Kommentar zum Weihnachtskonzert 2014

Welche Gedanken bewegen die Besucher vor dem Beginn eines Weihnachtskonzerts des LPO? Sicher werden sie sehr unterschiedlich sein, besonders wenn man von den Altersunterschieden der Besucher ausgeht.“

Ja, nun ist das Weihnachtskonzert des Jahres 2014 Geschichte! Doch ich denke, sagen zu können: „Es war einzigartig, was das Programm insgesamt enthielt und wie es Emotionen auslöste! Kindheitserinnerungen wurden bei mir wach, als in hervorragender Weise durch Wort und Klang die Beziehung zur Weihnachtsgeschichte interpretiert wurde.

Alles, ja alle diese spannenden und erlebnisreichen Weihnachtskonzerte, basieren auf großem Können aller Mitwirkenden unter der Leitung des äußerst engagierten Dirigenten, Christian Köhler. Auch den Potsdamer Vokalistinnen gebührt meine hohe Anerkennung.

Ich denke, dass der nicht enden wollende Applaus der Zuhörer als ein beredtes Zeugnis für die hohe Qualität aller Musiker, deren Leitung und des Veranstalters gewertet werden kann.

Für mich war der Besuch des Weihnachtskonzerts eine wunderbare Einstimmung auf das Fest.

— Christel Ponz, Mitglied des Freundeskreises LPO BB

Sonderkonzert: Ein Nachmittag für Hans Ahrens

Liebe Freunde der konzertanten Blasmusik,

das nachfolgend empfohlene Konzertvorhaben ist wirklich das Größte, was das Landespolizeiorchester Brandenburg in diesem Jahr zu bieten hat. Ich rate dringend, sich mit dem Anlass und dem Inhalt dessen zu befassen, was derzeit in Vorbereitung ist und am 21. Februar zur Ausführung kommt.

Samstag, 21. Februar 2015 | 16:00 Uhr
Nikolaisaal / Großer Saal | Veranstalter: Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg e.V

EIN NACHMITTAG FÜR HANS AHRENS
Musikalische Erinnerungen an einen „Großen“ Potsdamer Komponisten und Arrangeur

Am 13. November 2014 verstarb plötzlich und unerwartet der ehemalige Solotrompeter des Polizeiorchesters Potsdam, der Komponist und Arrangeur, Ehrenmitglied des Freundeskreises des Landespolizeiorchesters Brandenburg,

Hans Ahrens.

Seine musikalische Laufbahn begann am Konservatorium in Rostock. Nach erfolgreichem Musikstudium wurde er 1952 als Solotrompeter im Polizeiorchester Potsdam eingestellt. Seine hervorragenden musikalischen Fähigkeiten waren Grundlagen, ihn als Leiter der Big-Band, der Combo und anderer kleiner Besetzungen des Orchesters tätig zu sein. Schon in den fünfziger Jahren stellte er seine großen kompositorischen Fähigkeiten in den Dienst des Orchesters. Er hatte ein Gespür für außergewöhnliche klangvolle Instrumentationen. Die Vermittlung von gefühlvollen Stimmungen, humorvollen Ausdrucksweisen und großartigen künstlerischen Ideen in seinen Werken sind für ihn kennzeichnend. Nicht nur im Land Brandenburg, sondern auch im vereinten Deutschland und im Ausland war er als Komponist und Arrangeur erfolgreich tätig. Im Polizeiorchester war er ein großes Vorbild bei seinen Musikerkollegen. Disziplin, Bereitschaft und ständiges Streben nach höheren musikalischen Leistungen waren beispielhaft und damit Ansporn für jeden Musiker.

Das Orchester und der Freundeskreis werden sein Andenken als Musiker, Kollege und Freund des Polizeiorchesters stets in Ehren halten.

