Archiv der Kategorie: Info-Brief

Info-brief 04/2018

Nach dem (abgesagten) Konzert ist vor dem Neujahrskonzert…!

Es hat sehr weh getan, liebe Freundinnen und Freunde, aber es gab leider nur diese Alternative: Das Novemberkonzert musste zum Leidwesen aller Beteiligten abgesagt werden.

Bereits im Vorfeld zeichnete sich ab, dass der Verkauf für die Veranstaltung außerordentlich schwächelte. Und dabei lief seitens des Freundeskreises, aber auch seitens des Orchesters alles so wie auch sonst: Der Termin erschien in den Programmen, die Homepage des Nikolaisaals wies, engagiert wie immer, auf das Ereignis hin, die Plakate und Flyer wurden von unserem Mitglied Jürgen Bludowsky zeitgerecht erstellt und gedruckt, Susann Herms, Fred Zander und andere Mitglieder bepflasterten wie immer Geschäfte und behördliche Institutionen mit diesen Druckerzeugnissen, in der Polizeibehörde wurde über das Intranet für das Konzert geworben, der Orchesterleiter, unser Mitglied Christian Köhler, sorgte mit der Beantwortung von Presseanfragen, aber auch eigeninitiativ unter Nutzung seiner vielfältigen Verbindungen für zahlreiche Veröffentlichungen.

Und dennoch diese Flaute im Vorverkauf. Lag es vielleicht am Donnerstag, der nicht angenommen wurde? Oder lag es an einer ungünstigen Häufung ähnlicher oder vergleichbarer Angebote im Nikolaisaal und anderen Veranstaltungsorten in diesem Zeitraum? Für Spekulationen bietet diese Erst- und Einmaligkeit viel Raum…

Wir, d.h. der Vorstand und die Orchesterleitung, haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber wir konnten den Verein nicht sehenden Auges in die Pleite gleiten lassen. Es musste eine Art „Notbremse“ gezogen werden, die uns durch das entgegenkommende Verhalten des Nikolaisaals und der Polizeibehörde erleichtert wurde.

Und jetzt volle Konzentration auf das nächste Konzert, unsere traditionelle Neujahrs-Matinee am
Sonntag, den 27. Januar 2019, 11.00 Uhr
im Nikolaisaal Potsdam,
mit Ute Beckert und
Solisten des Orchesters

100 Jahre UFA
Das Filmschlager Neujahrskonzert.

Wir lassen uns nicht unterkriegen – nach einer Enttäuschung kommt über eine vorübergehende Ernüchterung das bestätigende Hochgefühl!

Monatstreffen des Freundeskreises

Wir müssen Ihnen/Euch noch eine wenig erfreuliche Mitteilung machen: Die für den 23. November vorgesehene und geplante Jahresabschlussfeier muss leider entfallen. Der Grund liegt ausschließlich in der finanziellen Situation unseres Vereins. Wir haben es maßgeblich unserer Schatzmeisterin, Renate Quirin, zu verdanken, dass wir trotz der immensen Ausgaben für die von uns veranstalteten Konzerte immer noch einen kleinen Spielraum haben. Darüber hinaus wären schon die letzten Konzerte kaum möglich gewesen, wenn nicht der eine oder andere Spender bereit gewesen wäre, den Verein und seine Aufgaben zu unterstützen. Aber die Jahresabschlussfeier im üblichen Rahmen, können wir nicht mehr stemmen.

Statt dessen treffen sich die Mitglieder zu ihrer letzten Zusammenkunft in diesem Jahr, und zwar am

Di., 04.12.2018, 16.00 Uhr, Potsdam Museum
Historisches Spielzeug; Monika Krüger und Hannes Wittenberg zei-gen ausgewählte Exponate.
Unkosten für Vortrag, Kaffe und Kuchen 8,- Euro.
Potsdam Museum, Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam

Di., 05.02.2019, 16.00 Uhr, Jahreshauptversammlung
Im Februar 2019 stehen Neuwahlen für den Vorstand des Freundeskreises an. Wie angekündigt, wird der bisherige Vorstand in diesen Funktionen nicht mehr zur Verfügung stehen.
„Alter Stadtwächter“, Schopenhauerstraße 33, 14467 Potsdam

Di., 05.03.2019, 16.00 Uhr, Mitgliedertreff
Neue Musiker des LPO zeigen ihr Können. Der Orchesterleiter, wird die im vergangenen Jahr neu eingestellten Musiker vorstellen – und diese bringen ihre Instrumente mit!
„Alter Stadtwächter“, Schopenhauerstraße 33, 14467 Potsdam

WAS SONST NOCH WAR

Am 4. September eröffneten wir im Biergarten des Restaurants „Alter Stadtwächter“ die Saison 2018/2019. Untermalt wurde dieses erste Treffen nach der Sommerpause von einigen Musikern des LPO, die sich in ihrer Freizeit kostenfrei zu einer „Kleinen Blasmusik“ zusammenfanden und „Groß“ aufspielten.

