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Unser Mitglieder-Treff im Oktober 2017

Für den 8. Oktober organisierte unsere stellvertretende Vorsitzende, Susann Herms, eine Busfahrt zum Spargel- und Erlebnishof Klaistow.

Wie in jedem Jahr begeisterte das Unternehmen mit Berlin-Brandenburgs größter Kürbisausstellung – in diesem Herbst unter dem Motto „Circus der Kürbisse“. Dafür wurde der ganze Hof um- und wunderschön verzierte, überdimensionale Kürbisfiguren rund um das Thema Zirkus aufgebaut.

Ein Kürbis-Clown? Ein Clown-Kürbis?
Ein Kürbis-Clown? Ein Clown-Kürbis?

Während der neunwöchigen Kürbissaison erwarteten die Besucher in Klaistow über 100.000 Kürbisse in der Kürbisausstellung! In dieser Zeit erstrahlt der Hof in einer leuchtenden Farbenpracht aus Orange- und Gelbtönen, welche die Herbstfrüchte hervorzaubern.

Ein Kürbisfeld
Ein Kürbisfeld

Natürlich drehte sich auch im Hofrestaurant sowie in der Scheunenküche alles um den gesunden Kürbis. Von Kürbis-Ravioli über gebackenen Kürbis mit Hackfleischfüllung konnte man sich herbstlichen Blattsalaten mit gegrilltem Kürbis und Kürbiskernöl-Dressing schmecken lassen. Auch Naschkatzen kamen nicht zu kurz! Auf der Kürbis-Speisekarte des Hofrestaurants fand man Dessertvariationen wie Belgische Waffeln mit Kürbis-Eis und Kürbis-Krokant oder den hausgemachten Kürbiskuchen. Wer von den Kürbissen dann immer noch nicht genug bekommen hatte, war eingeladen, in im Hofladen oder der Hofbäckerei zu stöbern, um die hausgemachten Spezialitäten von Kürbisaufstrich, Kürbisbrot, Kürbiskuchen bis hin zu Kürbis-Eis und Kürbiskernen zu probieren.

 Kürbis - so weit das Auge reicht
Kürbis – so weit das Auge reicht

Nachdem der Bus nach dem furchtbaren Orkan doch noch sicher bis Klaistow fahren konnte, waren einige Angemeldete mit ihrem Auto leider nicht so erfolgreich. Wir hatten viel Wind, aber auch Sonne und durchaus erträgliche Temperaturen. Somit konnten wir auch (fast) alles Gebotene im Freibereich aufsuchen.

Für das leibliche Wohl war in alle Richtungen gesorgt. Wir hatten einen erholsamen und interessanten Nachmittag.

Beim Novembertreff freuen wir uns auf den Orchesterleiter des LPO, Herrn Köhler.

Der Fernseh- und UKW-Turm Berlin

Monatstreff November 2014

Dank tatkräftiger Unterstützung und großem Einsatz eines Mitgliedes unseres Freundeskreises gelang es Dr. Gerhard Zobel (84) für einem Vortrag über die Planung und den Bau des Berliner Fernsehturms am Alexanderplatz zu gewinnen. Wir waren alle sehr auf seine Ausführungen zur Bauentwicklung in der frühen Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gespannt.

Zur Person: Nach einem dreijährigen Studium zum Ingenieur für Hochbau arbeitete Dr. Zobel von 1952 bis 1959 als Statiker und als Prüfingenieur für Statik im VEB Hochbauprojektierung Potsdam. Ein sechsjähriges Fernstudium an der TU Dresden schloss er planmäßig 1960 mit dem Diplom für Konstruktiven Ingenieurbau (Dipl.-Ing.) ab.

Dr. Zobel
Dr. Gerhard Zobel © Freundeskreis

Ab 1959 bis 1983 arbeitete er im  Rundfunk- und Fernsehtechnischen  Zentralamt der Deutschen Post in Adlershof als Statiker für hohe funktechnische Bauwerke. Das sind kleine bis größere Türme aus Stahl oder Stahlbeton, aber auch Antennen und Antennenträger aus Stahl. Werden diese aus Stahlseilen gehalten heißen sie Funkmaste, sonst Funktürme. Einer der ersten Funktürme steht in Berlin.