Gäste: Ute Beckert (Sopran) | Prof. Jörg Wachsmuth (Tuba) | Potsdamer Männerchor e.V.
Dirigenten: Christian Köhler | Jürgen Bludowsky | Peter Brünsing | Ronald Reuter
Moderation: Thomas Petersdorf

Vorgesehenes Programm (Änderungen vorbehalten; alle Musikstücke wurden von Hans Ahrens komponiert oder arrangiert!):

  • Ouvertüre zu „Egmont“, Ludwig van Beethoven; Rumänischer Tanz, Grigora Dinicu; The Second Waltz, Dimitri Schostakowitsch; Die Tänzerin von Sevillia, Carl Grunow, Solist: Uwe Wolf (Xylophon);
  • Granada, Augustin Lara; In der Straße wohnst du, Frederick Loewe; aus My Fair Lady, Frederick Loewe, Solistin: Ute Beckert (Sopran); Sanssouci-Polka, Johann Strauß;
  • Im Rosengarten von Sanssouci, Herms Niels, Solistin: Ute Beckert (Sopran); Fliegermarsch, Nico Dostal; Ein frohes Singen, (Volksliederpotpourri mit dem Potsdamer Männerchor);
  • Märkische Heide, Paul Linke u. Gustav Büchsenschütz (Potsdamer Männerchor); Mit klingendem Spiel (Marschmedley); Gershwin-Medley; Somewhere aus „West Side Story“,
  • Leonard Bernstein, Solistin: Ute Beckert (Sopran); Bert Kaempfert-Medley; Adieu, mein kleiner Gardeoffizier, Robert Stolz, Solistin: Ute Beckert (Sopran);
  • Czardas (Solo für Tuba), Vittorio Monti, Solist: Prof. Jörg Wachsmuth; Marsch des Freundeskreises, Hans Ahrens; In Treue fest, Carl Teike;
  • Marsch der Feuerwehr, Hans Ahrens; Kriminelles – Potpourri; Glenn Miller-Medley; Morning At Seven, James Last; Amacing Grace

Das Konzertprogramm wird im Wechsel von den Dirigenten Christian Köhler, Jürgen Bludowsky, Peter Brünsing und Ronald Reuter dirigiert und von Thomas Petersdorf moderiert.

Jörg Wachsmuth auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=HJDUp2PlT2s
Ute Beckert auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=ydsSnvYLVkA

Sie können ein absolutes Ausnahmekonzert miterleben, wenn Sie sich rechtzeitig um Karten bemühen!

TICKETS: 0331-28 888 28 oder über vibus.de
Preise: 22,40 € | 20,20 € | 17,90 € | 15,70 € | 5,60 €

 

Zum Downlad: Veranstaltungsplakat Hans Ahrens

Aufforderung zum Tanz

Es gibt noch eine geringe Anzahl an preiswerten Karten für das Neujahrskonzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg

Sonntag, 01. Februar 2015 | 11:00 Uhr
Nikolaisaal / Großer Saal

„AUFFORDERUNG ZUM TANZ“
EIN (BE)-RAUSCHENDES LPO NEUJAHRSKONZERT

Künstler
Barbara Venetikitou, Klarinette
Landespolizeiorchester Brandenburg
Christian Köhler, Dirigent

Programm
Paul Abraham: Ball im Savoy
Yo Goto: Funiculi-Funicula-Rhapsody
Johann Strauß: Rosen aus dem Süden
Arturo Marquez: Danzon No.2
Alfred Reed: Second Suite

Beschreibung
Tanzen – nichts als Tanzen! Das ist die Devise des Wiener Opernballes. Aber auch in allen anderen Teilen dieser Erde gehört Tanzen schon seit Anbeginn der Menschheit zu einem absoluten Grundbedürfnis. Wenn Musik, ihr Rhythmus und der menschliche Körper zu einer Einheit verschmelzen dann löst das Glücksgefühle, Extase und Rauschzustände aus.

Das Landespolizeiorchester wird sein Publikum zu Beginn des neuen Jahres in diesen Rausch versetzen. Wiener Ballmusik, Rhythmisches aus Lateinamerika, Tarantellas aus dem italienischen Süden, Flamencofeuer aus Spanien; all das findet sich im Programm dieses Konzertes.

Als besonderes Highlight steht das Konzert für Klarinette und Orchester von Artie Shaw auf dem Programm. Barbara Venetikitou, seit 2012 Mitglied des LPO Brandenburg, wird dieses Konzert für Sie spielen. Frau Venetikitou stammt aus Thessaloniki und studierte an der Universität der Künste in Berlin.

Sie ist griechische Nationalpreisträgerin in ihrem Fach und spielte in Ihrer Heimat in allen bedeutenden Sinfonieorchestern, inklusive der nationalen Oper in Athen.

Vorsicht: Suchtgefahr!

