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Konzert für den “Gedeckten Tisch 2014”

Auch in diesem Jahr wurden wieder Menschen, die sonst kaum einen reich gedeckten Tisch vorfinden, von der Evangelischen St. Nikolaikirche Potsdam zum “Gedeckten Tisch 2014” eingeladen.

Vom Freitag, dem 14. bis Sonntag, dem 16. November wurde den zahlreichen Gästen mit vielfältigen Angeboten und einem
reichhaltigen Programm ein abwechslungsreiches Wochenende geboten.

Alle künstlerisch Mitwirkenden, wie Nikolaikantor Björn O. Wiede an der Orgel, das “Kindermusiktheater Buntspechte” Potsdam, die “Gospellight” Babelsberg, Michael Hirte – »Der Mann mit der Mundharmonika« u.v.a. Gruppen und Künstler hatten ein dankbares Publikum.

Den krönenden Abschluss bildete am Sonntag ab 15.00 Uhr unser Landespolizeiorchester Brandenburg unter der Leitung von Jürgen Bludowsky, der mit “Blasmusik, die Freude bringt” in der Tat viel Freude vermittelte. Das Orchester begeisterte bereits durch sein Gesamtbild, freundlich gestimmte Musiker in einem gefüllten Altarraum, sitzend hinter strahlenden und gekonnt bespielten Instrumenten. In bekannter Manier, sicher, fachkundig und erheiternd, moderierte Thomas Petersdorf das Programm.

Eine Stunde war sehr schnell vorbei, in der dem frenetisch klatschenden Publikum u.a. die Stücke ”Heute spielt hier Blasmusik”, “Forster-Rosengarten-Marsch”, “Durch den Wald”, “Trompetentraum”, “Traummelodien mit James Last” dargeboten wurden.

Frau Susanne Weichenhan, Pfarrerin des Hauses, war begeistert vom Auftritt des Landespolizeiorchesters und seines Dirigenten und hatte nur dankbare Worte.

Der Freundeskreis des LPO Brandenburg freut sich auf ein Wiedersehen beim Weihnachtskonzert am 7. Dezember 2014 16.00 Uhr im Nikolaisaal Potsdam!

Ein Festkonzert, das ein Festkonzert war

Am Sonntag, dem 09.November 2014 lud das LPO Brandenburg in den Konzertsaal der „ Universität der Künste Berlin“ zu einem Festkonzert aus Anlass des 25. Jahrestages des Mauerfalls und des 20-jährigen Gründungsjubiläums des Freundeskreises des LPO ein.
Als Gastorchester spielte im ersten Teil das Sinfonische Blasorchester Weiterstadt unter der Leitung von Thomas Schaefer.

Mit ihren Melodien und Orchesterstücken (u.a. „Signature“, „The Blues Brothers Revue“ oder „Man in the Ice“) begeisterte das Orchester das Publikum. Viel Beifall gab es für den Solosänger des Gastorchesters. Seine Frank-Sinatra-Titel waren einfach toll.
Vor dem Ende des ersten Teils trat das Landespolizeiorchester Brandenburg mit auf die Bühne. Beide Orchester spielten unter der Stabführung von Christian Köhler gemeinsam „E.T. – Adventures on Earth“ von John Williams. Das gemeinsame Spiel zeigte untrüglich, dass sich alle Orchestermitglieder gut verstanden. Alles klappte wie vorgesehen und klang wunderbar.

Nach der Pause erfreute das LPO das Publikum. Mit der Uraufführung der von der Staatskanzlei in Auftrag gegebenen Komposition von Guido Rennert, „ Gut Brandenburg allwege!“, begann das Orchester sein Programm. Mit Schwung und viel Rhythmus wurde ein traumhafter Titel nach dem anderen dargebracht (u.a. „Celebration“, „Cabaret“, „Carmen-Fantasy“, „Benny-Goodman-Memories“).

Das Publikum forderte Zugaben, die das Orchester auch gern gab. Doch nach drei Stunden, denn so lange dauerte das Festkonzert, sind auch die Musiker froh, wenn sie ihre Instrumente wieder einpacken dürfen.