„Anekdoten über Musiker und andere Künstler“ schilderte uns am 2. Oktober Wolfgang Fabian, der zusammen mit seiner Frau Charis Schwinning das Treffen bereicherte. Charis Schwinning ist gelernte Orgelbautischlerin und studierte Restauratorin, darüber hinaus ist in unserer Region eine bekannte Malerin. Ihre farbintensiven Blumenmotive waren in unzähligen Ausstellungen, auch im Ausland, zu sehen. Ihr Mann, der 1959 in Potsdam geborene Autor Wolfgang Fabian, war zehn Jahre Buchhändler. Beide leben in dem zu Potsdam gehörenden Dorf Kartzow. Über seine Heimatstadt verfasste Fabian das Buch „Potsdam. Die Stadt. Die Könige und ihre Besucher.“ Die vorgetragenen Erzählungen und Anekdoten trugen zur Belustigung und gehobenen Unterhaltung bei.

Der Mitgliedertreff im November (06.11.) war überlagert von der Situation des schleppenden Vorverkaufs für das bevorstehende Konzert am 15. November. Neben dem derzeitigen Orchesterleiter, Christian Köhler, war es vor allem der frühere Orchesterleiter, Peter Brünsing, die bedeutsame und in die Zukunft gerichtete Aussagen und Ratschläge an die Mitglieder des Freundeskreises richteten. Jedoch zeichnete sich an diesem Nachmittag bereits ab, dass wir das Konzert würden absagen müssen. Die Entscheidung fiel dann am 08.11.2018.

Unsere Mitgliedertreffs in den zurückliegenden Monaten

Auf der Mitgliederzusammenkunft am 7. März berichtete der Berliner Hobby-Historiker Harald Böhme über Frauen, die Europa bewegt haben und noch bewegen, von ihren Taten und wie sie es taten. Amüsant und unterhaltsam, erklärend und aufklärend. Seine geistreichen und sehr fundierten Beschreibungen so unterschiedlicher Frauen, angefangen bei Hildegard von Bingen, über Katharina Luther bis zu unserer Kanzlerin Angela Merkel sorgten für neugieriges Interesse.

Als Freundeskreis sind wir auch immer dicht am Geschehen der Polizei. Tief erschüttert waren wir vom Geschehen am 28.02.2017, als zwei Polizisten bei der Diensterfüllung ums Leben kamen. Einer spontane Sammlung für den Martin-Heinze-Fonds galt als äußeres Zeichen unserer Anteilnahme. Wir wünschen den betroffenen Familien viel Kraft bei der Bewältigung ihrer schweren Verluste.

Am 4. April referierte der Bereichsleiter Stadtentwicklung im Potsdamer Magistrat, Erik Wolfram, stellte uns die bauliche Entwicklung Potsdams ab 1990 vor, berichtete über Probleme und Erfolge bei der Umsetzung der Planungen, wies auf besonders gelungene Projekte hin und offenbarte Perspektiven für unsere Landeshauptstadt. Wir hörten einen spannenden Vortrag von jemandem, dem man den Stolz und die Genugtuung an seinem erfolgreichen Job anmerkte.

Am 2. Mai überraschte uns unser Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand, Silvia Zander, mit einem Frühlingskonzert, dargeboten von Teilen ihres Schulchors in Michendorf. Unter dem Motto „Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen!“ wurde uns ein kleiner Einblick in frühkindliche Gesangs. und Musikerziehung geboten. Es machte viel Spaß, den Kindern bei ihrem engagierten Gesangsvortrag mit Körpereinsatz zuzusehen und zuzuhören. Sie brachten es fertig, die Zuhörerschar zum Mitsingen zu animieren. Und auch das hörte sich gut an.