Nähere Informationen im  Flyer Neujahrskonzert 2015 — Aufforderung zum Tanz

Jörg Kramer

Weihnachtskonzert 2014

“Die Winterrose” – festliche Weihnachtsmusik für die ganze Familie

Zu diesem Thema hatte der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg am 2. Adventsonntag in den Nikolaisaal Potsdam eingeladen. Viele Freunde und ihre Gäste, der größte Teil unserer Mitglieder haben sich inspirieren lassen, und so war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt.

In dem von Christian Köhler fantastisch zusammengestellten Programm hörten wir von unserem LPO u.a. “Adeste Fideles”, “Good Swing Wenceslas”, “Nussknacker-Fantasie”, “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel”.

Gerne verweise ich auf den Bericht von Peter Buske in der PNN, der unter anderem schrieb: „Im Kontrast (swingend und laut) steht die programmtitelgebende ´Winterrose´, die mit bekannten Weihnachtsliedern und daraus abgeleiteten, nachdenklich stimmenden Textbetrachtungen ( von unserem Vorsitzenden Jörg Kramer vorgetragen) zum Wunder der Heiligen Nacht die Weihnachtsbotschaft für die heutige Zeit und ihre Probleme gleichsam neu entdeckt. Sehr beeindruckend.”

Als eine sehr angenehme und kompetente Bereicherung zum LPO erschienen nach der Pause die “Potsdamer Vokalistinnen” unter Leitung von Gabriele Tschache auf der Bühne. Ihre wunderbaren Stimmen können wir bereits am Sonntag, den 14.12.2014 um 16.00  Uhr in der Bornstedter Kirche erneut hören können.

Das Publikum war begeistert und spendete am Schluss stehend Applaus. Dem Chefdirigenten des LPO, Christian Köhler, sei herzlich für den wunderschönen Nachmittag gedankt.

Wir freuen uns auf das Neujahrskonzert am 1. Februar 2015, 11.00 Uhr im Nikolaisaal und laden Sie alle hierzu herzlich ein.

 

Susann Herms

Festakt 20 Jahre Freundeskreis des LPO Brandenburg e.V.

In diesem Jahr besteht der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg bereits 20 Jahre. Seit November 1994 bemüht sich dieser aktive Kreis musikbeflissener Menschen mit zunehmenden Erfolg darum, Bindeglied zwischen den Polizeimusikern und den zahlreichen Anhängern und Sympathisanten des bekannten Orchesters zu sein. Wir können nicht ohne einen gewissen Stolz behaupten, in den zurückliegenden Jahren, einen zumindest kleinen Beitrag zum guten Ruf des Landespolizeiorchesters weit über die Grenzen unseres Landes hinaus beigesteuert zu haben. Die Idee zur Gründung des Freundeskreises entstand bei einem vom damaligen Leiter des Polizeiorchesters Potsdam, Musikdirektor Peter Brünsing, initiiertem Treffen.

Wie bei allen Institutionen wurde auch im Land Brandenburg versucht zu sparen und aus den bis dahin zwei Polizeiorchestern in Frankfurt/Oder und Potsdam entstand 1998 das Landespolizeiorchester Brandenburg.

Der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg besteht in seinem 20. Jahr aus 140 Mitgliedern. Zur Vereinsarbeit gehören unter anderem die Begleitung bei Orchesterauftritten, die Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen des Orchesters, sowie die eigenständige Organisation von Konzerten des Landespolizeiorchesters, aus deren Erlösen der Freundeskeis Geld für soziale und gemeinnützige Institutionen bereit- stellt. Selbstverständlich setzt dies ein gutes Einvernehmen des Vereins mit der Behörden- und Orchesterleitung voraus.

Unser Festakt mit den Mitgliedern des Vereins, den derzeitigen Musikern, den Veteranen des Orchesters und einigen geladenen Gästen fand am 31.10.2014 im ”Treffpunkt Freizeit” in Potsdam statt und war sehr feierlich und harmonisch. Beim Einlass lockte neben einem originellen Leierkastenmann ein fantastisches Buffet. Im Saal die farblich gelungene Tischdekoration regte jeden gern zum Platznehmen an. Dabei spielte die Combo des Landespolizeiorchesters bereits ein paar rhythmische Kostproben.

Auch der Aufbau der Tanzmusikgruppe “Meet Me On Sunday” liess etwas Gutes erwarten. Im Nachhinein können wir sagen, wir waren mit dieser Gruppe “nicht nur zufrieden, sondern sehr angetan von ihrem Können, ihrem Gesang, ihrer Musikalität insgesamt”.