Den anwesenden Zuschauern hat das Konzert gefallen, davon zeugte der langanhaltende, begeisterte Beifall.
Ein herzliches Dankeschön an die Akteure für dieses Erlebnis.
Silvia Zander

Tagesfahrt des Freundeskreises LPO mit der MS Belvedere

Die 45 Mitglieder des Freundeskreises und deren Gäste trafen sich am am 4. Juni 2014 um 9.00 Uhr erwartungsvoll und frohgelaunt im Hafen der Weißen Flotte Potsdam. Bei strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein legte die MS Belvedere vom Hafen ab. Susann Herms, unsere Tagesfahrt-organisatorin, hatte für alle unter Deck die Tische reservieren lassen, sodass wir abwechselnd an Deck und unter Deck die Plätze nach Belieben wechseln konnten.

Zunächst fuhren wir durch die Neue Fahrt in Richtung Glienicker Brücke, welche ein begehrtes Fotomotiv ist. Vor der Brücke, entlang des Babelsberger Parks, rechter Hand führte unsere Tour in die Glienicker Lanke. Von hier aus ist das Jagdschloss Glienicke zu sehen. Danach passierten wir den Griebnitzsee an Kohlhasenbrück vorbei und schließlich den Teltowkanal. In unserer 8 km langen Kanalfahrt durchfuhren wir einige Brücken, die Schleuse in Kleinmachnow, die Häfen Lichterfelde, Steglitz, Lankwitz, Mariendorf, Tempelhof bis zum Fluss Dahme. Dort bogen wir links in die Spree ein. Auf der Spree durchfuhren wir wieder zahlreiche Brücken, die nur hartgesottene Passagiere mitzählten. Der Kapitän forderte uns des öfteren auf, immer schön sitzen zu bleiben, da die Brücken in diesem Abschnitt besonders niedrig gebaut sind. In Berlin soll es laut Aussagen des Kapitäns mehr Brücken geben als in Venedig.

An Bord aßen und tranken wir, während wir durch den Treptower Park, die Oberbaumbrücke, die Ober- bis in die Mühlendamm-Schleuse fuhren. Nun waren wir mitten im Zentrum Berlins. Einerseits wegen der schönen Kulisse und andererseits wegen des hervorragenden Wetters nahmen wir die zahlreichen und kompetenten Informationen des Käpitäns gelassen hin und genossen die Zeit an Bord.

Auf der Spreetour durch Berlins Mitte sahen wir viele Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten unserer Hauptstadt, wie z.B. das Nicolai-Viertel, den Fernsehturm, das Rote Rathaus, den Berliner Dom, das berühmte Pergamon- und das Bode-Museum sowie Gebäude des Regierungs- und Parlamentsviertels, den Hauptbahnhof, das Haus der Kulturen der Welt, die Schweizer Botschaft und das Schloss Bellevue.

Nachmittags kamen wir in der Altstadt Spandau, dem einstigen Vorort von Berlin an und bewunderten schöne, alte Häuser, die Zitadelle mit dem Juliusturm und der Freilichtbühne. Die Festung, welche im 16. Jahrhundert erbaut wurde, beherbergt rund 10.000 Fledermäuse! Dann verließen wir die Spree und fuhren auf der Havel weiter in Richtung Potsdam, vorbei an der Regattastrecke, dem Grunewald-Turm, den Ortschaften Kladow und Sacrow, dem großen Wannsee, der Pfaueninsel und der Heiland-Kirche Sacrow. Weiter ging´s in uns bekanntere Gefilde, vorbei an der Meierei Neuer Garten und dem Schloss Cecilienhof sowie der Glienicker Brücke, die zu Zeiten des Kalten Krieges zum Austausch von Agenten genutzt wurde. Wir passierten den Tiefen See und sahen das Jagdschloss Glienicke sowie das zur Zeit zu renovierende Babelsberger Schloss und die schönen Häuser am Glienicker Horn mit Yachthafen. Zu guter letzt fuhren wir entlang der Freundschaftsinsel zur Langen Brücke, durchquerten diese und kamen schließlich ca. 17.30 Uhr im Potsdamer Hafen an.

