das Wetter spielte mit. Der kurze Schauer machte uns nichts aus. Zeigte aber auch, dass es besser geht.

Für die Vorbereitungen, wie Zeltaufbau, aufgeräumte Garagen und funktionsbereite Technik, danken wir ganz herzlich den Orchestermitgliedern. Der Vorstand des Freundeskreises besorgte den wichtigen Begrüßungstrunk, den sehr gut schmeckenden Blechkuchen und Blumenschmuck, zum Beispiel den strahlenden Rittersporn.

Der stellvertretende Polizeipräsident Herr Höppner und unser Vereinsvorsitzender Jörg Kramer
Der Polizeivizepräsident Herr Höppner und unser Vereinsvorsitzender Jörg Kramer

Mit dem Eintreffen unserer Mitglieder und der geladenen Gäste, hier besonders genannt der  Polizeivizepräsident, Herr Höppner, und der Präsident der Fachhochschule der Polizei Brandenburg, Herr Grieger, spielte “Die kleine Blasmusik” zünftig auf. Sehr zur Freude der “früher Geborenen”.

Die kleine Blasmusik
Die kleine Blasmusik spielt auf.

Unser wieder genesener Vorsitzender, Jörg Kramer, eröffnete den Nachmittag mit den Wünschen, mit uns zu feiern bei kräftigem Essen, gepflegten Getränken, angenehmer Musik und unterhaltsamen Gesprächen.

Jörg Kramer eröffnet das Sommerfest.
Jörg Kramer eröffnet das Sommerfest.

Bei Kaffee und Kuchen kam der kulturelle Höhepunkt, die Gruppe “Blechzeit”, einfach toll und super unterhaltsam an. Sie spielten klassische Melodien und Traditionelles, alles bearbeitet für vier Instrumentalvirtuosen.

Das Quartett "Blechzeit" unterhält die Gäste.
Das Quartett „Blechzeit“ unterhält die Gäste.

Hans Hüfler brachte aufmunternde Zwischentexte.

Landesregierung für den Erhalt des Orchesters …

Und dann kam die Meldung! Der  Polizeivizepräsident verkündete den Anwesenden die aktuelle Meldung, dass sich die Landesregierung für den Erhalt des Orchesters in seiner vollen Besetzung entschieden hat. Jetzt schmeckte das Gegrillte und die unterschiedlichsten Getränke in allgemeiner Freude allen noch viel besser und die Musik vom Band gab weitere positive Stimmung.

Großen Dank an alle Aktiven in der Vorbereitung, dem konkreten Ablauf und bei den Nacharbeiten.

Susann Herms

„Prosit Neujahr!“

4 mal haben die Musiker unseres Landespolizeiorchesters in diesem Jahr zum Neujahrskonzert aufgespielt.
In Wittenberge, Schwarzheide, Ludwigsfelde und Potsdam.

Unter dem Motto „Die Berliner Operette lebt“ erklangen schwungvolle, bekannte und beliebte Melodien. Bekannt, beliebt und charmant auch die Solistin Ute Beckert. Für sie war es ein leichtes das Publikum um ihren Finger zu wickeln und es für selbiges zu einem besonderen Genuss werden zu lassen.

4 mal ein Konzert gespielt, da konnten wir in Potsdam schon sehen und hören, dass es unserem LPO leichtflüssig von den Pulten ging. Spielfreude „Ja“ und ein Lächeln im Gesicht, dass das Konzert beim Publikum ankommen wird, da es ja schon 3 mal begeistert hat.

4 mal waren die Konzerte auch gut besucht. Ein Erfolg für den Veranstalter?!? Wenn man nach dem finanziellen Aspekt fragt, liegt man falsch. Die Aufgaben des LPO liegen immer noch und jetzt erst recht im Bereich der Prävention. Und Prävention lässt sich nicht in Geld messen.

4 mal ein Programm aufgeführt, welches eindringlich auch so von uns vom Orchester gewünscht wurde. Ein unterhaltsames, abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm. Ein wenig mehr „Show“ auf der Bühne hätten wir schon erwartet. Denn Spaß und Comedy kann unser LPO und damit auch den letzten von den Sitzen reißen und für das nächste Konzert gewinnen.