Diese Bauwerke sind vor allem meteorologischen Einflüssen ausgesetzt und müssen entsprechend den Belastungen aus Wind, Sonne und Vereisung statisch berechnet werden. Die Belastungsbestimmung infolge Vereisung war schließlich auch Dr. Zobels Promotionsthema, das er in einem dreijährigen außerplanmäßigen Verfahren 1972 nebenberuflich abschloss.

Nach einer kurzen allgemeinen Information über Türme und deren Funktion gab uns Dr. Zobel einen Überblick über die damalige Fernsehversorgung auf dem Territorium der DDR. Sodann erhielten wir, illustriert durch DIA-Aufnahmen, eine sehr interessante und kompetente Darstellung über die Errichtung des Fernseh- und UKW-Turms Berlin. Wobei Dr. Zobel nicht ohne einen gewissen Stolz verkündete, dass es während der gesamten Bauzeit keinen tödlichen Unfall gegeben hat, und dass das Planziel zur Fertigstellung des Turms, zum 20. Parteitag der DDR im Jahre 1969, erreicht wurde.

Beschreiben kann man unsere Begeisterung, unsere volle Aufmerksamkeit nicht. Wir waren von den Bildberichten und den dazu erklärenden Worten des Herrn Dr. Zobel gefesselt.

Für die Zukunft muss man hoffen, dass der Fernsehturm wieder in ein akzeptables Sanierungsprogramm integriert wird und noch sehr lange ein Wahrzeichen der Stadt Berlin bleiben kann.

April-Treff des Freundeskreises

Der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg traf sich am 02. April 2013 um 16 Uhr im “Alten Stadtwächter” in Potsdam. Trotz einiger Abmeldungen für das Treffen des Freun­deskreises durften wir über dreißig Teilnehmer an diesem Nachmittag begrüßen.

Die einleitenden Worte kamen von unserem Vorsitzenden, Jörg Kramer, unter anderem kleine Hinweise auf die von uns erwarteten Akteure unseres Treffs. Darunter waren zwei Mitglieder der “Berliner Liedertafel”, deren Präsident Jörg Kramer ist, zum einen Frau Margarete Schiller und zum anderen Herr Harald Böhme.

Frau Schiller, eine rüstige 94-jährige Dame, trug “Die Schlacht am kalten Büfett” vor, ein Beitrag, der von den Anwesenden mit Sympathiebekundungen unterstrichen wurde. Er war fantastisch!

Herr Böhme überraschte uns mit seinem lebendigen Vortrag und den sich wiederspiegelnden, umfassenden Kenntnissen zur Preußischen Geschichte. Sein zweiteiliger Vortrag beschränkte sich dabei nicht allein auf das Zahlenwerk der Geschichte und die Aufzählung von Thron­fol­gern. Viel spannender waren die Einblicke in das höfische Leben in Berlin und Potsdam – vor allem aus erster Hand; denn Herr Böhme konnte noch von seiner Großmutter, die direkt am Hofe tätig war, aus dem Erlebten berichten. Wir waren alle begeistert.

Als Dankeschön erhielt Herr Böhme die Kopie einer historischen Speisekarte der Königlichen Mittagstafel im Neuen Palais vom 5. Januar 1903, über die er sich sehr freute.

Geteilt wurde der Vortrag von Herrn Böhme durch die anwesenden Musiker des Landes­po­li­zei­orches­ters Brandenburg, “Babsi” Venetikidou und Steffen Graeger. Beide be­scher­ten uns mit ihren Kla­rinet­ten eine kurz­weilige Un­ter­haltung – mit Fort­bil­dungs­cha­rak­ter. Denn Frau Ve­ne­ti­ki­dou er­läu­ter­te die im Folgenden vorgetragenen Werke für den interessierten Laien und den fortgeschrittenen Profi.

Zum Abschluss eines Nachmittags, den ich durchaus als gelungen bezeichnen möchte, blieb noch der Hinweis auf die Fahrten nach Hamburg am 24.05.2013 und die Seenrundfahrt am 04.06.2013, bevor alle Teilnehmer gut gelaunt und freudig gestimmt den Weg nach Hause antraten.

Susann

Rückblick und Vorschau

Liebe Mitglieder des Freundeskreises!

Spannende, musikalisch-informative und unterhaltsame Wochen liegen hinter uns. Unsere Jahresabschlussveranstaltung in der zweiten Novemberhälfte in Nuthetal (OT Nudow), von Günter Wolter vorbereitet, war sehr gelungen und verlangt dringend nach Wiederholung.

