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1. Konzertsonntag der Saison 2015/2016

Das Konzert zur Saisoneröffnung 2015/2016 am 13. September im Potsdamer Nikolaisaal trug den Titel “Der Herr der Ringe” – das LPO im Märchenzauber. Es wurde Musik aus Disney-Märchenfilmen und Originalkompositionen und damit ein sehr modernes Programm angekündigt dar. Damit öffnete unser junger Dirigent, Christian Köhler, neue und für das übliche Stammpublikum ungewohnte Musikebenen. Der größere Teil unseres Freundeskreises blieb dem Konzert bedauerlicherweise fern; schade, denn auch diese Musik hätte vielen gefallen. Andererseits kamen neue Publikumsschichten erstmals zu einem LPO-Konzert und ließen unverhohlen ihre Begeisterung erkennen.

Kinder- und Jugendchor der Singakademie Potsdam unter Leitung von Konstanze Lübeck
Kinder- und Jugendchor der Singakademie Potsdam unter Leitung von Konstanze Lübeck

Als Mitwirkende trat passend zur Thematik der Kinder- und Jugendchor der Singakademie Potsdam unter Leitung von Konstanze Lübeck auf. Das war ein großer Zugewinn für den Abend. Der Chor gehört zu den führenden Jugendchören im Land Brandenburg und tritt auch international erfolgreich auf. Das Publikum war begeistert.

Von den musikalischen Darbietungen des Orchesters löste vor allem die Filmmusik aus “Fluch der Karibik” Begeisterungsstürme aus. Dieses rasante Musikstück war bereits am 4. September im Übungsraum Eiche unter dem Dirigat der Studentin Ulrike Popp zu hören. Ihre Leistung wurde von den anwesenden Fachkräften und Prüfern mit „sehr gut“ bewertet. Auch dafür ein Lob an den auszubildenden Dozenten Christian Köhler.

Orchester
Dirigent, Christian Köhler und das LPO

Die etwas ausführlichere „Einweisung“ des Publikums auf die Sinfonie No.1 „Der Herr der Ringe“ von Johan de Meij durch den Dirigenten war für das Verständnis der Komposition sehr bedeutsam und ist positiv angenommen worden.

Erfreulich war, dass für dieses Konzert ein gut formulierter, hinweisender und werbender Bericht in der MAZ vom 11. September stand. Christian Köhler gab sich viel Mühe, umfassend auf die Inhalte des Konzert zu verweisen.

Susann Herms
Vorstand des Freundeskreises

Love is in the Air

Der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg e.V. präsentiert:

am Sonntag, 19. April 2015 | 18:00 Uhr
im Nikolaisaal | Wilhelm-Staab-Str. 10/11 | 14467 Potsdam

„LOVE IS IN THE AIR“
MIT MARC SECARA UND DEM LPO BRANDENBURG

Ausführende:
Marc Secara, Gesang
Landespolizeiorchester Brandenburg
Christian Köhler, Dirigent

Programm:
Die schönsten Liebeslieder aus Jazz und Pop:
u.a. Bewitched, Windmills of your mind, All the way,
As time goes by, Moondance, The look of love

„…ein Auftritt, den wohl keiner der Gäste so schnell vergessen wird…Marc Secara entpuppt sich als ein junger Mann, der von seinem Potenzial her durchaus Sinatra beerben könnte.“

— Reutlinger General Anzeiger

„Marc Secara, der sich mit seiner souveränen Stimmführung, der gewaltigen Klangfülle und einer gehörigen Portion Gefühle spielend zu den großen seiner Zunft reiht.“

— Alfred Biolek

1976 geboren, zog es Marc Secara schon früh auf die Bühne und im Alter von 15 Jahren gründet er seine ersten eigenen Bands. Nach dem Abitur studierte Marc an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ (Abschluss in der Hauptfach-Konzertprüfung Gesang mit Summa Cum Laude 1) und erhielt ein IASJ Stipendium am Berklee College of Music in Boston. Aufgrund seines vielseitigen Talents wurde er Teil des Bundesjugendjazzorchester, eine deutsche Nachwuchsschmiede für hochbegabte Musiker, unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Mit 20 Jahren folgten die ersten großen Tourneen, Plattenproduktionen und Rundfunkkonzerte. Mit gerade einmal 24 Jahren war Marc einer der jüngsten Gaststars und Solisten des renommierten Hessischen Rundfunk Jazz Orchesters.

Marc Secara
Marc Secara – © http://marcsecara.de/media/ (G2 BARANIAK)

Im Jahr 2003 sang und moderierte Marc das Berliner Classic Open Air. Im darauffolgenden Jahr waren Marc und sein Orchester „kulturelle Botschafter“ der Bundesrepublik Deutschland und bereisten im Auftrag des Auswärtigen Amtes die neuen EU Mitgliedsländer. Im selben Jahr war Marc mit verschiedenen Programmen auf Tournee – u.a. eine Deutschland Tournee mit über 20 Konzerten und Special Guests, wie mit Manfred Krug und Uschi Brüning, sowie Konzerte mit dem Babelsberger Filmorchester.