4 mal „Prosit Neujahr“ und mit abgewandelten Worten des Landesrechnungshofes – weiter so beim LPO!

Als Freundeskreis stehen wir gern hinter euch und auch für neue Aufgaben bereit. Wir können, wir wollen, wir werden!!!

Für unser Konzert in Potsdam bleibt noch als Wehmutstropfen, dass die Werbung in der Polizei für dieses Konzert längst nicht ausgeschöpft war. Wo waren die Pressebeiträge? Das Publikum will längst nicht mehr nur wissen wann und wo unser LPO spielt, sie wollen mehr wissen. Dieses Meer an Informationen wollen wir gern für das nächste Konzert in die Waagschale werfen!

Prosit Neujahr! … auf ein musikalisches Jahr für unser LPO mit vielen begeisterten Zuschauern, sowie Gesundheit und Glück — die man auch nicht finanziell messen kann.

Fahrt in “die kramserei“

Am 10.12.2016 war es soweit. Susann und Jörg hatten fleißig für den Ausflug nach Klein Krams geworben und es fanden sich auch Mitstreiter aus dem Freundeskreis und ein paar Gäste, die mit uns auf diese Reise gingen.

Leider wurde der Bus nicht voll ausgelastet, aber das ließ uns die gute Laune nicht verderben.

Gegen 10:30 Uhr fuhr der Bus vom Busbahnhof Potsdam in Richtung Ludwigslust. Die 2 ½ stündige Fahrt verlief reibungslos und wir kamen gegen 13:00 Uhr in Klein Krams an, zu “die romantische weihnachtskramserei” von der Künstlerin Susanne Kramer.

Dort besuchten wir ihre Dorfstube und entdeckten einen kleinen Weihnachtsmarkt mit niedlichen kleinen liebevoll dekorierten und gefüllten Ständen. Für einen kleinen Stein, den wir am Eingang erhielten, konnte sich jeder ein Getränk oder eine andere kleine Köstlichkeit holen.

An der frischen Luft gab es Bratwurst, Bockwurst oder Wiener zur kräftigen Stärkung zu kaufen.

Nachdem sich alle ein wenig gestärkt und die eine oder andere Kleinigkeit erstanden hatten, verzauberte uns ein Zauberkünstler mit ein paar netten Tricks. Auch mit den Einheimischen kam man schnell ins Gespräch. Von wegen die Mecklenburger sind stur. Wir hatten gemeinsam viel zu lachen.

Gegen 16:00 Uhr traten wir dann die Heimreise an und waren gegen 18:30 Uhr wieder in Potsdam.

Eine nette Fahrt mit netten Gästen, nur das Wetter war nicht so nett, eben wie im Dezember.

Danke Susann für deine Organisation.

Sylvia Zander

Jahresabschlussfeier!

Und wieder ist ein Jahr vergangen. Upps, es waren doch schon 2!
Ja, wie die Zeit vergeht.

Also, am 18.11. war es soweit. ALLE waren eingeladen, einige konnten nicht, leider viele Absagen! Jammern war noch nie unsere Stärke. Und so haben sich ALLE Anwesenden gefreut auf die Feier.
Susann begrüßte ALLE, auch im Namen von Jörg (Gute Besserung!) der wieder auf dem Pfad der Genesung ist.

Da die Gästeschar überschaubar war, kam es nicht zur Schlacht am warm/ kalten Buffet. Jeder fand köstliche Happen, einen guten Tropfen und konnte sich dann an seinen liebevoll geschmückten Platz setzen. Ausgelassen wurde das Essen auch schon zu ersten Gesprächen genutzt- Mann (und Frau) sieht sich ja sonst nicht und es gibt immer was zu erzählen.

Nach dem Essen dann der Nachtisch, der Stargast. Rainer Grieger, Präsident der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg und Mitglied unseres Freundeskreises. Die Ankündigung von Thomas versprach schon viel. Was Rainer Grieger dann ablieferte war schon „erste Sahne“ um es mal mit einem Konzerttitel zu untermauern. Ruhig, besinnlich- rockig- rockiger, schneller-leise beim Abschied.

