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Freundeskreistreffen am 08.05.2018

Musikalischer Tausendsassa beim Freundeskreis

Zur gewohnten Zeit, am gewohnten Ort traf man sich, um sich mal wieder zu treffen und auszutauschen. Das Wetter war fantastisch, und alle, die schon etwas eher da waren, nutzten die Gelegenheit, um sich im Garten bei Cola, Eis, Kaffee, Kuchen oder einem erfrischenden Hopfengetränk auf die Veranstaltung vorzubereiten.

Um 16 Uhr war es auch soweit. Nach der Begrüßen durch unseren Vereinsvorsitzenden, Jörg Kramer, gab es einen Gedichtvortrag von Harald Böhme. Der Mai aus „Die 13 Monate“ von Erich Kästner. Passend zum aktuellen Monat, der dort als „Mozart des Kalenders“ betitelt wurde, gelang ihm damit auch die Überleitung zu Dorian Pfefferkorn. Kein Mozart, aber doch schon ein musikalischer Tausendsassa.

Dorian

Dorian ist der FSJ-ler im LPO. Wir, als Freundeskreis, ermöglichen es ihm, dieses Freiwillige Soziale Jahr zu erleben. Ja, erleben. Denn was er alles erlebt hat, davon berichtete er. Wie einmalig dieses FSJ beim LPO ist, dass er eigenverantwortlich arbeiten, kreativ sein kann, voll gefordert wird, seine Leistungen Beachtung und Anerkennung finden, dass er dem Freundeskreis dankbar ist, welcher ihm diese Möglichkeiten bietet.

Dorian erzählte uns von seinem musikalischen Werdegang und von seinen Zielen; dass er neben dem Schlagwerk auch noch Tuba, Bassgitarre und Klavier spielt und darüber hinaus Musikstücke arrangiert, erwähnte er nur so nebenbei – ein Alleskönner, Allrounder, Generalist, Multitalent, ein Tausendsassa eben.

Alles Multimedia

Höhepunkt war das multimediale Ereignis mit Dorian hoch 6! Hoch 6 soll heißen, dass er sechs verschiedene Percussionsinstrumente digital aufgenommen, rhythmisch synchronisiert und als Videoclip abgespielt hat. Er war auf der Leinwand zu sehen und zu hören und spielte dann noch live auf dem Xylophon „Tico Tico“. Sein 30-minütiger Vortrag verlief wie im Fluge, kurzweilig und sehr unterhaltsam. Als Zugabe erklang dann noch die Tritsch-Tratsch-Polka (op. 214) von Johann Strauss.

Danke Dorian für die interessanten Ausführungen. Der Freundeskreis wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, jungen Menschen die Chance für ein Freiwilliges Soziales Jahr zu ermöglichen.

Thomas Petersdorf

Jahresabschluss 2017


Wieder ist ein Jahr vergangen und wir konnten gemeinsam mit 75 Teilnehmern unseren Jahresabschluss begehen. Trotz kurzfristigen Absagen einiger Mitglieder, die aus Krankheitsgründen leider nicht teilnehmen konnten, waren im Festsaal des Restaurants „Zum Lindenhof“ in Potsdam-Drewitz fast alle Tische und Stühle belegt.Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Vorsitzenden, Jörg Kramer, den er mit einem Dank an Susann Herms und Renate Quirin für die Organisation des Abends verband, war es dem Orchesterleiter, Christian Köhler vorbehalten, das Jahr 2017 Revue passieren zu lassen. Er vergaß auch nicht, sich bei den Akteuren des Freundeskreises für die Unterstützung im zurückliegenden Jahr zu bedanken, die wesentlich dazu beitrug, den Bestand des Landespolizeiorchesters zu erhalten.Susann Herms ergänzte den Begrüßungsteil mit einem nachträglichen Glückwunsch zum Geburtstag unseres Mitglieds Rita Jännert, die sich über den Blumenstrauß sehr freute.