Info-Brief 03/2016

Liebe Mitglieder des Freundeskreises,
liebe Freunde des Landespolizeiorchesters Brandenburg,

da der nächste Info-Brief erst Ende Oktober erscheint (wir mussten uns aus Kostengründen von vier auf drei Ausgaben pro Jahr reduzieren) möchten wir wenigstens diejenigen, die über Internet erreichbar sind, über die aktuelle Situation im Freundeskreis informieren.

Wir, der Freundeskreis des LPO Brandenburg, befinden uns in einer Phase der Neuorientierung. Wir wollen nach wie vor dem LPO zur Seite stehen und mit daran arbeiten, sein Volumen, seine Virtuosität, seine musikalische Entwicklung zu erhalten und, wo möglich, zu erweitern. Wir wollen weiter dafür Sorge tragen, dass das Orchester in der Landeshauptstadt verstärkt präsent ist, und zwar nicht nur im Nikolaisaal, sondern an den zahlreichen Orten in Potsdam, an denen das LPO traditionell aufgetreten ist: auf der Freundschaftsinsel, an der Historischen Mühle, im Schlosspark, im Luftschiffhafen und anderswo. Wir werden nicht nachlassen, für das Orchester zu werben und auch finanziell dort zu unterstützen, wo dies möglich ist.

Leider mussten wir das bereits gebuchte Herbstkonzert im Nikolaisaal absagen, nachdem uns seitens der Polizeibehörde signalisiert wurde, dass der Freundeskreis als Veranstalter dieses Konzerts ein Honorar für die Bereitstellung des Orchesters zu zahlen hätte. Dies wurde begründet mit der Orchesterordnung, die als Folge einiger Kritikpunkte seitens des Landesrechnungshofs am Finanzgebaren des Polizeipräsidiums neu formuliert werden musste. Dieser Orchesterordnung, in der auch die Gebühren für die Bereitstellung des Orchesters oder Teilen davon neu festgesetzt wurden, fielen bereits zwei traditionelle Auftritte des LPO in Potsdam, das Pfingstkonzert an der Historischen Mühle sowie die Saisoneröffnung des Fanfarenzugs zum Opfer.

Der Vorstand wird weiterhin jede Möglichkeit des Dialogs und der Verständigung mit der Polizeiführung suchen, um dafür zu werben, das Honorar, wenn das denn unverzichtbar sein sollte, auf ein Maß zu reduzieren, das unserer Mitgliedschaft zumutbar erscheint.

Herzliche Grüße
Ihr/Euer
Jörg Kramer

Unsere Stellvertretende Vorsitzende, Susann Herms, erinnert an
– die nächsten beiden Mitgliedertreffs im „Alten Stadtwächter“

Di., 06.09.2016, 16.00 Uhr, „Blasmusik im Biergarten“
Auftritt der „Kleinen Blasmusik“, einem exzellenten Ensemble unseres LPO; die Vereinssaison 2015/2016 wird eröffnet.
Ort:  Restaurant „Alter Stadtwächter“, Schopenhauerstraße 33, 14467 Potsdam

Di., 04.10.2016, 16.00 Uhr, Stadtentwicklung Potsdam
Über Absichten und Planungen referiert ein sachkundiger Mitarbeiter aus dem Potsdamer Rathaus und stellt uns die Zukunft der Landeshauptstadt vor.
Ort: Restaurant „Alter Stadtwächter“, Schopenhauerstraße 33, 14467 Potsdam

– sowie an einige Auftritte unseres LPO Brandenburg

02.09.2016, 18:00 Uhr
14776 Brandenburg a.d.H., Katharinenkirchplatz 2
LPO BB, Ltg. Ch. Köhler

04.09.2016, 11:00 Uhr
Konzert in Hoppegarten (Rennbahn)
LPO BB, Ltg. Ch. Köhler

28.09.2016, 18:00 Uhr
Konzert in 03172 Guben, Alte Färberei
LPO BB, Ltg. Ch. Köhler

01.10.2016, 18:00 Uhr
Konzert im Nikolaisaal Potsdam
Potsdamer Männerchors mit der Combo des LPO BB

05.10.2016 , 15:30 Uhr
Konzert in 16761 Hennigsdorf, Edisonstr. 1 (Stadtklubhaus Hennigsdorf)
LPO BB, Ltg. Ch. Köhler