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Und den Mann wollen wir gewinnen für unser Aprilkonzert im Nikolaisaal. Da fangen wir am besten gleich mit seinen Zugaben an- das rockt den Saal und begeistert die Massen.

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Unsere Silvi teilte sich liederweise die Bühne mit unserem Arno. Beide sind Mitglieder im Freundeskreis. Wir haben so viele Künstler in unseren Reihen. Schön, dass sie sich auch für uns engagieren.
Ich möchte jetzt nicht schreiben müssen, wer alles nicht da war.

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ALLE, die da waren wissen es, Punkt. Es war ein schöner Abend, gemütlich in geselliger Runde, liebevoll und perfekt vorbereitet. Ein Abend, an dem sich ALLE austauschen konnten. Über Probleme und Vorhaben, Orchester und Freundeskreis, ein Blick nach hinten und zwei Blicke nach vorn, zum 04.12. und ins Jahr 2017.

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Gegen 22:30 Uhr waren ALLE verschwunden, für heute. Denn es gilt die zwei Blicke nach vorn vorzubereiten. Einen guten Heimweg, beste Genesung für die Kranken und uns ALLEN eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

P.S.: Geschenke gibt es noch im Nikolaisaal!

Sommerfest in Petzow

Am Freitag, dem 17. Juni 2016 hatte der Vorstand des Freundeskreises des LPO zum inzwischen zur Tradition gewordenen Sommerfest eingeladen.

Wir bedanken uns mit dieser Einladung bei den Repräsentanten der Polizei des Landes Brandenburg, bei den aktiven und ehemaligen Musikern des Landespolizeiorchesters sowie bei allen Förderinnen und Förderern für die konstruktive Zusammenarbeit im zurückliegenden Konzertjahr.

v.l.n.r.: Polizeipräsident Mörke, Orchesterleiter Köhler, Verwaltungsleiter LPO Klömich

Wir kamen in Petzow zusammen, um bei zünftigem Essen, gepflegten Getränken und angenehmer Musik zu feiern sowie unterhaltsame Gesprächen mit alle Gästen zu führen.

Das Wetter wollte am Vormittag nicht ganz mitspielen. Doch kennen wir aus vergangenen Jahren, wie schön sonnig der Nachmittag werden kann. Und so kam es auch in diesem Jahr.

Bei bester Sonne begrüßten wir per kleinem Umtrunk die Gäste. Diese fanden ein fertiges (regensicheres!) Zelt, umrandet mit verschiedenen Gehölzschnitten und eine von Renate Quirin organisierte Kuchenecke vor. Wir danken den Orchestermitgliedern, denn von ihnen kam eine blendende Grundvorbereitung.
Bereits zu Beginn des Festes konnten wir mit Freude fast alle geladenen Gäste begrüßen.

Begrüßung der Gäste von Susann Herms
Begrüßung der Gäste durch Susann Herms

Nachdem Susann Herms für den Urlauber Jörg Kramer die Begrüßungsworte hielt, sich bei allen Aktiven zum Fest bedankte, sprach der Polizeipräsident des Landes Brandenburg, Herr Mörke. Er sprach sehr erfreuliche Worte, u.a. dass er sich für den weiteren Erhalt des LPO einsetzen wird.

Polizeipräsident des Landes Brandenburg, Herr Mörke
Polizeipräsident des Landes Brandenburg, Herr Mörke

Von den weiteren geladenen Gästen hörten wir nur Anerkennung und Lob für das Orchester mit dem Orchesterleiter, Herrn Köhler und seinem Stellvertreter, Herrn Bludowsky.
Namentlich soll hier Frau Katrin Lange, Staatssekretärin im MIK (Ministerium für Inneres und Kommunales) und Frau LPDin Simone Taubenek, Polizeibereich Stab Süd vertretend für alle genannt werden. Wir haben uns sehr über ihre Anwesenheit gefreut.