Die 2-Mann-Band mit unter Leitung von Michael Kissing stimmte spontan ein „Happy Birthday“ an. Sodann eröffnete Susann auch gleich das reichhaltige und äußerst schmackhafte Buffet.Während des Essens unterhielten uns die beiden Musiker – Guido Otto und Michael Kissing – auf der Bühne mit angemessen dezenter Musik und förderten dadurch die anregenden Tischgespräche zwischen den Mitgliedern des Freundeskreises als Gastgeber und den zahlreich erschienenen Musikern und deren Begleiterinnen.Die ersten zwei Stunden des Abends waren kaum verstrichen, als der bewährte Konzertmoderator Thomas Petersdorf, Mitglied unseres Vereins, auf die Hauptattraktion des Abend hinwies und die große Zahl Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 8 bis 35 Jahren der „HIP HOP & Streetdance“ (RokkaZ bei Facebook) aus Babelsberg willkommen hieß. Was diese Truppe, die bereits mehrfach zu Europa- und Weltmeisterehren gekommen ist, bei ihrem Auftritt in unterschiedlichen Formationen zu bieten hatte, war fantastisch. Diese Frische, diese Lust, diese Bewegungsfreude, dabei diese durchgehend fröhlichen Gesichter, diese ausgefeilte Choreografie und sympathische Moderation – es war für alle Anwesenden ein Hochgenuss! Diese Einlage entpuppte sich sodann auch gleich als Initialzündung für die Anwesenden, sehr eifrig und auch durchaus gekonnt das Tanzbein zu schwingen. Mit sichtlichem Vergnügen wurde versucht, einen adäquaten Ausgleich zur kontrollierten Kalorienzufuhr zu schaffen. Ein angenehmer und unterhaltsamer Abend bei viel Herzlichkeit und Freude nahm seinen weiteren Verlauf…

Der Vorstand

Unser Mitglieder-Treff im Oktober 2017

Für den 8. Oktober organisierte unsere stellvertretende Vorsitzende, Susann Herms, eine Busfahrt zum Spargel- und Erlebnishof Klaistow.

Wie in jedem Jahr begeisterte das Unternehmen mit Berlin-Brandenburgs größter Kürbisausstellung – in diesem Herbst unter dem Motto „Circus der Kürbisse“. Dafür wurde der ganze Hof um- und wunderschön verzierte, überdimensionale Kürbisfiguren rund um das Thema Zirkus aufgebaut.

Ein Kürbis-Clown? Ein Clown-Kürbis?
Ein Kürbis-Clown? Ein Clown-Kürbis?

Während der neunwöchigen Kürbissaison erwarteten die Besucher in Klaistow über 100.000 Kürbisse in der Kürbisausstellung! In dieser Zeit erstrahlt der Hof in einer leuchtenden Farbenpracht aus Orange- und Gelbtönen, welche die Herbstfrüchte hervorzaubern.

Ein Kürbisfeld
Ein Kürbisfeld

Natürlich drehte sich auch im Hofrestaurant sowie in der Scheunenküche alles um den gesunden Kürbis. Von Kürbis-Ravioli über gebackenen Kürbis mit Hackfleischfüllung konnte man sich herbstlichen Blattsalaten mit gegrilltem Kürbis und Kürbiskernöl-Dressing schmecken lassen. Auch Naschkatzen kamen nicht zu kurz! Auf der Kürbis-Speisekarte des Hofrestaurants fand man Dessertvariationen wie Belgische Waffeln mit Kürbis-Eis und Kürbis-Krokant oder den hausgemachten Kürbiskuchen. Wer von den Kürbissen dann immer noch nicht genug bekommen hatte, war eingeladen, in im Hofladen oder der Hofbäckerei zu stöbern, um die hausgemachten Spezialitäten von Kürbisaufstrich, Kürbisbrot, Kürbiskuchen bis hin zu Kürbis-Eis und Kürbiskernen zu probieren.

 Kürbis - so weit das Auge reicht
Kürbis – so weit das Auge reicht

Nachdem der Bus nach dem furchtbaren Orkan doch noch sicher bis Klaistow fahren konnte, waren einige Angemeldete mit ihrem Auto leider nicht so erfolgreich. Wir hatten viel Wind, aber auch Sonne und durchaus erträgliche Temperaturen. Somit konnten wir auch (fast) alles Gebotene im Freibereich aufsuchen.

Für das leibliche Wohl war in alle Richtungen gesorgt. Wir hatten einen erholsamen und interessanten Nachmittag.