Wir wünschen Ihnen/Euch allen noch einen angenehmen Sommer!
Der Vorstand der Freundeskreises des LPO Brandenburg
Susann Herms – Renate Quirin – Silvia Zander – Jörg Kramer

Sachkundige Führung durch einen bezaubernden Park

Am ersten Dienstag im Mai folgten eine Reihe von Mitgliedern des Freundeskreises unserer Einladung zu einem Spaziergang durch eine wunderschöne Parklandschaft: „Südwestkirchhof der Berliner Stadtsynode in Stahnsdorf“ oder kurz „Südwestkirchhof Stahnsdorf“ sind die Bezeichnungen für den im Jahr 1909 angelegten Friedhof der evangelischen Kirchengemeinden des Berliner Stadtsynodalverbandes. Der Friedhof liegt südwestlich von Berlin, außerhalb der Stadtgrenzen, auf dem Gebiet der brandenburgischen Gemeinde Stahnsdorf und ist mit einer Gesamtfläche von rund 206 Hektar einer der größten Friedhöfe europaweit sowie nach dem Hauptfriedhof Ohlsdorf in Hamburg Deutschlands zweitgrößter Friedhof. Aufgrund seines Waldcharakters sowie der Vielzahl historisch wertvoller Grabmäler und anderer Bauwerke steht die Begräbnisstätte in der Brandenburgischen Denkmalliste und stellt eine der wichtigsten Park und Landschaftsdenkmäler im Berliner Großraum dar.

Susann Herms im Gespräch mit Herrn Böhm vor dem expressionistischen Wissinger-Grabmal
Susann Herms im Gespräch mit Herrn Böhm vor dem expressionistischen Wissinger-Grabmal

Unsere Schatzmeisterin, Renate Quirin, schlug diesen Ausflug vor und unsere Stellv. Vorsitzende, Susann Herms, organisierte die Abläufe vor Ort. So wurden wir von einem maßgeblichen Mitglied des Förderkreises Südwestkirchhof Stahnsdorf, Herrn Jürgen Böhm, empfangen, der die Gruppe, begleitet von sehr interessanten Details über die Geschichte des Friedhofs, an besonders spektakuläre Gräber führte. So berichtete er u.a., dass sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den innenstadtnahen Bereichen Berlins aufgrund des gewaltigen Bevölkerungswachstums der Stadt eine Verknappung der verfügbaren Begräbnisplätze abzeichnete. Infolgedessen entstanden Planungen für mehrere große, ausbaufähige Friedhöfe im Berliner Umland. Für deren Anlage erwarb der Berliner Stadtsynodalverband um die Jahrhundertwende drei große Grundstücke außerhalb der Stadt. Darunter war auch eine damals rund 156 Hektar große, zum Teil mit Kiefernwald bewachsene Ackerfläche im südwestlichen Berliner Umland, zwischen den Wäldern der Parforceheide im Norden und im Westen, der neuen Potsdamer Landstraße im Süden und der Gemeinde Stahnsdorf im Osten. Der dort geplante Großfriedhof sollte dazu beitragen, das Bestattungsproblem der evangelischen Kirchengemeinden Berlins zu lösen. Die Eröffnung des neuen Friedhofes erfolgte am 28. März 1909, wenige Tage später wurde hier die erste Beerdigung durchgeführt.

Das Grabmal des Malers und Zeichners Heinrich Zille (1858–1929)
Das Grabmal des Malers und Zeichners Heinrich Zille (1858–1929)

Es würde zu weit führen, wollte man die Ausführungen von Herrn Böhm hier wiedergeben. Wir wollen aber gerne einen Anstoß geben, diesen außergewöhnlichen Friedhof aufzusuchen, sich entweder durch diesen bezaubernden Park führen zu lassen oder mithilfe einer Broschüre selbst auf Entdeckung zu gehen. Passt auch noch das Wetter wie am 3. Mai, wird jede(r) auf seine Kosten kommen.

Das Christusdenkmal von Ludwig Manzel
Das Christusdenkmal von Ludwig Manzel

Die nächsten Termine des Freundeskreises seien hier noch kurz erwähnt: Am Sonntag, dem 22. Mai wird ein Tagesausflug in den Spreewald stattfinden, am Dienstag, dem 7. Juni treffen wir uns im „Alten Stadtwächter“ und werden vom Vorsitzenden und vom Orchesterleiter über die neue Konzertsaison 2016/2017 informiert und am Freitag, dem 17. Juni findet ab 16.00 Uhr in Petzow unser traditionelles Sommerfest mit einigen Überraschungen statt (nähere Infos, wie immer, bei Susann Herms).

