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Neujahrs-Matinee 2019

Der Freundeskreis lädt zur 
Neujahrs-Matinee

100 Jahre UfA – Das Filmschlager-Neujahrskonzert
Sonntag, 27. Januar 2019, 11:00 Uhr

Landespolizeiorchester Brandenburg
Ute Beckert, Gesang
Christian Köhler, Dirigent

Im Jahr 2018 wurde die UfA, der größte und älteste deutsche Filmkonzern in Potsdam-Babelsberg 100 Jahre alt. Grund genug für das LPO Brandenburg zum neuen Jahr die bekanntesten und beliebtesten Tonfilmschlager (nicht nur aus Babelsberg) zu Gehör zu bringen. Ute Beckert, langjährige musikalische Partnerin des Orchesters wird stilecht gemeinsam mit dem LPO die Zeit musikalisch wieder zum Leben erwecken. So singt Ute Titel von Michael Jary: »Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen« sowie »Davon geht die Welt nicht unter», Erich Wolfgang Korngold: »Herr der sieben Meere«.

Kommen Sie in den Nikolaisaal, bringen Sie Freunde und Bekannte mit, werben Sie für die Mitgliedschaft im Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg e.V., damit dieser auch künftig derartige Konzerte veranstalten kann. Seien Sie uns immer und überall willkommen.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt,
für den Vorstand
Jörg Kramer

Ticket-Hotline Nikolaisaal

0331 – 28 888 28

Der Fernseh- und UKW-Turm Berlin

Monatstreff November 2014

Dank tatkräftiger Unterstützung und großem Einsatz eines Mitgliedes unseres Freundeskreises gelang es Dr. Gerhard Zobel (84) für einem Vortrag über die Planung und den Bau des Berliner Fernsehturms am Alexanderplatz zu gewinnen. Wir waren alle sehr auf seine Ausführungen zur Bauentwicklung in der frühen Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gespannt.

Zur Person: Nach einem dreijährigen Studium zum Ingenieur für Hochbau arbeitete Dr. Zobel von 1952 bis 1959 als Statiker und als Prüfingenieur für Statik im VEB Hochbauprojektierung Potsdam. Ein sechsjähriges Fernstudium an der TU Dresden schloss er planmäßig 1960 mit dem Diplom für Konstruktiven Ingenieurbau (Dipl.-Ing.) ab.

Dr. Zobel
Dr. Gerhard Zobel © Freundeskreis

Ab 1959 bis 1983 arbeitete er im  Rundfunk- und Fernsehtechnischen  Zentralamt der Deutschen Post in Adlershof als Statiker für hohe funktechnische Bauwerke. Das sind kleine bis größere Türme aus Stahl oder Stahlbeton, aber auch Antennen und Antennenträger aus Stahl. Werden diese aus Stahlseilen gehalten heißen sie Funkmaste, sonst Funktürme. Einer der ersten Funktürme steht in Berlin.

Diese Bauwerke sind vor allem meteorologischen Einflüssen ausgesetzt und müssen entsprechend den Belastungen aus Wind, Sonne und Vereisung statisch berechnet werden. Die Belastungsbestimmung infolge Vereisung war schließlich auch Dr. Zobels Promotionsthema, das er in einem dreijährigen außerplanmäßigen Verfahren 1972 nebenberuflich abschloss.

Nach einer kurzen allgemeinen Information über Türme und deren Funktion gab uns Dr. Zobel einen Überblick über die damalige Fernsehversorgung auf dem Territorium der DDR. Sodann erhielten wir, illustriert durch DIA-Aufnahmen, eine sehr interessante und kompetente Darstellung über die Errichtung des Fernseh- und UKW-Turms Berlin. Wobei Dr. Zobel nicht ohne einen gewissen Stolz verkündete, dass es während der gesamten Bauzeit keinen tödlichen Unfall gegeben hat, und dass das Planziel zur Fertigstellung des Turms, zum 20. Parteitag der DDR im Jahre 1969, erreicht wurde.

Beschreiben kann man unsere Begeisterung, unsere volle Aufmerksamkeit nicht. Wir waren von den Bildberichten und den dazu erklärenden Worten des Herrn Dr. Zobel gefesselt.

Für die Zukunft muss man hoffen, dass der Fernsehturm wieder in ein akzeptables Sanierungsprogramm integriert wird und noch sehr lange ein Wahrzeichen der Stadt Berlin bleiben kann.