Frau Katrin Lange, Staatssekretärin im MIK (Ministerium für Inneres und Kommunales)
Frau Katrin Lange, Staatssekretärin im MIK (Ministerium für Inneres und Kommunales)

Mit einer leichten und unterhaltenden Musik durch “Micha” und Kuchen und Kaffee und bei Sonnenschein sah man in der Runde fröhliche redende Gäste und Mitglieder.

Unsere lieben Gäste
Unsere lieben Gäste

Parallel lief unter der Leitung von Jörg, Uwe und weiteren fleißigen Orchestermitgliedern die Vorbereitung zum festen Abendbrot. Es schmeckte alles! Herzlichen Dank!!

Wir wünschen allen einen erholsamen Urlaub und freuen uns auf den 6. Septmber zur „Blasmusik im Biergarten“!

Der Vorstand

Studien- und Vergnügungsfahrt in den Spreewald

Am Sonntag, dem 22. Mai waren die heimatverbundenen Mitglieder des Freundeskreises des Landespolizeiorchesters Brandenburg mit ihren jeweiligen Partnerinnen und Partnern eingeladen, an einer Spreewald-Fahrt teilzunehmen. Bei herrlichen Sonnenschein ging die Fahrt, die von H&H-Reisen angeboten war und von Susann Herms, unserer Stellv. Vorsitzenden und Kulturbeauftragten, organisiert wurde, mit einem sehr ordentlichen Bus und einem ebensolchen Busfahrer vom Hauptbahnhof Potsdam los.

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Rechtzeitig, nach einer kurzen „biologischen Pause“, kamen wir an der Anlegestelle an, wo unsere Kähne mit den beiden sachkundigen Kahnführern (oder sagt man Fährmännern?) bereits auf uns warteten. Flüssige Nahrung in Form einer bemerkenswerten Auswahl von Miniaturflaschen mit hochprozentigem spirituosem Inhalt stand nett verpackt auf den auf den Tischen der Kähne. Die Anlegestelle lag weit ab vom großen Trubel und versprach somit absolute Erholung. Mitten in der grünen Oase des Spreewaldes stakten uns die beiden Kahnführer durch einen großen Bereich von Laubwald. Dabei erfuhren wir auch, warum es so viele abgestorbene Bäume hier im Hochwald gibt. Zweifelhafte, meist politische Entscheidungen und Vorgaben führten wohl maßgeblich zu diesem bedauerlichen Zustand.

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Eine große Überraschung erlebten wir bei einer Unterbrechung der Kahnfahrt mit dem dargereichten Mittagessen. Es gab Gulaschsuppe (mit Nachschlag!), gut schmeckendes Brot und hinterher auch noch Schokopudding mit Vanillesoße. Und das mitten im Grünen – und zum Abschluß “Naturhäuschen”. Nach dieser Stärkung ging es mit den Kähnen zurück, wieder in Begleitung eines Pärchens wilder Enten und der Begegnung zahlreicher Ruder- und Paddelboote mit gut gelaunten Menschen, zur Anlegestelle. Hier wurden wir vom Bus erwartet, der uns nach Neu-Zauche ins Hotel „Zum Oberspreewald“ brachte.

Auf dem Weg dorthin kam eine Stadtführerin an Bord, die uns etwas über die Geschichte dieser Gegend berichtete und dieses mit kleinen Anekdoten anreicherte. Besondere Erwähnung muss die Besichtigung der Evangelischen Schinkelkirche in Straupitz erfahren, die extra für uns geöffnet und durch den Pfarrer Christoph Hanke dargestellt und erläutert wurde. Im Schnelldurchlauf erfuhren wir somit etwas über die Geschichte des Gebäudes, das in den Jahren nach der Wende durch Spenden von Land und Leuten in den heutigen Zustand versetzt wurde.

Da alle danach etwas hungrig geworden waren, gab es zu einem guten Kaffee Spreewälder Plinsen mit Marmelade und Zucker bis zum Abwinken. Danach ging es durch traumhaft schöne Landschaften nach Hause.

