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Letzter Treff 2018

Für den letzten Treff des Freundeskreises im Jahre 2018 konnten wir im Potsdam Museum extra für uns  einen gemütlichen Nachmittag organisieren.

Das Thema, der Zeit angepasst, lautete “Historisches Spielzeug- ausgewählte Exponate des Potsdam Museums” mit Frau Monika Krüger. Hinzu konnte Herr Krackher, ein bekannter Spielzeugsammler aus Potsdam, mit einem interessanten Beitrag gewonnen werden.

Herr Hannes Wittenberg, stellvertretender Direktor, hielt den roten Faden in der Hand.

Frau Silvia Zander übergab dem Museum zu deren großer Freude aus ihrem Arbeitsfeld historisches Spielzeug.

Wir danken besonders Frau Krüger für die freundliche Vorarbeit, die Dekoration im Raum und die wunderbare Ausgestaltung der Tische mit Grün und Leckereien.
Ihr ausgesuchtes historisches Spielzeug war übersichtlich anzuschauen und ihre Erläuterungen hielten uns in spannender Haltung.

Für uns Anwesende war es ein sehr schöner Nachmittag!

Susann Herms

Das Alte ist vergangen – das Neue angefangen…

Noch wenige Wochen trennen uns von der „Jahresend-Rallye“ mit den (hoffentlich) besinnlichen Weihnachtstagen, der Zeit „zwischen den Jahren“ und dem Jahreswechsel ins Neue Jahr 2016.

Zum Jahresabschluss werden wir noch einmal nachdenklich. Viele von uns werden diese Phase des zu Ende gehenden Jahres nutzen, um für sich und ihre Familien, für Freunde und gesellschaftliches Umfeld zu reflektieren, ob das zurückliegende ein gutes oder ein weniger erfolgreiches Jahr gewesen ist. Sie werden abwägen und planen, um das Neue Jahr besser und erfolgreicher zu gestalten.

Was wird uns das neue Jahr bringen? Denn jedes neue Jahr ist mit Hoffnungen verbunden, endet jedoch zumeist mit der Einsicht: Die Welt dreht sich, der Wahn regiert und der Egoismus ist uns Beispiel. Der Schein leuchtet grell und dem Sein bleibt nur ein Schattendasein.

Das Streben und Tun der Menschen war und ist widersinnig. Reichtum und Privilegien werden verehrt. Armut wird als Schuld gewertet. Politiker nennen sich christlich und sozial. Zugleich, so der öffentliche Eindruck, gilt all ihr Tun die Wege zu ebnen, auf denen die Leibeigenschaft versteckt hinter dem Recht und dem Gesetz wieder eingeführt werden kann.

Die zunehmende Verelendung der kleinen Leute und die Kinderarmut wird zumeist mit hochtrabenden Worten und leeren Versprechen begegnet, Taten, die folgen sollen, werden von den Lobbyisten torpediert.

Frage Dich trotzdem: „Was macht mich glücklich?“, und mögliche Antworten könnten mit ganz großen Worten lauten wie „Frieden“, „Freiheit“, „Harmonie“ oder „Visionen haben“. Und es gehören kleine Worte dazu, bescheidene Glücksmomente wie „ein satter Bauch“ und „chillen“, „Kinderlachen“ und „Heimatluft“ oder auch „Sehnsucht“. Ja, selbst das Unerfüllte kann glücklich machen.

Lasse die Gedanken weiter schweifen, über den Tag hinaus, in das neue Jahr hinein: Was auch immer in der Zukunft liegt – es wird Momente des Glücks geben!

 

Alles Gute!
Jörg Kramer

Gedenkkonzert für Hans Ahrens am 21.02.2015

Aus Anlass des Todes unseres Ehrenmitglieds Hans Ahrens veranstaltete der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters am 21.02.2015 im Nikolaisaal Potsdam ein Gedenkkonzert.

Ausführende waren das Landespolizeiorchester Brandenburg, der Potsdamer Männerchor, die Sopranistin Ute Beckert sowie der Dresdener Tuba-Virtuose, Prof. Jörg Wachsmuth. Neben dem Chefdirigenten, Christian Köhler, dessen Vertreter, Jürgen Bludowsky, dem früheren Dirigenten, MD Peter Brünsing, hatte zeitweilig auch der ehemalige Leiter des Potsdamer Männerchors, Roland Reuter, die Stabführung inne. Unter der Moderation von Thomas Petersdorf kamen mehr als 25 verschiedene Musikstücke zur Aufführung, die alle von Hans Ahrens komponiert bzw. arrangiert worden waren.

Das Konzert begann mit Beethovens „Egmont-Ouvertüre“, es folgten eine Reihe von Tänzen unterschiedlicher Komponisten, u.a. „Die Tänzerin von Sevilla“ mit dem Xylophon-Solisten Uwe Wolf, sodann ein Medley aus „My Fair Lady“ mit Ute Beckert und Potsdamer „Sanssouci-Weisen“. Der Potsdamer Männerchor marschierte anschließend unter den Klängen des „Fliegermarschs“ auf die Bühne, sang ein Potpourri deutscher Volkslieder und zum Abschluss des ersten Konzertteils zusammen mit dem gut gestimmten Publikum die „Märkische Heide“.

Nach der Pause standen so unterschiedliche Komponisten wie George Gershwin, Leonard Bernstein, Robert Stolz,Carl Teike, James Last u.a. im Fokus, alles bearbeitet von Hans Ahrens und brillant vorgetragen von den Akteuren des Nachmittags. Besondere Erwähnung muss noch der Csárdás des italienischen Komponisten Vittorio Monti finden. Er wird gewöhnlich auf der Violine, der Mandoline oder dem Klavier gespielt, seltener auf der Tuba. Das durften die Besucher im Nikolaisaal erleben – und sie waren begeistert von der Virtuosität des Solisten Jörg Wachsmuth, der auch noch eine Zugabe spielte.

In gewohnter Professionalität musizierte das LPO seinen Part und befriedigte damit das sehr gemischte Publikum sowohl mit dem traditionellen Repertoire als auch mit eher symphonischer Blasmusik. Die Sopranistin Ute Beckert brillierte in rotem Gewand mit ihren Beiträgen ebenso wie der Tubist Jörg Wachsmuth, der in früheren Jahren selbst im Polizeiorchester Potsdam spielte. Der Potsdamer Männerchor bereicherte das Programm mit akkuratem Auftritt und melodischem Klang und führte das Publikum mit der „Brandenburg-Hymne“ zu einem ersten musikalischen Höhepunkt. Wäre noch die gekonnte Moderation von Thomas Petersdorf zu erwähnen, der sich, wie üblich gut vorbereitet, mit anschaulicher Verbindung der einzelnen Musikvorträge verdient gemacht hat und das Gedenken an den großen Potsdamer, Hans Ahrens, zu einem würdi- gen und nachhaltigen Erlebnis für alle werden ließ.

— Susann Herms, Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand