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Neujahrs-Matinee 2019

Der Freundeskreis lädt zur 
Neujahrs-Matinee

100 Jahre UfA – Das Filmschlager-Neujahrskonzert
Sonntag, 27. Januar 2019, 11:00 Uhr

Landespolizeiorchester Brandenburg
Ute Beckert, Gesang
Christian Köhler, Dirigent

Im Jahr 2018 wurde die UfA, der größte und älteste deutsche Filmkonzern in Potsdam-Babelsberg 100 Jahre alt. Grund genug für das LPO Brandenburg zum neuen Jahr die bekanntesten und beliebtesten Tonfilmschlager (nicht nur aus Babelsberg) zu Gehör zu bringen. Ute Beckert, langjährige musikalische Partnerin des Orchesters wird stilecht gemeinsam mit dem LPO die Zeit musikalisch wieder zum Leben erwecken. So singt Ute Titel von Michael Jary: »Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen« sowie »Davon geht die Welt nicht unter», Erich Wolfgang Korngold: »Herr der sieben Meere«.

Kommen Sie in den Nikolaisaal, bringen Sie Freunde und Bekannte mit, werben Sie für die Mitgliedschaft im Freundeskreis des Landespolizeiorchesters Brandenburg e.V., damit dieser auch künftig derartige Konzerte veranstalten kann. Seien Sie uns immer und überall willkommen.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt,
für den Vorstand
Jörg Kramer

Ticket-Hotline Nikolaisaal

0331 – 28 888 28

Unser Mitglieder-Treff im Oktober 2017

Für den 8. Oktober organisierte unsere stellvertretende Vorsitzende, Susann Herms, eine Busfahrt zum Spargel- und Erlebnishof Klaistow.

Wie in jedem Jahr begeisterte das Unternehmen mit Berlin-Brandenburgs größter Kürbisausstellung – in diesem Herbst unter dem Motto „Circus der Kürbisse“. Dafür wurde der ganze Hof um- und wunderschön verzierte, überdimensionale Kürbisfiguren rund um das Thema Zirkus aufgebaut.

Ein Kürbis-Clown? Ein Clown-Kürbis?
Ein Kürbis-Clown? Ein Clown-Kürbis?

Während der neunwöchigen Kürbissaison erwarteten die Besucher in Klaistow über 100.000 Kürbisse in der Kürbisausstellung! In dieser Zeit erstrahlt der Hof in einer leuchtenden Farbenpracht aus Orange- und Gelbtönen, welche die Herbstfrüchte hervorzaubern.

Ein Kürbisfeld
Ein Kürbisfeld

Natürlich drehte sich auch im Hofrestaurant sowie in der Scheunenküche alles um den gesunden Kürbis. Von Kürbis-Ravioli über gebackenen Kürbis mit Hackfleischfüllung konnte man sich herbstlichen Blattsalaten mit gegrilltem Kürbis und Kürbiskernöl-Dressing schmecken lassen. Auch Naschkatzen kamen nicht zu kurz! Auf der Kürbis-Speisekarte des Hofrestaurants fand man Dessertvariationen wie Belgische Waffeln mit Kürbis-Eis und Kürbis-Krokant oder den hausgemachten Kürbiskuchen. Wer von den Kürbissen dann immer noch nicht genug bekommen hatte, war eingeladen, in im Hofladen oder der Hofbäckerei zu stöbern, um die hausgemachten Spezialitäten von Kürbisaufstrich, Kürbisbrot, Kürbiskuchen bis hin zu Kürbis-Eis und Kürbiskernen zu probieren.

 Kürbis - so weit das Auge reicht
Kürbis – so weit das Auge reicht

Nachdem der Bus nach dem furchtbaren Orkan doch noch sicher bis Klaistow fahren konnte, waren einige Angemeldete mit ihrem Auto leider nicht so erfolgreich. Wir hatten viel Wind, aber auch Sonne und durchaus erträgliche Temperaturen. Somit konnten wir auch (fast) alles Gebotene im Freibereich aufsuchen.

Für das leibliche Wohl war in alle Richtungen gesorgt. Wir hatten einen erholsamen und interessanten Nachmittag.

Beim Novembertreff freuen wir uns auf den Orchesterleiter des LPO, Herrn Köhler.

Der Fernseh- und UKW-Turm Berlin

Monatstreff November 2014

Dank tatkräftiger Unterstützung und großem Einsatz eines Mitgliedes unseres Freundeskreises gelang es Dr. Gerhard Zobel (84) für einem Vortrag über die Planung und den Bau des Berliner Fernsehturms am Alexanderplatz zu gewinnen. Wir waren alle sehr auf seine Ausführungen zur Bauentwicklung in der frühen Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gespannt.

Zur Person: Nach einem dreijährigen Studium zum Ingenieur für Hochbau arbeitete Dr. Zobel von 1952 bis 1959 als Statiker und als Prüfingenieur für Statik im VEB Hochbauprojektierung Potsdam. Ein sechsjähriges Fernstudium an der TU Dresden schloss er planmäßig 1960 mit dem Diplom für Konstruktiven Ingenieurbau (Dipl.-Ing.) ab.

Dr. Zobel
Dr. Gerhard Zobel © Freundeskreis

Ab 1959 bis 1983 arbeitete er im  Rundfunk- und Fernsehtechnischen  Zentralamt der Deutschen Post in Adlershof als Statiker für hohe funktechnische Bauwerke. Das sind kleine bis größere Türme aus Stahl oder Stahlbeton, aber auch Antennen und Antennenträger aus Stahl. Werden diese aus Stahlseilen gehalten heißen sie Funkmaste, sonst Funktürme. Einer der ersten Funktürme steht in Berlin.