Beim Novembertreff freuen wir uns auf den Orchesterleiter des LPO, Herrn Köhler.

Studien- und Vergnügungsfahrt in den Spreewald

Am Sonntag, dem 22. Mai waren die heimatverbundenen Mitglieder des Freundeskreises des Landespolizeiorchesters Brandenburg mit ihren jeweiligen Partnerinnen und Partnern eingeladen, an einer Spreewald-Fahrt teilzunehmen. Bei herrlichen Sonnenschein ging die Fahrt, die von H&H-Reisen angeboten war und von Susann Herms, unserer Stellv. Vorsitzenden und Kulturbeauftragten, organisiert wurde, mit einem sehr ordentlichen Bus und einem ebensolchen Busfahrer vom Hauptbahnhof Potsdam los.

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Rechtzeitig, nach einer kurzen „biologischen Pause“, kamen wir an der Anlegestelle an, wo unsere Kähne mit den beiden sachkundigen Kahnführern (oder sagt man Fährmännern?) bereits auf uns warteten. Flüssige Nahrung in Form einer bemerkenswerten Auswahl von Miniaturflaschen mit hochprozentigem spirituosem Inhalt stand nett verpackt auf den auf den Tischen der Kähne. Die Anlegestelle lag weit ab vom großen Trubel und versprach somit absolute Erholung. Mitten in der grünen Oase des Spreewaldes stakten uns die beiden Kahnführer durch einen großen Bereich von Laubwald. Dabei erfuhren wir auch, warum es so viele abgestorbene Bäume hier im Hochwald gibt. Zweifelhafte, meist politische Entscheidungen und Vorgaben führten wohl maßgeblich zu diesem bedauerlichen Zustand.

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Eine große Überraschung erlebten wir bei einer Unterbrechung der Kahnfahrt mit dem dargereichten Mittagessen. Es gab Gulaschsuppe (mit Nachschlag!), gut schmeckendes Brot und hinterher auch noch Schokopudding mit Vanillesoße. Und das mitten im Grünen – und zum Abschluß “Naturhäuschen”. Nach dieser Stärkung ging es mit den Kähnen zurück, wieder in Begleitung eines Pärchens wilder Enten und der Begegnung zahlreicher Ruder- und Paddelboote mit gut gelaunten Menschen, zur Anlegestelle. Hier wurden wir vom Bus erwartet, der uns nach Neu-Zauche ins Hotel „Zum Oberspreewald“ brachte.

Auf dem Weg dorthin kam eine Stadtführerin an Bord, die uns etwas über die Geschichte dieser Gegend berichtete und dieses mit kleinen Anekdoten anreicherte. Besondere Erwähnung muss die Besichtigung der Evangelischen Schinkelkirche in Straupitz erfahren, die extra für uns geöffnet und durch den Pfarrer Christoph Hanke dargestellt und erläutert wurde. Im Schnelldurchlauf erfuhren wir somit etwas über die Geschichte des Gebäudes, das in den Jahren nach der Wende durch Spenden von Land und Leuten in den heutigen Zustand versetzt wurde.

Da alle danach etwas hungrig geworden waren, gab es zu einem guten Kaffee Spreewälder Plinsen mit Marmelade und Zucker bis zum Abwinken. Danach ging es durch traumhaft schöne Landschaften nach Hause.

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Dieser Tagesausflug war für alle Teilnehmer nicht nur ein unterhaltsames Erlebnis, sondern auch außerordentlich lehrreich; er wird bei allen noch lange in guter Erinnerung bleiben. Unser Dank gebührt der Organisatorin Susann Herms und ihrer fleißigen Unterstützerin Rita Winkens.

Wir freuen uns auf ein fröhliches Wiedersehen am 17. Juni beim Sommerfest des Freundeskreises mit dem Landespolizeiorchesters in Petzow.

Silvia Zander

Festakt 20 Jahre Freundeskreis des LPO Brandenburg e.V.