Der Vorstand

Frühlingskonzert 2016

Liebe Freunde des Landespolizei-Orchesters,
verehrte Konzertbesucher!

Zunächst kurz in eigener Sache, d.h. in Sachen unseres ehrenamtlichen Engagements für das LPO Brandenburg und damit für die gesamte Polizei und damit auch für die Sicherheit unserer Bürger ganz allgemein:
Wir werden uns auch künftig der satzungsgemäßen Selbstverpflichtung widmen, indem wir uns vorbehaltlos für den quantitativen und qualitativen Erhalt des Landespolizeiorchesters, für die notwendigen künstlerischen Freiräume der Orchesterleitung, sowie für den Variantenreichtum der Musiker dieses außerordentlichen Ensembles einsetzen und verwenden.
Wenn Sie uns dabei helfen möchten, sind Sie herzlich willkommen!

LandespolizeiOrchester
Brandenburg

„Aber bitte mit Sahne!“
Die LPO-Udo Jürgens-Show

Sonntag | 17. April 2016
18:00 Uhr Nikolaisaal Potsdam
Großer Saal

Dirigent:
Christian Köhler

Solist:
Dietmar Veauthier
alias Udo Jürgens

Genießen Sie am 17. April 2016 das die Saison beschließende Konzert unter dem Motto: „Aber bitte mit Sahne!“ mit Ihrem fantastischen Landespolizeiorchester, dessen innovativem Orchesterleiter und dem Stargast des heutigen Abends: Dietmar Veauthier als Udo Jürgens.

Viel Freude – und bleiben Sie uns treu!
Ihr Jörg Kramer

Veranstalter: Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg e.V.
Vorsitzender: Jörg Kramer, Karl-Marx-Straße 12, 12043 Berlin
Tel.: 030-6271000; Mail: freundeskreis-lpo.bb@email.de
Wenn Sie die Arbeit unseres Orchesters gern auch als Mitglied des Freundeskreises fördern und unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden.

Monatstreffen des Freundeskreises

 

Mitgliedertreffen und Events 2016

Januar 2015 – kein Mitgliedertreff

So., 24.01.2016, 11:00 Uhr
Ein tierisches Vergnügen – Das Neujahrskonzert des LPO
14467 Potsdam, W.-Staab-Str. 10/11, Nikolaisaal

Di., 02.02.2016, 16.00 Uhr,
Jahreshauptversammlung

Tagesordnung:

  1. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
  2. Bericht der Schatzmeisterin
  3. Bericht des Kassenprüfers
  4. Aussprache über die Berichte
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Wahlen
  7. Anträge

Alter Stadtwächter“, Schopenhauerstraße 33, 14467 Potsdam 

Di., 01.03.2016, 16.00 Uhr
Wir haben wieder unseren Hobby-Historiker, Harald Böhme, zu Gast, der uns das „Schloss Friedrichsfelde“ nahebringt und etwas über die Geschichte, den Ort und den Park erzählt.
„Alter Stadtwächter“, Schopenhauerstraße 33, 14467 Potsdam 

Di., 05.04.2016, 16.00 Uhr
RODINGs WörterWellen
– frech gereimtes Ungereimtes vorgetragen von ROlfSchmieDING aus unserem Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern  musikalisch umrahmt von zwei Instrumentalisten des LPO; wer sich schon mal vorinformieren möchte,  wähle http://www.vitaphon.de/RODING/live_veranst.php
„Alter Stadtwächter“, Schopenhauerstraße 33, 14467 Potsdam

Di., 03.05.2016, 16.00 Uhr
Der Südwestkirchhof Stahnsdorf gehört zu den herausragenden internationalen Begräbnisstätten. Wir besuchen ihn!
Unsere Schatzmeisterin, Renate Quirin, organisiert den Ausflug und wird die notwendigen Infos bei den kommenden Mitgliedertreffs bekanntgeben.
„Alter Stadtwächter“, Schopenhauerstraße 33, 14467 Potsdam 