Und unsere von Susann Herms organisierte Adventsfeier beeindruck-te die Anwesenden durch eine wahrlich vorweihnachtliche Stimmung. Die Gesangseinlagen von Mira und Theodora Zeidler trugen auch in diesem Jahr zu würdiger Besinnlichkeit bei. Darüber hinaus dankte der Chefdirigent unseres Orchesters, Christian Köhler, dem Freundeskreis für sein Engagement im zurückliegenden Jahr.

Am dritten Adventssonntag stand das traditionelle Weihnachtskonzert des Freundeskreises im Potsdamer Nikolaisaal an. Wir haben im Ein-vernehmen mit der Orchesterleitung des LPO Brandenburg einen Gospelchor eingeladen, in welchem der Präsident der FHS Polizei Brandenburg, unser Mitglied Rainer Grieger, mitsingt. Beide Ensembles musizierten allein und gemeinsam ganz vorzüglich. Stehende Ovationen auch zwischen den Darbietungen drückten die Begeisterung des Publikums aus.

Einen Nachmittag „zwischen den Jahren“ nutzte der Geschäftsführende Vorstand dazu, in Nuthetal bei Günter Wolter das Jahr 2012 vorbereitend unter Dach und Fach zu kriegen. Dies gelang uns dank der ideenreichen und kreativen Mitwirkung aller. Die Mitglieder des Freundeskreises können sich auf so manche Überraschung freuen.

Am dritten Sonntag im Neuen Jahr luden wir dann zu einer Konzertmatinee mit dem LPO Brandenburg und der Musikkapelle Südlohn wiederum in den Nikolaisaal ein. Christian Köhler war jahrelang Leiter der Musikkapelle Südlohn. Das Orchester reiste quasi zur Verabschiedung des scheidenden Dirigenten nach Potsdam. Es war ein gelungenes Neujahrskonzert u.a. mit Strauss-Melodien, Mendelssohn-Bartholdy-Klängen, hinreißenden Filmmusiken – und tränenreichen Abschiedsszenen. Auch hier: Das Publikum war hin und weg!

Den ersten Mitgliedertreff im „Stadtwächter“ bestritt am 7. Februar Eva Dobrzinski-Petersein. Insbesondere mit technischen Equipment unterstützt von ihrem Mann, setzte sie ihre Reihe „Potsdam in Anekdoten und Geschichten“ fort und brachte mit vielen Neuigkeiten die Anwesenden zum Schmunzeln, aber auch zu Nachdenklichkeit.

Im vor uns liegenden Zeitraum sind es neben der Jahreshauptversammlung am 6. März vor allem zwei Ereignisse, die unsere ganze Aufmerksamkeit erfordern: Zum einen das Frühlingskonzert am 29. April im Nicolaisaal, das unter dem Motto „Mit Swing und Star ins Frühjahr!“ steht und mit Ines Agnes Krautwurst aus Leipzig eine exzellente Künstlerin ins Zentrum des Geschehens stellt. Ines Agnes Krautwurst auf der Bühne – ein Erlebnis, das fest in der Erinnerung haftet. Schmal, dunkel, aufgeschlossen. Wer sie auf dem Podium erlebt, erkennt ihre starke Stimme UND ihre Schauspielerbegabung. Ein Konzert, für das es sich lohnt zu werben und zeitgerecht Karten zu ordern.

Zum andern kommt das in die Gänge, worüber bereits im letzten Info-Brief ausführlich berichtet wurde: Das große Orchester- und Chorkonzert in der Berliner Philharmonie am 30. Oktober dieses Jahres mit der Aufführung der „QUEEN Symphonie“ durch das LPO Brandenburg und einen Projektchor der Chorverbände Berlin und Brandenburg. Wer sich über dieses Projekt informieren möchte, rufe den nachfolgenden Link http://www.youtube.com/watch?v=Hs-TkMt5QSY auf. Einfach ergreifend!

Ich bitte alle Mitglieder des Freundeskreises, sich für unsere Sache einzubringen, für unsere Konzerte und die sonstigen Auftritte des LPO Brandenburg aktiv zu werben und überall für den Fortbestand dieses großartigen Klangkörpers einzutreten! Ich freue mich auf Ihre Unter-stützung!

Herzliche Grüße

Ihr Jörg Kramer