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Dieser Tagesausflug war für alle Teilnehmer nicht nur ein unterhaltsames Erlebnis, sondern auch außerordentlich lehrreich; er wird bei allen noch lange in guter Erinnerung bleiben. Unser Dank gebührt der Organisatorin Susann Herms und ihrer fleißigen Unterstützerin Rita Winkens.

Wir freuen uns auf ein fröhliches Wiedersehen am 17. Juni beim Sommerfest des Freundeskreises mit dem Landespolizeiorchesters in Petzow.

Silvia Zander

Einmal mit Sahne

Seit Wochen fieberten das Orchester und der Freundeskreis, aber auch viele Fans einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis entgegen – Fans sowohl des Landespolizeiorchesters Brandenburg als auch eines großen Künstlers und Entertainers, des leider nicht mehr unter uns Lebenden weilenden Udo Jürgens. Unter dem Motto „Aber bitte mit Sahne…“ legte Chefdirigent Christian Köhler noch mal einen richtigen Knaller auf.

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Am Sonntag, dem 17. April 2016 war es so weit: Das große Finale der Konzertsaison 2015/2016 im Potsdamer Nikolaisaal. Alle waren in großer Vorfreude: auf unser Orchester, auf das Konzertprogramm und auf den Solisten Dietmar Veauthier alias Udo Jürgens. Der erste „Sahne-Mix“ sollte uns erfreuen, wir waren von Kopf bis Fuß auf Udo eingestellt.

Der verteilte Programmflyer löste zunächst bei einigen Konzertbesuchern eine kleine Hysteriebremse: Bis zur Pause kein Udo Jürgens?! Was hat sich der Orchesterleiter mit seiner künstlerischen Kreativität denn dabei gedacht? Hier zitieren wir den Moderator Thomas Petersdorf sinngemäß: Christian Köhler wollte bewusst „nicht gleich Hit auf Hit, sondern möchte sein Publikum ein wenig vorbereiten, die erwartungsvollen Gäste in die richtige Stimmung versetzen“. Und das gelang dem Orchester dann auch, spätestens beim Titel „76 Trombones“, begann das Publikum schon, wenn auch verhalten, mitzuklatschen.

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Auch der Freundeskreis-Vorsitzende, unser Jörg Kramer, hatte im ersten Teil seinen „Auftritt“. Gewollt oder spontan? Dazu wird sich keiner äußern – ist auch nebensächlich. Entscheidend seine nicht nur hier geltende Aussage, dass immer, wenn es mal klemmt, der Freundeskreis einspringt und so auch den „weißen Bademantel“ für Udo zur zweiten Hälfte organisieren wird.

In der zweiten Hälfte, der Dietmar Veauthier- alias Udo Jürgens-Show, wurden alle, Musiker und Fans, entschädigt – verwöhnt – begeistert – mitgerissen! Es war pure Lebensfreude, ob „Merci Cherie“, „Ein ehrenwertes Haus“, „Und immer, immer wieder geht die Sonne auf“, „Mit 66 Jahren“ oder „Griechischer Wein“ und besinnlich mit „Was wichtig ist“. Dietmar Veauthier, Freunde nennen ihn Didi, schaffte es alle in seinen Bann zu ziehen. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der ganze Nikolaisaal stand, mitsang, mitklatschte.

IMG_0284Wie heißt es so treffend: Nur wer dabei war, kann mitreden! Und es wurde noch viel nach der dritten Zugabe im Foyer geredet. Es war ein „Ausnahmekonzert“.

 Als Freundeskreis organisieren wir gern Konzerte unseres Orchesters, so dass dieses weiterhin Botschafter und Sympathieträger der Polizei und des Landes Brandenburg sein kann. Lasst uns gemeinsam noch viele Konzerte veranstalten, um allen Brandenburgern Lebensfreude und kulturelle, musikalische Genüsse bieten zu können. Sie haben es sich verdient und wir möchten gern unseren Teil dazu beitragen.
Vorstand des Freundeskreises LPO Brandenburg e. V.