In diesem Jahr besteht der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg bereits 20 Jahre. Seit November 1994 bemüht sich dieser aktive Kreis musikbeflissener Menschen mit zunehmenden Erfolg darum, Bindeglied zwischen den Polizeimusikern und den zahlreichen Anhängern und Sympathisanten des bekannten Orchesters zu sein. Wir können nicht ohne einen gewissen Stolz behaupten, in den zurückliegenden Jahren, einen zumindest kleinen Beitrag zum guten Ruf des Landespolizeiorchesters weit über die Grenzen unseres Landes hinaus beigesteuert zu haben. Die Idee zur Gründung des Freundeskreises entstand bei einem vom damaligen Leiter des Polizeiorchesters Potsdam, Musikdirektor Peter Brünsing, initiiertem Treffen.

Wie bei allen Institutionen wurde auch im Land Brandenburg versucht zu sparen und aus den bis dahin zwei Polizeiorchestern in Frankfurt/Oder und Potsdam entstand 1998 das Landespolizeiorchester Brandenburg.

Der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg besteht in seinem 20. Jahr aus 140 Mitgliedern. Zur Vereinsarbeit gehören unter anderem die Begleitung bei Orchesterauftritten, die Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen des Orchesters, sowie die eigenständige Organisation von Konzerten des Landespolizeiorchesters, aus deren Erlösen der Freundeskeis Geld für soziale und gemeinnützige Institutionen bereit- stellt. Selbstverständlich setzt dies ein gutes Einvernehmen des Vereins mit der Behörden- und Orchesterleitung voraus.

Unser Festakt mit den Mitgliedern des Vereins, den derzeitigen Musikern, den Veteranen des Orchesters und einigen geladenen Gästen fand am 31.10.2014 im ”Treffpunkt Freizeit” in Potsdam statt und war sehr feierlich und harmonisch. Beim Einlass lockte neben einem originellen Leierkastenmann ein fantastisches Buffet. Im Saal die farblich gelungene Tischdekoration regte jeden gern zum Platznehmen an. Dabei spielte die Combo des Landespolizeiorchesters bereits ein paar rhythmische Kostproben.

Auch der Aufbau der Tanzmusikgruppe “Meet Me On Sunday” liess etwas Gutes erwarten. Im Nachhinein können wir sagen, wir waren mit dieser Gruppe “nicht nur zufrieden, sondern sehr angetan von ihrem Können, ihrem Gesang, ihrer Musikalität insgesamt”.

Durch das Programm führte kompetent und kurzweilig Thomas Petersdorf, der nach der Begrüßung zur Festansprache des Vorsitzenden überleitete. Jörg Kramer sprach kurz, inhaltsreich und humorvoll und vergaß dabei nicht die Arbeit der vergangenen und gegenwärtigen Vorstände angemessen zu würdigen. Die folgenden Grußworte des ehemaligen Orchesterleiters, Musikdirektor Peter Brünsing, und des derzeitigen Chefdirigenten, Christian Köhler, fielen bei den Anwesenden auf fruchtbaren Boden und wurden im Verlauf des Abends noch intensiv ausgewertet.

Nach all den Reden eröffnete Thomas Petersdorf das Buffet, das vom Familienunternehmen Partyservice Frank Winkens aus Bergholz-Rehbrücke fantastisch zubereitet war.

Mit Tanz und vielen persönlichen Gesprächen verlief der Abend sehr erfreulich weiter. Zwischendurch servierte uns der Drehorgelspieler Melodien von der “Liedertafel Berlin”. Ihn hätte ich sehr gern mehrmals gehört.

Als Überraschungsgast trat im Verlauf des Abends unter dem Motto “Humor hat Vorfahrt” Martina Berkholz aus Potsdam auf. Eine “Entertainerin mit Herz und Schnauze”. Ihr Auftritt als “Erna Schrubbke” begeisterte alle Anwesenden.

Gegen 23 Uhr war auch der Letzte in freudiger Stimmung, vielmals mit dankenden Worten verabschiedet, auf dem Wege nach Hause. Mit der Begeisterung aller Anwesenden hatten wir den Beweis für ein rundum gelungenes Fest.

Tagesfahrt des Freundeskreises LPO mit der MS Belvedere

Die 45 Mitglieder des Freundeskreises und deren Gäste trafen sich am am 4. Juni 2014 um 9.00 Uhr erwartungsvoll und frohgelaunt im Hafen der Weißen Flotte Potsdam. Bei strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein legte die MS Belvedere vom Hafen ab. Susann Herms, unsere Tagesfahrt-organisatorin, hatte für alle unter Deck die Tische reservieren lassen, sodass wir abwechselnd an Deck und unter Deck die Plätze nach Belieben wechseln konnten.