Durch das Programm führte kompetent und kurzweilig Thomas Petersdorf, der nach der Begrüßung zur Festansprache des Vorsitzenden überleitete. Jörg Kramer sprach kurz, inhaltsreich und humorvoll und vergaß dabei nicht die Arbeit der vergangenen und gegenwärtigen Vorstände angemessen zu würdigen. Die folgenden Grußworte des ehemaligen Orchesterleiters, Musikdirektor Peter Brünsing, und des derzeitigen Chefdirigenten, Christian Köhler, fielen bei den Anwesenden auf fruchtbaren Boden und wurden im Verlauf des Abends noch intensiv ausgewertet.

Nach all den Reden eröffnete Thomas Petersdorf das Buffet, das vom Familienunternehmen Partyservice Frank Winkens aus Bergholz-Rehbrücke fantastisch zubereitet war.

Mit Tanz und vielen persönlichen Gesprächen verlief der Abend sehr erfreulich weiter. Zwischendurch servierte uns der Drehorgelspieler Melodien von der “Liedertafel Berlin”. Ihn hätte ich sehr gern mehrmals gehört.

Als Überraschungsgast trat im Verlauf des Abends unter dem Motto “Humor hat Vorfahrt” Martina Berkholz aus Potsdam auf. Eine “Entertainerin mit Herz und Schnauze”. Ihr Auftritt als “Erna Schrubbke” begeisterte alle Anwesenden.

Gegen 23 Uhr war auch der Letzte in freudiger Stimmung, vielmals mit dankenden Worten verabschiedet, auf dem Wege nach Hause. Mit der Begeisterung aller Anwesenden hatten wir den Beweis für ein rundum gelungenes Fest.

Konzert für den “Gedeckten Tisch 2014”

Auch in diesem Jahr wurden wieder Menschen, die sonst kaum einen reich gedeckten Tisch vorfinden, von der Evangelischen St. Nikolaikirche Potsdam zum “Gedeckten Tisch 2014” eingeladen.

Vom Freitag, dem 14. bis Sonntag, dem 16. November wurde den zahlreichen Gästen mit vielfältigen Angeboten und einem
reichhaltigen Programm ein abwechslungsreiches Wochenende geboten.

Alle künstlerisch Mitwirkenden, wie Nikolaikantor Björn O. Wiede an der Orgel, das “Kindermusiktheater Buntspechte” Potsdam, die “Gospellight” Babelsberg, Michael Hirte – »Der Mann mit der Mundharmonika« u.v.a. Gruppen und Künstler hatten ein dankbares Publikum.

Den krönenden Abschluss bildete am Sonntag ab 15.00 Uhr unser Landespolizeiorchester Brandenburg unter der Leitung von Jürgen Bludowsky, der mit “Blasmusik, die Freude bringt” in der Tat viel Freude vermittelte. Das Orchester begeisterte bereits durch sein Gesamtbild, freundlich gestimmte Musiker in einem gefüllten Altarraum, sitzend hinter strahlenden und gekonnt bespielten Instrumenten. In bekannter Manier, sicher, fachkundig und erheiternd, moderierte Thomas Petersdorf das Programm.

Eine Stunde war sehr schnell vorbei, in der dem frenetisch klatschenden Publikum u.a. die Stücke ”Heute spielt hier Blasmusik”, “Forster-Rosengarten-Marsch”, “Durch den Wald”, “Trompetentraum”, “Traummelodien mit James Last” dargeboten wurden.

Frau Susanne Weichenhan, Pfarrerin des Hauses, war begeistert vom Auftritt des Landespolizeiorchesters und seines Dirigenten und hatte nur dankbare Worte.

Der Freundeskreis des LPO Brandenburg freut sich auf ein Wiedersehen beim Weihnachtskonzert am 7. Dezember 2014 16.00 Uhr im Nikolaisaal Potsdam!

Ein Festkonzert, das ein Festkonzert war

Am Sonntag, dem 09.November 2014 lud das LPO Brandenburg in den Konzertsaal der „ Universität der Künste Berlin“ zu einem Festkonzert aus Anlass des 25. Jahrestages des Mauerfalls und des 20-jährigen Gründungsjubiläums des Freundeskreises des LPO ein.
Als Gastorchester spielte im ersten Teil das Sinfonische Blasorchester Weiterstadt unter der Leitung von Thomas Schaefer.