So., 22.05.2016, Tagesfahrt in den und im Spreewald
Einzigartige Kulturlandschaft – erlebnisreiche Kahnfahrt – unglaublich artenreichen Flora und Fauna – interessante Besichtigungen – mit leckerer Ganztagsverköstigung;
Kosten ca. 45,- EUR p.P.  Nähere Infos bei den kommenden Mitgliedertreffs durch Susann Herms.
Treffpunkt: 07.45 Uhr Fernbus-Bahnsteig am  Hbf

Di., 07.06.2016, 16.00 Uhr
„Die Piefkes kommen!“
, ein musikalischer Nachmittag mit Protagonisten aus dem LPO Brandenburg
 „Alter Stadtwächter“, Schopenhauerstraße 33, 14467 Potsdam

Fr., 17.06.2016, 16.00 Uhr, Sommerfest des Freundeskreises

(Planung noch nicht abgeschlossen!)

Juli – August 2016 Sommerpause

 

Der Freundeskreis im Herbst 2015

Die Aktivitäten dieses Quartals begannen am 1. September mit der „Blasmusik im Biergarten“, zu welchem die „Kleine Blasmusik“ des LPO Brandenburg, wie üblich, sehr gekonnt und unterhaltsam, im „Stadtwächter“ aufspielte.

Schade, dass das diesjährige Herbstkonzert im Nikolaisaal am 13. September so miserabel besucht war. Die Musik unter dem Motto „Das LPO im Märchenzauber“ riss die Anwesenden geradezu von den Sitzen, und die Musiker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christian Köhler gaben ihr Bestes. Alle Beteiligten müssen verstärkt daran arbeiten, bei solchen Anlässen den Nikolaisaal zu füllen.

Im Oktober 2015 stand ein Tagesausflug nach Kloster Neuzelle auf dem Programm. Die kurzweilige Busahrt führte uns an diesem „Goldenen Oktobertag“ (06.10.)  in den Südosten von Brandenburg, in den staatlich anerkannten Erholungsort Neuzelle im Landkreis Oder-Spree, der vor allem durch das Kloster Neuzelle bekannt ist.

Bei einer spannenden Führung durch das Kloster erfuhren wir viele Details über die Geschichte des Klosters und der ganzen Gegend. „Barockwunder Brandenburgs“ nennt man die 1268 vom meißischen Markgrafen Heinrich dem Erlauchten gegründete und später barockisierte Klosteranlage in Neuzelle.

Nach so viel Information war ein großer Appetit gewachsen, der bei einer Verkostung diverser, sehr schmackhafter Biersorten und dem reichhaltigen Verzehr von Schmalzstullen gestillt wurde.

Am frühen Nachmittag bestiegen wir gestärkt wieder den Bus und traten die Heimreise an. Unterwegs lernten wir noch eine idyllische Liegenschaft, die Schwerzkoer Mühle, im Tal der Dorche im Naturpark Schlaubetal gelegen, kennen. Dort wurden wir mit leckerem Kuchen und einem gefühlten Hektoliter Kaffee versorgt.

Gegen 18.30 Uhr wurden wir von unserer rührigen Organisatorin des Ausflugs, unserer Susann Herms in Potsdam verabschiedet. Ihr gebührt ein großes Lob und die Anerkennung der Mitreisenden. Alles klappte wie am Schnürchen und alle haben sich wohl und gut umsorgt gefühlt. Susann und ihre Helferin, Rita Winkens, haben sich um den Zusammenhalt des Freundeskreises wieder einmal sehr verdient gemacht.

Zu berichten ist noch vom „Bunten Herbstfest der Polizeimusik“ auf der Bismarck-Höhe in Werder. Ausrichter dieser gelungenen Veran-staltung war der Shanty Chor der WSP Brandenburg; mit von der Par-tie war ein Vokal-Ensemble der Polizei Duisburg, der Entertainer Peter Buchheim und natürlich unser Landespolizeiorchester, diesmal unter Leitung von Jürgen Bludowsky. Der Saal war knackend voll und das Publikum von den verschiedenen Darbietungen hingerissen. Eine gelungene Veranstaltung.

Dank und Anerkennung für den rührigen Shanty Chor!

 

Das Alte ist vergangen – das Neue angefangen…

Noch wenige Wochen trennen uns von der „Jahresend-Rallye“ mit den (hoffentlich) besinnlichen Weihnachtstagen, der Zeit „zwischen den Jahren“ und dem Jahreswechsel ins Neue Jahr 2016.