Zunächst fuhren wir durch die Neue Fahrt in Richtung Glienicker Brücke, welche ein begehrtes Fotomotiv ist. Vor der Brücke, entlang des Babelsberger Parks, rechter Hand führte unsere Tour in die Glienicker Lanke. Von hier aus ist das Jagdschloss Glienicke zu sehen. Danach passierten wir den Griebnitzsee an Kohlhasenbrück vorbei und schließlich den Teltowkanal. In unserer 8 km langen Kanalfahrt durchfuhren wir einige Brücken, die Schleuse in Kleinmachnow, die Häfen Lichterfelde, Steglitz, Lankwitz, Mariendorf, Tempelhof bis zum Fluss Dahme. Dort bogen wir links in die Spree ein. Auf der Spree durchfuhren wir wieder zahlreiche Brücken, die nur hartgesottene Passagiere mitzählten. Der Kapitän forderte uns des öfteren auf, immer schön sitzen zu bleiben, da die Brücken in diesem Abschnitt besonders niedrig gebaut sind. In Berlin soll es laut Aussagen des Kapitäns mehr Brücken geben als in Venedig.

An Bord aßen und tranken wir, während wir durch den Treptower Park, die Oberbaumbrücke, die Ober- bis in die Mühlendamm-Schleuse fuhren. Nun waren wir mitten im Zentrum Berlins. Einerseits wegen der schönen Kulisse und andererseits wegen des hervorragenden Wetters nahmen wir die zahlreichen und kompetenten Informationen des Käpitäns gelassen hin und genossen die Zeit an Bord.

Auf der Spreetour durch Berlins Mitte sahen wir viele Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten unserer Hauptstadt, wie z.B. das Nicolai-Viertel, den Fernsehturm, das Rote Rathaus, den Berliner Dom, das berühmte Pergamon- und das Bode-Museum sowie Gebäude des Regierungs- und Parlamentsviertels, den Hauptbahnhof, das Haus der Kulturen der Welt, die Schweizer Botschaft und das Schloss Bellevue.

Nachmittags kamen wir in der Altstadt Spandau, dem einstigen Vorort von Berlin an und bewunderten schöne, alte Häuser, die Zitadelle mit dem Juliusturm und der Freilichtbühne. Die Festung, welche im 16. Jahrhundert erbaut wurde, beherbergt rund 10.000 Fledermäuse! Dann verließen wir die Spree und fuhren auf der Havel weiter in Richtung Potsdam, vorbei an der Regattastrecke, dem Grunewald-Turm, den Ortschaften Kladow und Sacrow, dem großen Wannsee, der Pfaueninsel und der Heiland-Kirche Sacrow. Weiter ging´s in uns bekanntere Gefilde, vorbei an der Meierei Neuer Garten und dem Schloss Cecilienhof sowie der Glienicker Brücke, die zu Zeiten des Kalten Krieges zum Austausch von Agenten genutzt wurde. Wir passierten den Tiefen See und sahen das Jagdschloss Glienicke sowie das zur Zeit zu renovierende Babelsberger Schloss und die schönen Häuser am Glienicker Horn mit Yachthafen. Zu guter letzt fuhren wir entlang der Freundschaftsinsel zur Langen Brücke, durchquerten diese und kamen schließlich ca. 17.30 Uhr im Potsdamer Hafen an.

Auf unserer Tagesrundfahrt durchfuhren wir sagenhafte 105 Brücken! und das bei Kaiserwetter! Man sagt ja, wenn Engel reisen… Unsere Kulturverantwortliche, Susann Herms, unterhielt uns alle aufs Beste. Daher gilt ihr unser herzliches Dankeschön für die gelungene Organisation und Reiseleitung.

Fredi und Theodora Zeidler

April-Treff des Freundeskreises

Der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg traf sich am 02. April 2013 um 16 Uhr im “Alten Stadtwächter” in Potsdam. Trotz einiger Abmeldungen für das Treffen des Freun­deskreises durften wir über dreißig Teilnehmer an diesem Nachmittag begrüßen.