Mit ihren Melodien und Orchesterstücken (u.a. „Signature“, „The Blues Brothers Revue“ oder „Man in the Ice“) begeisterte das Orchester das Publikum. Viel Beifall gab es für den Solosänger des Gastorchesters. Seine Frank-Sinatra-Titel waren einfach toll.
Vor dem Ende des ersten Teils trat das Landespolizeiorchester Brandenburg mit auf die Bühne. Beide Orchester spielten unter der Stabführung von Christian Köhler gemeinsam „E.T. – Adventures on Earth“ von John Williams. Das gemeinsame Spiel zeigte untrüglich, dass sich alle Orchestermitglieder gut verstanden. Alles klappte wie vorgesehen und klang wunderbar.

Nach der Pause erfreute das LPO das Publikum. Mit der Uraufführung der von der Staatskanzlei in Auftrag gegebenen Komposition von Guido Rennert, „ Gut Brandenburg allwege!“, begann das Orchester sein Programm. Mit Schwung und viel Rhythmus wurde ein traumhafter Titel nach dem anderen dargebracht (u.a. „Celebration“, „Cabaret“, „Carmen-Fantasy“, „Benny-Goodman-Memories“).

Das Publikum forderte Zugaben, die das Orchester auch gern gab. Doch nach drei Stunden, denn so lange dauerte das Festkonzert, sind auch die Musiker froh, wenn sie ihre Instrumente wieder einpacken dürfen.

Den anwesenden Zuschauern hat das Konzert gefallen, davon zeugte der langanhaltende, begeisterte Beifall.
Ein herzliches Dankeschön an die Akteure für dieses Erlebnis.
Silvia Zander

Der Fernseh- und UKW-Turm Berlin

Monatstreff November 2014

Dank tatkräftiger Unterstützung und großem Einsatz eines Mitgliedes unseres Freundeskreises gelang es Dr. Gerhard Zobel (84) für einem Vortrag über die Planung und den Bau des Berliner Fernsehturms am Alexanderplatz zu gewinnen. Wir waren alle sehr auf seine Ausführungen zur Bauentwicklung in der frühen Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gespannt.

Zur Person: Nach einem dreijährigen Studium zum Ingenieur für Hochbau arbeitete Dr. Zobel von 1952 bis 1959 als Statiker und als Prüfingenieur für Statik im VEB Hochbauprojektierung Potsdam. Ein sechsjähriges Fernstudium an der TU Dresden schloss er planmäßig 1960 mit dem Diplom für Konstruktiven Ingenieurbau (Dipl.-Ing.) ab.

Dr. Zobel
Dr. Gerhard Zobel © Freundeskreis

Ab 1959 bis 1983 arbeitete er im  Rundfunk- und Fernsehtechnischen  Zentralamt der Deutschen Post in Adlershof als Statiker für hohe funktechnische Bauwerke. Das sind kleine bis größere Türme aus Stahl oder Stahlbeton, aber auch Antennen und Antennenträger aus Stahl. Werden diese aus Stahlseilen gehalten heißen sie Funkmaste, sonst Funktürme. Einer der ersten Funktürme steht in Berlin.

Diese Bauwerke sind vor allem meteorologischen Einflüssen ausgesetzt und müssen entsprechend den Belastungen aus Wind, Sonne und Vereisung statisch berechnet werden. Die Belastungsbestimmung infolge Vereisung war schließlich auch Dr. Zobels Promotionsthema, das er in einem dreijährigen außerplanmäßigen Verfahren 1972 nebenberuflich abschloss.

Nach einer kurzen allgemeinen Information über Türme und deren Funktion gab uns Dr. Zobel einen Überblick über die damalige Fernsehversorgung auf dem Territorium der DDR. Sodann erhielten wir, illustriert durch DIA-Aufnahmen, eine sehr interessante und kompetente Darstellung über die Errichtung des Fernseh- und UKW-Turms Berlin. Wobei Dr. Zobel nicht ohne einen gewissen Stolz verkündete, dass es während der gesamten Bauzeit keinen tödlichen Unfall gegeben hat, und dass das Planziel zur Fertigstellung des Turms, zum 20. Parteitag der DDR im Jahre 1969, erreicht wurde.