Ohne Krimi …

Die PI Dahme-Spreewald organisierte am 11.03.2016 das dritte Seniorenpräventionsprogramm. Unter dem bekannten Titel „Ohne Krimi geht die Mimi“ musizierte unser Landespolizeiorchester Brandenburg Melodien berühmter Kriminalfilme. Die Kollegen Quitschke und Sauer (Polizeidirektion Süd, PI Dahme-Spreewald informierten die anwesenden Senioren und „Senioritas'“ zum Thema Haussicherung, Gewinnspielversprechungen und dem Enkeltrick. Thomas Petersdorf, als Moderator, ging auch auf die gefährliche Seite des Polizeiberufes ein und erinnerte an Martin Heinze. Für den gleichnamige Fond wurden Spenden gesammelt.

Thomas Petersdorf

 

Ein tierisches Vergnügen

Ein tierisches Vergnügen titelte der Freundeskreis des LPO Brandenburg die diesjährige Neujahrs Matinee des Landespolizeiorchesters im Nikolaisaal Potsdam. Eigentlich ist Sonntag um 11 Uhr auch eine Zeit, zwischen Frühstück und Gänsebraten gelegen, die geeignet erschien, uns einen vollen Saal zu bringen. Hinzu kommt, dass es sich bei dem Konzert um das Neujahrskonzert unseres Polizeiorchesters handelte. Man hätte mit einem großen Andrang aus dem Potsdamer Polizeibereich rechnen müssen. Diese Erwartung wurde auch dadurch gestützt, dass dem Vernehmen nach das Konzert in der Ticket Galerie im Nikolaisaal Potsdam schon unter „ausverkauft“ geführt wurde! Nur ein Gerücht? In jedem Fall sahen wir, kurz bevor der erste Ton erschallte, nur einen halbvollen (nicht halbleeren!) Saal. Ursachen gilt es zu ergründen. Seien wir mal selbstkritisch und sagen es mit dem Geburtstagskind des 24.01., Friedrich II. der Große: „Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.“

Wir, d.h. das Orchester mit seinem Chefdirigenten Christian Köhler und der Freundeskreis des LPO Brandenburg, haben bereits im Vorfeld der Veranstaltung viel geprobt und für das Ereignis emsig geworben und waren bereit, das Publikum gut zu unterhalten. Der eine oder andere Titel war zumindest namentlich bei vielen Musikern bekannt. Die eigene Interpretation, die LPO-Version, hat aber jeden von ihnen gereizt. Und genau das spürte man…

 Die drei großen Solis waren gekonnt dargeboten, jedes hatte seinen eigenen Charme. Lutz Steglich ist als ruhiger Gemütsmenschen bekannt. Und genauso hat er mit seinem Fagott auch den „Alten Brummbär“ interpretiert. Es schien fast, als wollte er dem alten Bären das Laufen beibringen und nach mehr Tempo verlangen. Ulrike Ebenfeld fehlten zu ihrer Piccoloflöte eigentlich nur noch die Mauseohren, Entschuldigung! Absolut überzeugend und souverän präsentierte sie uns die „Micky-Maus-Story“. Hat sie Angst vor dem Kater danach? (Versteht, wer dabei war!). Matthias Simm blieb es dann vorbehalten in die Glücksmomente von Ulrike und Christian einzufallen (Versteht, wer dabei war!). Mit seinem runden, vollen, jazzigen Klarinettenklang ließ er uns an Günther Gollasch erinnern  der Vergleich ist gestattet. (Versteht, wer dabei war!) Gerade aus dem Klarinettensatz haben wir in jüngster Vergangenheit viele Solo und Konzertstücke gehört. Danke dafür an euch.

Mit kleineren Solopassagen konnten die Musiker in „Noahs Arche“ aufhören lassen. Mal strahlend und kraftvoll, mal lyrisch erzählend. Unser Vorsitzender Jörg Kramer wurde erzählenderweise mit integriert. Das Werk, welches Bert Appermont kunstvoll für großes Blasorchester geschrieben hat, bekam eben durch den Text noch mehr Aussagekraft. Heute ist für viele Flüchtlinge Europa die Arche und so ist es Christian Köhler gelungen, eine  musikalische Brücke ins Heute zu bauen. Öffentlichkeitsarbeit – ja, gut gelungen!