Die einleitenden Worte kamen von unserem Vorsitzenden, Jörg Kramer, unter anderem kleine Hinweise auf die von uns erwarteten Akteure unseres Treffs. Darunter waren zwei Mitglieder der “Berliner Liedertafel”, deren Präsident Jörg Kramer ist, zum einen Frau Margarete Schiller und zum anderen Herr Harald Böhme.

Frau Schiller, eine rüstige 94-jährige Dame, trug “Die Schlacht am kalten Büfett” vor, ein Beitrag, der von den Anwesenden mit Sympathiebekundungen unterstrichen wurde. Er war fantastisch!

Herr Böhme überraschte uns mit seinem lebendigen Vortrag und den sich wiederspiegelnden, umfassenden Kenntnissen zur Preußischen Geschichte. Sein zweiteiliger Vortrag beschränkte sich dabei nicht allein auf das Zahlenwerk der Geschichte und die Aufzählung von Thron­fol­gern. Viel spannender waren die Einblicke in das höfische Leben in Berlin und Potsdam – vor allem aus erster Hand; denn Herr Böhme konnte noch von seiner Großmutter, die direkt am Hofe tätig war, aus dem Erlebten berichten. Wir waren alle begeistert.

Als Dankeschön erhielt Herr Böhme die Kopie einer historischen Speisekarte der Königlichen Mittagstafel im Neuen Palais vom 5. Januar 1903, über die er sich sehr freute.

Geteilt wurde der Vortrag von Herrn Böhme durch die anwesenden Musiker des Landes­po­li­zei­orches­ters Brandenburg, “Babsi” Venetikidou und Steffen Graeger. Beide be­scher­ten uns mit ihren Kla­rinet­ten eine kurz­weilige Un­ter­haltung – mit Fort­bil­dungs­cha­rak­ter. Denn Frau Ve­ne­ti­ki­dou er­läu­ter­te die im Folgenden vorgetragenen Werke für den interessierten Laien und den fortgeschrittenen Profi.

Zum Abschluss eines Nachmittags, den ich durchaus als gelungen bezeichnen möchte, blieb noch der Hinweis auf die Fahrten nach Hamburg am 24.05.2013 und die Seenrundfahrt am 04.06.2013, bevor alle Teilnehmer gut gelaunt und freudig gestimmt den Weg nach Hause antraten.

Susann

Rückblick und Vorschau

Liebe Mitglieder des Freundeskreises!

Spannende, musikalisch-informative und unterhaltsame Wochen liegen hinter uns. Unsere Jahresabschlussveranstaltung in der zweiten Novemberhälfte in Nuthetal (OT Nudow), von Günter Wolter vorbereitet, war sehr gelungen und verlangt dringend nach Wiederholung.

Und unsere von Susann Herms organisierte Adventsfeier beeindruck-te die Anwesenden durch eine wahrlich vorweihnachtliche Stimmung. Die Gesangseinlagen von Mira und Theodora Zeidler trugen auch in diesem Jahr zu würdiger Besinnlichkeit bei. Darüber hinaus dankte der Chefdirigent unseres Orchesters, Christian Köhler, dem Freundeskreis für sein Engagement im zurückliegenden Jahr.

Am dritten Adventssonntag stand das traditionelle Weihnachtskonzert des Freundeskreises im Potsdamer Nikolaisaal an. Wir haben im Ein-vernehmen mit der Orchesterleitung des LPO Brandenburg einen Gospelchor eingeladen, in welchem der Präsident der FHS Polizei Brandenburg, unser Mitglied Rainer Grieger, mitsingt. Beide Ensembles musizierten allein und gemeinsam ganz vorzüglich. Stehende Ovationen auch zwischen den Darbietungen drückten die Begeisterung des Publikums aus.

Einen Nachmittag „zwischen den Jahren“ nutzte der Geschäftsführende Vorstand dazu, in Nuthetal bei Günter Wolter das Jahr 2012 vorbereitend unter Dach und Fach zu kriegen. Dies gelang uns dank der ideenreichen und kreativen Mitwirkung aller. Die Mitglieder des Freundeskreises können sich auf so manche Überraschung freuen.