Beschreiben kann man unsere Begeisterung, unsere volle Aufmerksamkeit nicht. Wir waren von den Bildberichten und den dazu erklärenden Worten des Herrn Dr. Zobel gefesselt.

Für die Zukunft muss man hoffen, dass der Fernsehturm wieder in ein akzeptables Sanierungsprogramm integriert wird und noch sehr lange ein Wahrzeichen der Stadt Berlin bleiben kann.

Havelländische Musikfestspiele 2014

Open-Air Konzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg
Samstag, 23. August 2014 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Einlass ab 15:00 Uhr

Eintritt 20,00EUR VVK
Abendkasse 23,00EUR

Und wir bieten noch mehr:
Am 23. August 2014 chartert der Freundeskreis des Landespoli-zeiorchesters e.V. einen modernen Reisebus und lädt die Mitglieder und deren Freunde ein, unser Orchester beim Konzert im „Domstiftsgut Mötzow“ zu begleiten, das dort im Rahmen der havelländischen Musikfestspiele zwei Stunden lang mit beliebten Melodien auftritt. Davor gönnen wir uns ein Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen (Selbstzahler). Zwischendurch nutzen wir einen Rundgang zum Bauerngarten, zum Streichelzoo und zum Einkauf von hofeigenen Produkten. Dabei stellen wir unseren Verein und unsere Arbeit für das LPO Brandenburg vor. Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

  • 10.30 Uhr Abfahrt vom Hauptbahnhof Potsdam mit Bus
  • 12.00 Uhr Mittags-Buffet in Mötzow (14,50EUR)
  • 13.00 Uhr Rundgang durch den Domstift
  • 15.00 Uhr Kaffeegedeck (3,70EUR)
  • 16.00 Uhr Konzert des LPO Brandenburg (15,00EUR)
  • 18.30 Uhr Rückfahrt nach Potsdam

Interessierte Nachzügler können sich noch bei Susann Herms (o196 24258672) anmelden oder auf die Nachrückerliste setzen lassen.

Zur Information für Wissbegierige:
Erstmalig erwähnt im Jahre 1204 in den Dokumenten des Doms zu Brandenburg blickt das Gut auf eine lange Geschichte zurück. In den ersten Jahrhunderten seines Bestehens wurde das Gut durch die Kirche unter der Aufsicht eines Hofmeisters bewirtschaftet. Aufzeichnungen belegen, dass hier um 1656 900 Schafe, 120 Rinder und 100 Schweine lebten. Auch Getreide wurde angebaut. August von Schönborn war von 1717-1729 der erste Pächter des Domstiftgutes. Von 1859 bis 1945 übernahmen Friedrich Sander und seine Nachkommen die Pacht. Er war es auch, der 1894 das noch heute genutzte Gutshaus errichtet hat. Um einer Zwangsenteignung durch die sowjetische Militäradministration zu entgehen, die alle Güter mit mehr als einhundert Hektar Fläche betraf, übernahm der Dom nach Ende des II. Weltkrieges die Eigenbewirtschaftung der Kirchenbetriebe.

Seid alle herzlich willkommen – und überlegt nicht zu lange!

Herzliche Grüße
Jörg Kramer

Sommer, Sonne und ein Strauss bunter Melodien

11. Juni 2013, volle Sonne ab den frühen Morgen! Das Landespolizeiorchester Brandenburg wurde zur 20. Seniorenwoche eingeladen und sie spielten unter dem Thema: “Sommer, Sonne und ein Strauss bunter Melodien”.

Toll, was unser junger und beliebter Dirigent Christian Köhler als Programm zusammenstellte.

Viel Applaus vom Publikum bekamen die in wissender Leichtigkeit von Christian vorgetragenen Redebeiträge zu den Musikstücken. Ich fand seine allgemeine Lockerheit besonders gut. Ein tosender Beifall zum Schluß zeigte ganz offen, welch ein schönes Erlebnis das ganze Konzert war.

Und was war von dem wunderbaren Konzert das schönste Stück für mich? Der “Forster Rosengarten-Marsch”! Diesen wird das Landespolizeiorchester am 25. August 2013 sicherlich wieder darbringen. Denn dann tritt das LPO in Forst zu “100 Jahre Ostdeutscher Rosengarten Forst” oder “100 Jahre Rosenträume an der Neiße” auf.

Auf bald und herzliche Grüße,
Eure Susann Herms

des Landespolizeiorchesters Brandenburg e.V.