Auf unserer Tagesrundfahrt durchfuhren wir sagenhafte 105 Brücken! und das bei Kaiserwetter! Man sagt ja, wenn Engel reisen… Unsere Kulturverantwortliche, Susann Herms, unterhielt uns alle aufs Beste. Daher gilt ihr unser herzliches Dankeschön für die gelungene Organisation und Reiseleitung.

Fredi und Theodora Zeidler

Sommer, Sonne und ein Strauss bunter Melodien

11. Juni 2013, volle Sonne ab den frühen Morgen! Das Landespolizeiorchester Brandenburg wurde zur 20. Seniorenwoche eingeladen und sie spielten unter dem Thema: “Sommer, Sonne und ein Strauss bunter Melodien”.

Toll, was unser junger und beliebter Dirigent Christian Köhler als Programm zusammenstellte.

Viel Applaus vom Publikum bekamen die in wissender Leichtigkeit von Christian vorgetragenen Redebeiträge zu den Musikstücken. Ich fand seine allgemeine Lockerheit besonders gut. Ein tosender Beifall zum Schluß zeigte ganz offen, welch ein schönes Erlebnis das ganze Konzert war.

Und was war von dem wunderbaren Konzert das schönste Stück für mich? Der “Forster Rosengarten-Marsch”! Diesen wird das Landespolizeiorchester am 25. August 2013 sicherlich wieder darbringen. Denn dann tritt das LPO in Forst zu “100 Jahre Ostdeutscher Rosengarten Forst” oder “100 Jahre Rosenträume an der Neiße” auf.

Auf bald und herzliche Grüße,
Eure Susann Herms

April-Treff des Freundeskreises

Der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg traf sich am 02. April 2013 um 16 Uhr im “Alten Stadtwächter” in Potsdam. Trotz einiger Abmeldungen für das Treffen des Freun­deskreises durften wir über dreißig Teilnehmer an diesem Nachmittag begrüßen.

Die einleitenden Worte kamen von unserem Vorsitzenden, Jörg Kramer, unter anderem kleine Hinweise auf die von uns erwarteten Akteure unseres Treffs. Darunter waren zwei Mitglieder der “Berliner Liedertafel”, deren Präsident Jörg Kramer ist, zum einen Frau Margarete Schiller und zum anderen Herr Harald Böhme.

Frau Schiller, eine rüstige 94-jährige Dame, trug “Die Schlacht am kalten Büfett” vor, ein Beitrag, der von den Anwesenden mit Sympathiebekundungen unterstrichen wurde. Er war fantastisch!

Herr Böhme überraschte uns mit seinem lebendigen Vortrag und den sich wiederspiegelnden, umfassenden Kenntnissen zur Preußischen Geschichte. Sein zweiteiliger Vortrag beschränkte sich dabei nicht allein auf das Zahlenwerk der Geschichte und die Aufzählung von Thron­fol­gern. Viel spannender waren die Einblicke in das höfische Leben in Berlin und Potsdam – vor allem aus erster Hand; denn Herr Böhme konnte noch von seiner Großmutter, die direkt am Hofe tätig war, aus dem Erlebten berichten. Wir waren alle begeistert.

Als Dankeschön erhielt Herr Böhme die Kopie einer historischen Speisekarte der Königlichen Mittagstafel im Neuen Palais vom 5. Januar 1903, über die er sich sehr freute.

Geteilt wurde der Vortrag von Herrn Böhme durch die anwesenden Musiker des Landes­po­li­zei­orches­ters Brandenburg, “Babsi” Venetikidou und Steffen Graeger. Beide be­scher­ten uns mit ihren Kla­rinet­ten eine kurz­weilige Un­ter­haltung – mit Fort­bil­dungs­cha­rak­ter. Denn Frau Ve­ne­ti­ki­dou er­läu­ter­te die im Folgenden vorgetragenen Werke für den interessierten Laien und den fortgeschrittenen Profi.

Zum Abschluss eines Nachmittags, den ich durchaus als gelungen bezeichnen möchte, blieb noch der Hinweis auf die Fahrten nach Hamburg am 24.05.2013 und die Seenrundfahrt am 04.06.2013, bevor alle Teilnehmer gut gelaunt und freudig gestimmt den Weg nach Hause antraten.

Susann