Im Herbst 2006 hatte Marc dann die große Ehre sich im Rahmen der gleichnamigen Bert Kaempfert Deutschlandtournee in die prominente Gesellschaft von Frank Sinatra, Tony Bennett oder Nat King Cole einzureihen. Sie alle sangen die Musik Bert Kaempferts. Das größte Highlight in 2008 war dann ein Major Produktionsvertrag mit Bert Kaempfert Music Publishing. Marc nahm noch nie gesungene Bert Kaempfert Songs erstmals mit großen Orchester auf. Die Aufnahmen für die Produktion mit einer deutschen All-Star Big Band (u.a. Andy Haderer, Frank Chastenier, Hans Decker, Fiete Felsch, Christian von Kaphengst u.v.a.) unter der Leitung von Jörg Achim Keller und Wolf Kerschek sowie mit dem Filmorchester Babelsberg fanden im Herbst 2008 statt. Frank Ramond (u.a. Roger Cicero, Annette Lousian u.v.a.) steuerte einen Text bei.

Im Jahr 2013 wurde Marc Secara zum Professor für Gesang an die Hochschule der populären Künste (Berlin) berufen.

Weitere Infos zu Marc Secara: http://marcsecara.de

Preise: 22,40 € | 20,20 € | 17,90 € | 15,70 € | 5,60 €
Tickets kaufen unter 0331-28 888 28 oder über vibus.de

Herzliche Grüße
Jörg Kramer

Programmankündigung für März 2015

02.03.2015 | 10:00 Uhr

Musikalische Umrahmung der Einstellungsveranstaltung der Polizei Berlin mit der Combo des LPO, Landespolizeischule Berlin, Ruhleben
Veranstalter: Der Polizeipräsident in Berlin

05.03.2015 | 10:00 Uhr

Schulkonzerte in der Wald-Grundschule Hohen Neuendorf
Veranstalter: Polizeidirektion Nord

31.03.2015 | 10:00 Uhr

Musikalische Umrahmung der Ernennungsveranstaltung der Polizei Brandenburg mit dem LPO, Fachhochschule Oranienburg
Veranstalter: Polizeipräsidium Land Brandenburg

Gedenkkonzert für Hans Ahrens am 21.02.2015

Aus Anlass des Todes unseres Ehrenmitglieds Hans Ahrens veranstaltete der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters am 21.02.2015 im Nikolaisaal Potsdam ein Gedenkkonzert.

Ausführende waren das Landespolizeiorchester Brandenburg, der Potsdamer Männerchor, die Sopranistin Ute Beckert sowie der Dresdener Tuba-Virtuose, Prof. Jörg Wachsmuth. Neben dem Chefdirigenten, Christian Köhler, dessen Vertreter, Jürgen Bludowsky, dem früheren Dirigenten, MD Peter Brünsing, hatte zeitweilig auch der ehemalige Leiter des Potsdamer Männerchors, Roland Reuter, die Stabführung inne. Unter der Moderation von Thomas Petersdorf kamen mehr als 25 verschiedene Musikstücke zur Aufführung, die alle von Hans Ahrens komponiert bzw. arrangiert worden waren.

Das Konzert begann mit Beethovens „Egmont-Ouvertüre“, es folgten eine Reihe von Tänzen unterschiedlicher Komponisten, u.a. „Die Tänzerin von Sevilla“ mit dem Xylophon-Solisten Uwe Wolf, sodann ein Medley aus „My Fair Lady“ mit Ute Beckert und Potsdamer „Sanssouci-Weisen“. Der Potsdamer Männerchor marschierte anschließend unter den Klängen des „Fliegermarschs“ auf die Bühne, sang ein Potpourri deutscher Volkslieder und zum Abschluss des ersten Konzertteils zusammen mit dem gut gestimmten Publikum die „Märkische Heide“.

Nach der Pause standen so unterschiedliche Komponisten wie George Gershwin, Leonard Bernstein, Robert Stolz,Carl Teike, James Last u.a. im Fokus, alles bearbeitet von Hans Ahrens und brillant vorgetragen von den Akteuren des Nachmittags. Besondere Erwähnung muss noch der Csárdás des italienischen Komponisten Vittorio Monti finden. Er wird gewöhnlich auf der Violine, der Mandoline oder dem Klavier gespielt, seltener auf der Tuba. Das durften die Besucher im Nikolaisaal erleben – und sie waren begeistert von der Virtuosität des Solisten Jörg Wachsmuth, der auch noch eine Zugabe spielte.