Zum Jahresabschluss werden wir noch einmal nachdenklich. Viele von uns werden diese Phase des zu Ende gehenden Jahres nutzen, um für sich und ihre Familien, für Freunde und gesellschaftliches Umfeld zu reflektieren, ob das zurückliegende ein gutes oder ein weniger erfolgreiches Jahr gewesen ist. Sie werden abwägen und planen, um das Neue Jahr besser und erfolgreicher zu gestalten.

Was wird uns das neue Jahr bringen? Denn jedes neue Jahr ist mit Hoffnungen verbunden, endet jedoch zumeist mit der Einsicht: Die Welt dreht sich, der Wahn regiert und der Egoismus ist uns Beispiel. Der Schein leuchtet grell und dem Sein bleibt nur ein Schattendasein.

Das Streben und Tun der Menschen war und ist widersinnig. Reichtum und Privilegien werden verehrt. Armut wird als Schuld gewertet. Politiker nennen sich christlich und sozial. Zugleich, so der öffentliche Eindruck, gilt all ihr Tun die Wege zu ebnen, auf denen die Leibeigenschaft versteckt hinter dem Recht und dem Gesetz wieder eingeführt werden kann.

Die zunehmende Verelendung der kleinen Leute und die Kinderarmut wird zumeist mit hochtrabenden Worten und leeren Versprechen begegnet, Taten, die folgen sollen, werden von den Lobbyisten torpediert.

Frage Dich trotzdem: „Was macht mich glücklich?“, und mögliche Antworten könnten mit ganz großen Worten lauten wie „Frieden“, „Freiheit“, „Harmonie“ oder „Visionen haben“. Und es gehören kleine Worte dazu, bescheidene Glücksmomente wie „ein satter Bauch“ und „chillen“, „Kinderlachen“ und „Heimatluft“ oder auch „Sehnsucht“. Ja, selbst das Unerfüllte kann glücklich machen.

Lasse die Gedanken weiter schweifen, über den Tag hinaus, in das neue Jahr hinein: Was auch immer in der Zukunft liegt – es wird Momente des Glücks geben!

 

Alles Gute!
Jörg Kramer

Günter Wolter lebt in uns weiter…

(JKr-) Der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg e.V. trauert um seinen langjährigen Aktivisten und Stellvertretenden Vorsitzenden, Günter Wolter. Er war am 1. Juli 2015 im Alter von 80 Jahren in seinem Haus in Bergholz-Rehbrücke im Kreise seiner Familie verstorben und wurde am 10. August in seinem Heimatort unter großer Anteilnahme aus Nah und Fern zur letzten Ruhe geleitet.

Neben Vertretern der Kommunalverwaltung von Nuthetal, verschiedener örtlicher Vereine und der Freiwilligen Feuerwehr nahmen zahlreiche Mit- glieder des Freundeskreises des LPO Brandenburg, der Orchesterleiter, Christian Köhler, sowie eine große Zahl aktiver und ehemaliger Musiker des Landespolizeiorchesters und Angehörige des Polizeipräsidiums Brandenburg an der Trauerfeier teil. Die „Kleine Blasmusik“ umrahmte die äußerst würdige Trauerfeier. In seiner Traueransprache verwies der Vorsitzende des Freundeskreises, Jörg Kramer, auf die vielfältigen Leistungen und Verdienste des Verstorbenen, aber auch auf die Treue, die Zuverlässigkeit, Liebenswürdigkeit und Lebensfreude Güter Wolters hin. Er führte u.a. aus: „Wir verabschieden uns heute von Günter Wolter, von einem Leben, das wir, die einen mehr, andere weniger lange, begleitet haben. Eine erfüllte Zeit, eine Zeit geteilt durch Freud und Leid. Sonnige, lichte Tage, sicherlich auch Tage, bei denen man meinte, die Sonne sei nicht aufgegangen; manches, was eben das irdische Menschsein so mit sich bringt.

An dieses Leben dürfen wir uns auch dankbar erinnern, die lange Zeit des miteinander Erlebens, des füreinander Daseins;  die Zeit der vielen langen gemeinsamen Jahre mit Günter Wolter.