Diese Bauwerke sind vor allem meteorologischen Einflüssen ausgesetzt und müssen entsprechend den Belastungen aus Wind, Sonne und Vereisung statisch berechnet werden. Die Belastungsbestimmung infolge Vereisung war schließlich auch Dr. Zobels Promotionsthema, das er in einem dreijährigen außerplanmäßigen Verfahren 1972 nebenberuflich abschloss.

Nach einer kurzen allgemeinen Information über Türme und deren Funktion gab uns Dr. Zobel einen Überblick über die damalige Fernsehversorgung auf dem Territorium der DDR. Sodann erhielten wir, illustriert durch DIA-Aufnahmen, eine sehr interessante und kompetente Darstellung über die Errichtung des Fernseh- und UKW-Turms Berlin. Wobei Dr. Zobel nicht ohne einen gewissen Stolz verkündete, dass es während der gesamten Bauzeit keinen tödlichen Unfall gegeben hat, und dass das Planziel zur Fertigstellung des Turms, zum 20. Parteitag der DDR im Jahre 1969, erreicht wurde.

Beschreiben kann man unsere Begeisterung, unsere volle Aufmerksamkeit nicht. Wir waren von den Bildberichten und den dazu erklärenden Worten des Herrn Dr. Zobel gefesselt.

Für die Zukunft muss man hoffen, dass der Fernsehturm wieder in ein akzeptables Sanierungsprogramm integriert wird und noch sehr lange ein Wahrzeichen der Stadt Berlin bleiben kann.

Der Orchesterleiter hat das Wort

Liebe Mitglieder des Freundeskreises des LPO Brandenburg,

seit über drei Jahren bin ich nun Chef Ihres Orchesters. Ich bin es immer noch sehr gerne und die Arbeit macht nach wie vor großen Spaß. Wenn ich so zurückschaue, dann kann man zweifelsfrei feststellen, dass wir viele interessante Konzertprojekte gemeinsam realisieren konnten. Dies ist einer der Gründe, warum das Orchester auch im politischen Raum zwischenzeitlich in seinem Bestand nicht mehr in Frage gestellt wird. Was mich jeden Tag antreibt, ist, dass das so bleibt. Es geht darum, mit Ihnen gemeinsam den Nutzen des Orchesters für die Polizei, das Land und seine Bürgerinnen und Bürger zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden.

Sie, die Mitglieder des Freundeskreises, haben durch Ihre Beiträge und Spenden, speziell in Bezug auf unsere Konzertreihe im Nikolaisaal, dazu beigetragen, dass ich diese Arbeit erfolgreich gestalten konnte. Wir exportieren beispielsweise die dort zur Premiere gebrachten Programme, wie das mit dem Kabarettisten Murat Topal, die Programme „LPO rockt“ und „LPO swings“, aber auch „LPO goes USA“ mittlerweile ins ganze Land. Dies meint Brandenburg und über dessen Grenzen hinaus. Genauso unvergessen waren natürlich die Aufführungen der „Queen-Symphony“ in der Berliner Philharmonie und im Konzerthaus – auch wenn das zweite Konzert nicht so besucht war, wie es die Chöre und das Orchester verdient hätten.

Zu einem ordentlichen Jubiläum, 20 Jahre Freundeskreis, gehört natürlich auch ein ordentliches Festkonzert. Dies findet statt und fällt zusammen mit den Feierlichkeiten rund um das Ereignis „25 Jahre Mauerfall“. Bei diesem Konzert freut es mich besonders, Ihnen im ersten Teil das Orchester meiner Kindertage aus Weiterstadt (Hessen) vorstellen zu dürfen. Gemeinsam mit ihnen und den übrigen Besuchern werden wir am Sonntag, dem 09. November 2014 um 11.00 Uhr
im Konzertsaal der Universität der Künste
Hardenbergstraße 32, 10623 Berlin beide Ereignisse gebührend feiern.

Sie erreichen den Konzertsaal von Potsdam aus bequem mit der S-Bahn bis zur Station Berlin, Zoologischer Garten. Von dort sind es zu Fuß keine 5 Minuten bis zum Saal. Karten bekommen Sie unter www.chortickets.de oder unter der Telefonnummer: 030-84710 89 88

Als Orchesterleiter, aber auch Mitglied des Freundeskreises ist mir dieses Konzert, Sie können es sich vorstellen, aus vielen Gründen ein Herzensanliegen. Wahrscheinlich auch deswegen, weil wir an diesem Vormittag einen von der Staatskanzlei Brandenburg in Auftrag gegeben und dem LPO auf den Leib geschriebenen Marsch, „Gut Brandenburg allwege!“, zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen werden.

Es ist Ihr Freundeskreis, es ist Ihr Orchester. Seien Sie dabei – machen Sie mit – bringen Sie sich ein! Der Freundeskreis ist die größte Musikförderinstitution (geführt als e.V.) im Land Brandenburg. Es ist auch Ihre Verantwortung, dass dies so bleibt.

Bis zum 09. November
Ihr Christian Köhler

Tagesfahrt ins Löwenberger Land

Trotz Sommerpause führte der Freundeskreis mit mehr als 40 Teilnehmern eine Tagesfahrt ins Löwenberger Land durch. Von Potsdam aus ging es mit dem Bus zunächst nach Neulöwenberg zur Straußenfarm Winkler. Die Besucher erhielten einen sehr informativen Vortrag, dessen Inhalt einige verblüffte. Nach einem Mittagessen mit Straußenfleischprodukten ging die Fahrt weiter nach Liebenberg. Eine kompetente Schlossführung und ein kleines Konzert rundeten den Ausflug ab, der von Susann Herms sorgfältig vorbereitet war.

 Schloss Liebenberg