Am dritten Sonntag im Neuen Jahr luden wir dann zu einer Konzertmatinee mit dem LPO Brandenburg und der Musikkapelle Südlohn wiederum in den Nikolaisaal ein. Christian Köhler war jahrelang Leiter der Musikkapelle Südlohn. Das Orchester reiste quasi zur Verabschiedung des scheidenden Dirigenten nach Potsdam. Es war ein gelungenes Neujahrskonzert u.a. mit Strauss-Melodien, Mendelssohn-Bartholdy-Klängen, hinreißenden Filmmusiken – und tränenreichen Abschiedsszenen. Auch hier: Das Publikum war hin und weg!

Den ersten Mitgliedertreff im „Stadtwächter“ bestritt am 7. Februar Eva Dobrzinski-Petersein. Insbesondere mit technischen Equipment unterstützt von ihrem Mann, setzte sie ihre Reihe „Potsdam in Anekdoten und Geschichten“ fort und brachte mit vielen Neuigkeiten die Anwesenden zum Schmunzeln, aber auch zu Nachdenklichkeit.

Im vor uns liegenden Zeitraum sind es neben der Jahreshauptversammlung am 6. März vor allem zwei Ereignisse, die unsere ganze Aufmerksamkeit erfordern: Zum einen das Frühlingskonzert am 29. April im Nicolaisaal, das unter dem Motto „Mit Swing und Star ins Frühjahr!“ steht und mit Ines Agnes Krautwurst aus Leipzig eine exzellente Künstlerin ins Zentrum des Geschehens stellt. Ines Agnes Krautwurst auf der Bühne – ein Erlebnis, das fest in der Erinnerung haftet. Schmal, dunkel, aufgeschlossen. Wer sie auf dem Podium erlebt, erkennt ihre starke Stimme UND ihre Schauspielerbegabung. Ein Konzert, für das es sich lohnt zu werben und zeitgerecht Karten zu ordern.

Zum andern kommt das in die Gänge, worüber bereits im letzten Info-Brief ausführlich berichtet wurde: Das große Orchester- und Chorkonzert in der Berliner Philharmonie am 30. Oktober dieses Jahres mit der Aufführung der „QUEEN Symphonie“ durch das LPO Brandenburg und einen Projektchor der Chorverbände Berlin und Brandenburg. Wer sich über dieses Projekt informieren möchte, rufe den nachfolgenden Link http://www.youtube.com/watch?v=Hs-TkMt5QSY auf. Einfach ergreifend!

Ich bitte alle Mitglieder des Freundeskreises, sich für unsere Sache einzubringen, für unsere Konzerte und die sonstigen Auftritte des LPO Brandenburg aktiv zu werben und überall für den Fortbestand dieses großartigen Klangkörpers einzutreten! Ich freue mich auf Ihre Unter-stützung!

Herzliche Grüße

Ihr Jörg Kramer

Freundeskreis hat eigene Website

Liebe Nutzer,

der Freundeskreis ist derzeit im Begriff, eine eigene Website zu kreieren. Die Grundlagen sind geschaffen; nun bleibt die Hauptaufgabe, nämlich das Gerüst mit Informationen zu versehen, die interessant, satzungsorientiert, themenbezogen, aktuell und damit lesenwert sind.

Der gemeinnützige Verein fühlt sich den Traditionen der deutschen und internationalen Blasmusik verbunden und fördert deren Pflege. Der Vereinszweck wird insbesondere durch die Unterstützung des Landespolizeiorchesters Brandenburg bei der Vorbereitung und Organisation von Veranstaltungen sowie durch Öffentlichkeitsarbeit für das Orchester erreicht. Darüber hinaus beabsichtigt der Verein, mit ande-ren Orchestern, Vereinen und Verbänden zusammenzuwirken, die ähnliche Ziele anstreben (§ 1 Abs. 3 der Vereinssatzung).

Neben der Website werden die Mitglieder des Freundeskreises über einen quartalsmäßig erscheinenden „Info-Brief“ über Abläufe und Planungen des Freun-esreises und des LPO Brandenburg informiert.

Wir hoffen, dass diese Website baldmöglichst für jedermann les- und handhabbar wird. Für Hilfe und Anregungen, die der Verbesserung der Qualität unserer Arbeit dienen, sind wir dankbar.

Jörg Kramer
Vorsitzender