In gewohnter Professionalität musizierte das LPO seinen Part und befriedigte damit das sehr gemischte Publikum sowohl mit dem traditionellen Repertoire als auch mit eher symphonischer Blasmusik. Die Sopranistin Ute Beckert brillierte in rotem Gewand mit ihren Beiträgen ebenso wie der Tubist Jörg Wachsmuth, der in früheren Jahren selbst im Polizeiorchester Potsdam spielte. Der Potsdamer Männerchor bereicherte das Programm mit akkuratem Auftritt und melodischem Klang und führte das Publikum mit der „Brandenburg-Hymne“ zu einem ersten musikalischen Höhepunkt. Wäre noch die gekonnte Moderation von Thomas Petersdorf zu erwähnen, der sich, wie üblich gut vorbereitet, mit anschaulicher Verbindung der einzelnen Musikvorträge verdient gemacht hat und das Gedenken an den großen Potsdamer, Hans Ahrens, zu einem würdi- gen und nachhaltigen Erlebnis für alle werden ließ.

— Susann Herms, Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand

Bericht vom Neujahrskonzert am 01.02.2015

Tanzen – nichts als Tanzen! Das war die Devise der Neujahrs-Matinee unseres Landespolizeiorchesters Brandenburg unter der Leitung seines Chefdirigenten Christian Köhler. Er hatte sich vorgenommen, mit Musik und Rhythmus seine Zuhörer zu einer Einheit verschmelzen zu lassen, bei ihnen Glücksgefühle, Ekstase und Rauschzustände auszulösen. Mit Wiener Ballmusik, Rhythmen aus Lateinamerika, Tarantellas aus dem italienischen Süden, Flamencofeuer aus Spanien war ihm und seinen 40 (krankheitsgeschwächten) Musikern das durchaus gelungen.

Als besonderes Highlight stand das Konzert für Klarinette und Orchester von Artie Shaw auf dem Programm. Varvara Venetikitou, seit 2012 Mitglied des LPO Brandenburg, spielte mit allen Fasern ihres zierlichen Körpers und erzeug- te auf ihrem Instrument die höchsten Töne sowie die schnellsten und eindrucksvollsten Tonfolgen. Die Klarinettenvirtuosin stammt aus Thessaloniki, studierte u.a. an der UdK Berlin und ist griechische Nationalpreisträgerin in ihrem Fach mit Engagements bei allen bedeutenden griechischen Sinfonieorchestern sowie an der Nationaloper Athen. Es war rundum ein hoher Genuss!
Das Konzert schloss mit dem Radetzky-Marsch und der „Brandenburg-Hymne“, der „Märkischen Heide“.

— der Freundeskreis

Aufforderung zum Tanz

Es gibt noch eine geringe Anzahl an preiswerten Karten für das Neujahrskonzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg

Sonntag, 01. Februar 2015 | 11:00 Uhr
Nikolaisaal / Großer Saal

„AUFFORDERUNG ZUM TANZ“
EIN (BE)-RAUSCHENDES LPO NEUJAHRSKONZERT

Künstler
Barbara Venetikitou, Klarinette
Landespolizeiorchester Brandenburg
Christian Köhler, Dirigent

Programm
Paul Abraham: Ball im Savoy
Yo Goto: Funiculi-Funicula-Rhapsody
Johann Strauß: Rosen aus dem Süden
Arturo Marquez: Danzon No.2
Alfred Reed: Second Suite

Beschreibung
Tanzen – nichts als Tanzen! Das ist die Devise des Wiener Opernballes. Aber auch in allen anderen Teilen dieser Erde gehört Tanzen schon seit Anbeginn der Menschheit zu einem absoluten Grundbedürfnis. Wenn Musik, ihr Rhythmus und der menschliche Körper zu einer Einheit verschmelzen dann löst das Glücksgefühle, Extase und Rauschzustände aus.

Das Landespolizeiorchester wird sein Publikum zu Beginn des neuen Jahres in diesen Rausch versetzen. Wiener Ballmusik, Rhythmisches aus Lateinamerika, Tarantellas aus dem italienischen Süden, Flamencofeuer aus Spanien; all das findet sich im Programm dieses Konzertes.

Als besonderes Highlight steht das Konzert für Klarinette und Orchester von Artie Shaw auf dem Programm. Barbara Venetikitou, seit 2012 Mitglied des LPO Brandenburg, wird dieses Konzert für Sie spielen. Frau Venetikitou stammt aus Thessaloniki und studierte an der Universität der Künste in Berlin.

Sie ist griechische Nationalpreisträgerin in ihrem Fach und spielte in Ihrer Heimat in allen bedeutenden Sinfonieorchestern, inklusive der nationalen Oper in Athen.

Vorsicht: Suchtgefahr!

Nähere Informationen im  Flyer Neujahrskonzert 2015 — Aufforderung zum Tanz

Jörg Kramer