Unser Christian Köhler, das sahen wir ihm an, hatte sichtlich Spaß am Dirigieren und war begeistert von der Spielfreude des Orchesters. Sonntag nahmen sie ihm alles ab. Also Tempo und Dynamik, es war nie zu laut  wie es in der MAZ schon mal stand.

Im Fokus bei „Cartoon“ von Paul Hart standen die Schlagwerker. Viele wurden gebraucht, und so kam auch der diesjährige Praktikant im Freiwilligen Sozialen Jahr, Philip Häberer, zum Einsatz. Es war ein Gerassel, Gepfeife, Geknalle, Getrommel  es klang nach einem Chaos, aber einem koordinierten. Man war fast geneigt den Altmeister Goethe in Anlehnung zu bringen „Hier bin ich Trommler, hier (heut) darf ichs sein.“ Toni Gutewort, noch neu im Orchester, überzeugte am Drumset und war immer allen ein sicherer Taktgeber.

Auch die gespielte Ironie kam gut an. Was der Hornsatz (gemeint sind die vier Hornbläser) alles vermaß, um Stuhl und Notenpult richtig zu platzieren, war nicht zu viel vermessen. Das Blechbläserquintett jagte mit dem berühmten „Tiger Rag“, bearbeitet von Dick Revenal, den Tiger in den Saal und dann auch noch hinter die Bühne. (Versteht, wer dabei war!) Für diese kleinen Scherze sind Musiker immer zu haben.

Das „Dschungelbuch“ bildete dann den tierischen Abschluss. Wir glaubten an einer Stelle sogar eine Verbindung zu „Godzilla“ gehört zu haben. (Versteht, wer dabei war!) Die Programmauswahl zeigte uns mal wieder, dass es auf die Mischung ankommt. Und diese dann auch beim Publikum. Klassik und Polka, Musical und Zeichentrickserien, Jazz und Moderne. Die Mischung macht´s: Möglichst jeden Zuhörer mitnehmen, keinen überfordern oder gar erziehen wollen und immer Spaß und Freude dabei haben und zeigen.

Spaß und Freude hatte auch Moderator Thomas Petersdorf, der mit viel Beifall bedacht wurde, während er ständig, und zwar gekonnt, zwischen Euphonium und Mikrofon pendelte und geistreich Verbindendes zwischen den Musikstücken von sich gab: Erklärungen, Märchen, gute Vorsätze für 2016, kurzweilig und ausreichend.

Am Ende ist noch zu vermelden, dass der Freundeskreis zwei neue Mitglieder gewonnen hat und Spenden für die Martin-Heinze-Fonds (www.martinheinzefonds.de) sammeln konnte.

LPO im Nikolaysaal Potsdam
LPO im Nikolaisaal Potsdam

Bis zum 17. April („Aber bitte mit Sahne!“ Die LPO-Udo-Jürgens-Show mit Dietmar Veauthier alias Udo Jürgens und dem Landespolizeiorchester Brandenburg unter Leitung seines Chefdirigenten Christian Köhler) ist es nicht mehr weit. Und jetzt möchten wir auch erklären, was (Versteht, wer dabei war!) heißt: Nur, wer das Konzert gehört und gesehen hat und wer kommende Konzerte sieht und hört, kann mitreden. Also, reden Sie mit – seien Sie dabei!

Und unter uns: Unsere Polizei, jede einzelne Polizistin und jeder einzelne Polizist, egal ob uniformiert oder in Zivil, angefangen von der Behördenleitung bis zur Ausführungsebene, kann stolz auf das Spitzenorchester sein, das nicht nur ihren Namen trägt, sondern in jährlich mehr als 250 Auftritten im ganzen Land präventiv für sie unterwegs ist, für sie wirbt und ihre Aufgabenwahrnehmung konstruktiv begleitet. Wir freuen uns, wenn wir Sie alle am 17. April im Nikolaisaal Potsdam besonders willkommen heißen dürfen!