Günter kam am 4. November 1934 in Berlin-Lankwitz zur Welt. Nach dem Schulabschluss begann er eine Lehre im Senftenberger Bergbau als Karosserieschmied, die er 1949 abschloss. 1958 lernte er seine Frau Hanni kennen, die er heiratete und die ihm in den folgenden Jahren zwei Söhne zur Welt brachte. Mit dem Jahr 1959 begann für den 24-jährigen Handwerker eine neue Epoche. Günter bewarb sich um ein kommunalpolitisches Mandat und wurde Bürgermeister von Bergholz-Rehbrücke. In den folgenden 20 Jahren seiner Amtszeit als Bürgermeister entwickelte sich Bergholz-Rehbrücke auf nahezu allen Gebieten, und nicht zufällig sind diese zwei Jahrzehnte von 1959 bis 1979 mit dem Namen Günter Wolter eng verbunden. Er war „Bürger“-Meister im besten Wortsinne, er kümmerte sich um die Sorgen und Probleme der Menschen in seiner Gemeinde, wich Schwierigkeiten, wo sie sich ergaben, nicht aus, sondern bemühte sich, sie auszuräumen. Günter war für jedermann ansprechbar und half, wo dies möglich war. In den 60-er Jahren absolvierte er parallel zu seinen kommunalpolitischen Aufgaben eine Fachschule, die ihm den Titel „Ingenieur für allgemeinen Maschinenbau“ einbrachte.

Anfang der 90-er Jahre ging Günter in den vorgezogenen Ruhestand, den er nicht zum Müßiggang nutzte, sondern zur Wiederbelebung seines ursprünglichen Berufs: den des Schmieds. Er hatte als Schmied gut zu tun, was ihn nicht abhielt, ein Backhaus zu errichten und einem seiner Hobbies, dem Schlachten, Wurstmachen, Schinkenräuchern, dem Kochen delikatester Suppen sowie dem Kuchen- und Stollenbacken zu frönen.

Neben seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Schützengilde und bei der Feuerwehr in Bergholz-Rehbrücke pflegte er seine Passion für die Musik, die ihn veranlasste, den Freundeskreis des LPO Brandenburg e.V. mit zu begründen und viele Jahre lang als maßgebliches Vorstandsmitglied zu arbeiten. Gemeinsam haben wir die Geschicke dieses Fördervereins der klassischen Blasmusik gelenkt, immer einvernehmlich, immer im Gespräch, nie im Streit. Günter war wichtiger Bestandteil eines Teams, das im Wesentlichen aus vier Menschen bestand. Er befand sich im 81. Lebensjahr, als er, für uns alle überraschend, erkrankte und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Nachrichten über seinen Zustand ver-schlimmerten sich von Tag zu Tag. Bis zur letzten Stunde ängstigte, sorgte und kümmerte er sich um andere. In den letzten Stunden seines Lebens hörten seine besorgten Besucher am Krankenbett keinen Laut des Klagens oder Haderns, aber immer die Frage: „Wie geht es Dir?“. Seiner eindringlichen Bitte entsprechend wurde er aus dem Krankenhaus entlassen. Er wusste um seinen Zustand und wollte zu Hause im Kreise seiner Familie sterben, was dann auch geschah.

Jörg Kramer schloss mit den Worten:

„Lebe wohl, lieber Günter. Ja, ich sage mit Absicht: `Lebe wohl!`, denn du wirst weiterleben in unserer Erinnerung. Und das, was du getan hast, wird weiterleben, wenn wir in den kommenden Jahren in deinem Sinne weiterarbeiten.“

 

 

Sommerfest in Petzow

(SiZa-) Es ist zu einer schönen Tradition geworden: Das gemeinsame Sommerfest des Freundeskreis und des Landespolizeiorchesters.

Gemeinsam feierten wir am 19.06.2015. Zur Begrüßung spielte die „Kleine Blasmusik“ des LPO und eröffnete mit zünftigen Melodien das Fest. Trotz des anfangs unbeständigen Wetters waren viele Gäste, darunter unser Ministerpräsident, unser Innenminister und weitere Prominente erschienen.

Wie immer war für das leibliche Wohl gesorgt und auch die Kultur kam nicht zu kurz. Besonders angenehm war die Unterhaltungsmusik nach einigen kurzen Begrüßungsansprachen. Die Betonung liegt hier wirklich auf Unterhaltung, denn die Musik war angenehm ruhig von der Lautstärke und jeder konnte sich gut unterhalten.

Überrascht hat uns Christo Christov, der gemeinsam mit einem Schüler auf der Querflöte im Duett spielte.

Unser Dankeschön geht an alle, die mit der Vorbereitung und Durchführung zu tun hatten. Freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Fest im Juni 2016.